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Mittsommermord [Audiobook] [Audio CD]

Henning Mankell , Ernst-August Schepmann , Ulrich Pleitgen , Udo Schenk
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (265 Kundenrezensionen)
Originalausgabe: EUR 19,95
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Kurzbeschreibung

12. April 2010
22. Juni 1996. Drei junge Leute feiern zusammen Mittsommer. Sie tragen Kostüme des 18. Jahrhunderts. Danach sind sie verschwunden. Etwa zur gleichen Zeit findet man Svedberg, einen Kollegen Wallanders, in seiner Wohnung mit zerschossenem Gesicht. Was hat das Verschwinden der drei Jugendlichen mit dem Mord an einem Polizisten zu tun? Und wer war dieser sympathisch unauffällige Svedberg eigentlich, der keine anderen Hobbys hatte, als die Sterne zu betrachten und Bücher über Indianer zu lesen?


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Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: der Hörverlag (12. April 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 9783867176026
  • ISBN-13: 978-3867176026
  • ASIN: 3867176027
  • Größe und/oder Gewicht: 12,4 x 14,2 x 1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (265 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 115.923 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Am 3. Februar 1948 wurde Henning Mankell in Stockholm geboren. Sein Vater zog ihn allein in Härjedalen auf. Vor seinen ersten Gehversuchen als Autor und Regisseur machte Mankell als Siebzehnjähriger berufliche und künstlerische Erfahrungen als Regieassistent am Riks Theater in Stockholm. Auch seine - neben der Kunst - zweite Leidenschaft machte sich früh bemerkbar: Schon als Kind hatte Mankell Fernweh und den Wunsch, nach Afrika zu reisen. Mit 24 Jahren setzte er seinen Traum in die Realität um und fand in Afrika eine zweite Heimat, der er bis heute mit einer Theatergruppe in Mosambik treu ist. Mankell lebt "mit einem Fuß im Sand, mit dem anderen im Schnee", wie er selbst sagt. Afrika ist auch Ziel des gesellschaftlichen Engagements des mit Preisen überhäuften Autors. Immer wieder lenkt Mankell die Aufmerksamkeit der westlichen Öffentlichkeit auf die Besonderheit und Schönheit des "vergessenen Kontinents".

Produktbeschreibungen

Amazon.de

Mankell ist ein Phänomen -- sein neuester Roman ein Ereignis. Während viele bewährte Krimiautoren im x-ten Fall ihres Helden zu schwächeln beginnen ob der Zwänge des Marktes und der ihnen abgeforderten Schreibgeschwindigkeit, legte der schwedische Autor gerade sein bisher bestes Buch vor. Nichts ist zu bemerken von Verschleiß, Unlust oder Ideenarmut.

Mittsommermord ist gleichzeitig aber auch Mankells bisher düsterstes und pessimistischstes Buch, das einen trotz erfolgreicher Arbeit zutiefst beunruhigten und verunsicherten Kommissar Kurt Wallander zeigt. Der Plot selbst ist nicht neu. Ein Serienmörder wird gejagt. Ein Mörder allerdings, der eine merkwürdige Vorliebe für kostümierte Opfer zu entwickeln scheint. Alles beginnt damit, dass eine Gruppe von Jugendlichen spurlos verschwindet. Monate später findet man die Vermissten erschossen und im Zustand fortgeschrittener Verwesung in einem Naturpark, gerade dort, wo sie vor ihrem Verschwinden gemeinsam ein Mittsommernachtsfest gefeiert hatten. Wallanders Kollege Svedberg wird erschossen in seiner Wohnung aufgefunden -- warum musste er sterben? Zunächst steht ein Zusammenhang der Morde gar nicht zur Diskussion, bis deutlich wird, dass Svedberg selbst im Urlaub heimlich am Fall der verschwundenen Jugendlichen arbeitete.

Ein hervorragender Kriminalroman wird eben doch durch mehr gekennzeichnet als nur durch die Originalität seiner Handlung und vordergründige Spannung. Intensiver als jemals zuvor legt Mankell die Psyche seiner Helden und seines Täters offen, ihre Ängste, Sorgen und Beweggründe. Er zeigt die tiefe Krise einer Ermittlercrew an den Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit. Und er schafft es wieder, dass der Leser ihm mit angehaltenem Atem folgt. Immer deutlicher wird auch: Henning Mankells Erfolgsgeheimnis ist eigentlich gar keines. Seine Figuren leben! Seine Helden sind aus Fleisch und Blut!

Mehr denn je zweifelt Kurt Wallander in diesem Roman am Sinn seines Tuns. "Man fühlt sich so machtlos. Und man fragt sich, ob man es wirklich aushält, bis man alt wird." Hoffen wir, dass dieser moderne Don Quixote seinen Kampf gegen die Windmühlen des Lebens erneut aufnehmen wird. Ulrich Deurer -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Pressestimmen

»Das raubt einem die Nacht. Das stärkt die Skepsis. Das ist starke (Kriminal)-Literatur.«
Elmar Krekeler, Die Welt

