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5.0 von 5 Sternen
Wunderschön..., 4. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Mittsommernächte. (Broschiert)
Ähnlich wie zuvor beim "Federspiel" ziert auch diese Taschenbuchausgabe ein hübsches und ansprechendes Cover. Mit 348 Seiten ist dieser Roman von der Länge her genau richtig und man kann merken, daß Simone Behnke auch für dieses Projekt wieder gut recherchiert hat. Die Autorin liebt Extreme und schafft es, sogar Frauen der Marke "Frostbeule", wie ich es bin, die Antarktis ein großes Stück näherzubringen. Ich hatte ein wenig Bedenken vor dem Lesen des Buches und habe es mir extra in meinem kuscheligen warmen Bett bequem gemacht - es wäre gar nicht nötig gewesen, denn Simone Behnke hat eine sehr warme und angenehme Art zu schreiben. Ich habe die Reise in die Antarktis sehr genossen und konnte viel an wissenswerten Dingen für mich mitnehmen und mir auch bildlich sehr gut vorstellen. Für mich besonders interessant: Wie geht der Mensch mit dieser Kälte um, wo lauern die Gefahren, was für Vorbereitungen muß man treffen, wenn man sich auf Erkundungstour begibt. Sensationell auch der Einblick in das Leben der Pinguine. Die beiden Hauptfiguren sind sehr gut ausgearbeitet und das Gute ist, daß der Leser die zwei im Laufe der Geschichte immer besser kennenlernt - sozusagen scheibchenweise, was den Verlauf des Buches natürlich wesentlich interessanter gestaltet. Die zwei Protagonisten sind der rote Faden, der durch das komplette Buch läuft: Caroline das eine und Nils das andere Ende. Und Knotenpunkt ist die Forschungsstation im Eis. Dort treffen sie immer wieder zusammen. Alles in allem sehr flüssig geschrieben - nur zum Schluss geriet mein persönlicher Lesefluss etwas aus den Fugen, weil es so spannend war, daß meine Augen gar nicht so schnell folgen konnte, wie ich wohl gerne gelesen hätte. Meine Finger hätten schon fast zur nächsten Seite geblättert, obwohl ich noch ganz oben beim ersten Abschnitt war. Leider haben sich ein paar Rechtschreibfehler eingeschlichen und es wurde einmal ein Name verwechselt - aber ich konnte darüber gut hinwegsehen. Mir hat es sehr gefallen und ich kann es jedem ans Herz legen, sollte jedoch noch erwähnen, daß das Buch wieder sehr tiefgründig ist und vielleicht nicht unbedingt etwas für Menschen, die sehr dicht am Wasser gebaut haben. Für mich hat Simone Behnke Nicholas Sparks bereits den Rang abgelaufen und ich freue mich schon jetzt auf das nächste Werk von ihr!
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5.0 von 5 Sternen
Ein wundervolles Buch - absoluter Lesetip !!, 28. Juni 2006
Rezension bezieht sich auf: Mittsommernächte. (Broschiert)
Eine wunderschöne, bewegende, realistische Geschichte mit herrlichen Landschaftsbeschreibungen der Antarktis - ein Buch, das von Anfang an fesselt, frei von Kitsch ist und entgegen vieler anderer Bücher, die ich gelesen habe, verläuft hier alles unverhersehbar - kein Buch, bei dem der Leser nach den ersten Seiten ahnt, wer denn nun wen am Ende "kriegt" - leider endet das Buch sehr traurig - aber mehr wird nicht verraten ... (Leider scheint niemand dieses Buch Korrektur-gelesen zu haben, denn die vielen Fehler und Ungereimtheiten müßten sicher nicht sein und stören ein bißchen.)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Spannend - nichts anderes vornehmen, 9. Mai 2006
Rezension bezieht sich auf: Mittsommernächte. (Broschiert)
Dieses Buch habe ich geschenkt bekommen und war von Anfang an total fasziniert. Caroline arbeitet seit einigen Jahren auf Kreuzfahrtschiffen. Auf den Touren hat sie immer ihre mittlerweile vierjährige Tochter Laura dabei. Als sie auf ihrer ersten Fahrt in der Antarktis unterwegs ist, lernt sie Nils, den Leiter der Station, kennen und besucht ihn auch bei einem Landgang zusammen mit den Touristen. Sie beschließt, daß sie in Zukunft nicht mehr auf diesem unwirtlichen Kontinent arbeiten will und kann die Begeisterung der Forscher und der Passagiere für diese Eiswüste nicht nachvollziehen. Nach einem längeren Gespräch mit dem Kapitän in ihrer letzten Nacht an Bord des Schiffes kommt sie ins Grübeln und entscheidet sich doch dafür, weiterhin in der Antarktis zu bleiben, u.a. auch, weil ihre kleine Tochter total fasziniert von den Pinguinen ist. Während ihrer Arbeit hat sie ab und zu mit Nils zu tun, verliebt sich und muß irgendwann eine Entscheidung treffen, weil ihre Tochter älter wird und in Deutschland in die Schule gehen soll. Selten habe ich ein Buch in so einer kurzen Zeit gelesen. Ich war gefesselt von den ausführlichen Schilderungen des Lebens der Forscher in der Station und auch wenn ich bei manchen Passagen das Gefühl hatte, in einer Unterrichtsstunde oder Vorlesung zu sitzen und mir Vorträge über Pinguine anzuhören, konnte ich einfach nicht aufhören zu lesen. Man hat das Gefühl, wirklich mit dabei zu sein und fängt an zu Überlegen, wohin man eigentlich ursprünglich im nächsten Urlaub fahren wollte? Ich vergebe aber nur 4 Sterne, weil sich an einer Stelle mehrere Sätze innerhalb eines kurzen Abschnittes wiederholen, an einer entscheidenden Stelle Namen verwechselt werden und weil es Rechtschreib- und Grammatikfehler gibt, was ich gar nicht mag.
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