»Es kann passieren, dass man während des ›Mittsommermords‹ Frau, Mann, Kind, Büro, Hund, Katze, Vogel und sogar das Telefon vergisst.«
Verena Auffermann, Süddeutsche Zeitung -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schauderhaft schön 25. Juni 2005
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Ich fand dieses Buch absolut spannend, einfach genial! Und man muss auch mal sagen, es ist nix für schwache Nerven. Ich habe dieses Buch meist in der Nacht gelesen und musste mich doch tatsächlich dabei ertappen, dass ich manchmal verstohlen zum Fenster geblickt habe oder meinte ein Geräusch gehört zu haben.
Mir gefällt die Person des Kurt Wallander ziemlich gut, da er so normal dargestellt wird. Er ist ein in die Jahre gekommener, leicht übergewichtiger, an Bluthochdruck leidender Diabetiker und kein Superpolizist. Weniger normal ist allerdings der Täter und seine grausamen Morde, der durch seine abnorme Phantasie wieder fasziniert.
Für mich der bislang beste Wallander-Roman
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33 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lebendig, spannend, genial 7. März 2000
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Hohläugig und übernächtigt soll ich hier eine Rezension schreiben? Schwer. Nachdem ich in dieses Buch eingestiegen bin, konnte ich nicht mehr aufhören. Die Ehe wurde auf's Spiel gesetzt, die Kinder vernachlässigt, die Arbeit blieb liegen. Was soll's. Ein Kriminalroman dieser Klasse kommt ja nicht alle Tage raus. Ich habe auch die anderen Mankell-Bücher gelesen mit unterschiedlicher Begeisterung. Dieses, der Mittsommermord, ist für mich das beste. Es gab keinen Moment, in dem ich das Buch leichten Herzens weglegen konnte. Ständig ist man in atemloser Erwartung der Ereignisse, man kommt geradezu in Bedrängnis. Dazu die sehr lebendigen Figuren, angefangen von der Hauptperson Wallander bis hin zu Randfiguren (Erika). Man japst mit, wenn Wallander atemlos den anderen hinterherkeucht, man erlebt hautnah seine anwachsenden Aggressionen - Wahn-sinn!
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32 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
"Mittsommermord", das neueste Buch des schwedischen Schriftstellers Henning Mankell, ist genau wie seine vorangegangenen Wallander-Krimis eine absolut nervenaufreibende und anspruchsvolle Kriminalgeschichte, wobei das Wort "Geschichte" nicht willkürlich gewählt ist. Mankell legt auch diesesmal wieder großen Wert auf inhaltliche Exaktheit und Detailverliebtheit, er ist und bleibt nun einmal ein Erzähler, der mehr kann, als Blutbäder oder Verfolgungsjagden zu beschreiben. Und gerade das macht das Wunderbare dieses Buches aus, Mankell fesselt ohne zu schocken, er bringt uns eine wohltuende Gänsehaut, ohne dass wir es als gruselig empfinden. Wallanders aktuellster Fall konfrontiert ihn mit einem scheinbar motivlosen und absolut kaltblütigen Mörder, der es auf verkleidete, scheinbar glückliche Menschen abgesehen hat.Da er keine Spuren hinterläßt und so furchterregend organisiert ans Werk geht, tappen die Ermittlungen eine qualvoll lange Zeit im Dunklen. Als dann auch noch Wallanders Kollege Svedberg dem Wahnsinnigen zum Opfer fällt,befällt eine bleierne Ohnmacht die Truppe um Kurt Wallander, doch es bleibt ihnen keine Zeit zu trauern, denn der Wahnsinn findet schnell sein nächstes Opfer... Zu allem Unglück hat der Kommissar auch noch mit einer Diabetes-Erkrankung zu kämpfen und weiß nicht, wie er vor lauter Stress und Sorgen die in seinem Blut schwimmenden Zuckerberge, so stellt er sich seine Krankheit jedenfalls vor, wieder loswerden soll. Lesen Sie weiter... ›
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen mein Lieblings-Mankell 6. Februar 2005
Format:Taschenbuch
"Mittsommermord" war mein 1. Buch von Mankell - vielleicht ist es auch deshalb mein Favorit?
Die Story an sich ist sehr spannend, wenn auch etwas beklemmend.
Mankell ist ein Meister darin, Personen und Stimmungen lebendig zu beschreiben. Wenn er über Schonen schreibt, meint man fast, dort zu sein und den Wind riechen zu können. Auch die zwischenmenschlichen Probleme von Kommissar Wallander sind so geschildert, dass man sich in ihn hineinversetzen kann, mit ihm mitleidet oder sich auch mit ihm identifiziert.
Mittlerweile habe ich alle Wallander-Krimis gelesen und - ich bin traurig, dass es keine weiteren mehr gibt.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen schon wieder ein Wallander-Krimi ... 13. August 2002
Format:Taschenbuch
Wenn die Mittsommernacht über Schweden hereinbricht, wird gefeiert. Drei junge Menschen tun dies in einem Nationalpark. Verkleidet in Kostüme längst vergangener Zeiten zelebrieren sie ihr Picknick, das für alle drei mit einem Schuss in den Kopf endet. In Plastiksäcke verpackt finden sie ihr Grab unter dem Rasen des Nationalparks und gelten fortan als vermisst.
Noch aber weiß Henning Mankells Paradekriminalist Kurt Wallander nichts davon. Viel mehr beschäftigt ihn sein angeschlagener Gesundheitszustand. Gleichzeitig mit der Abgängigkeitsanzeige, die eine der Mütter der feiernden Jungschweden erstattet, wird Wallanders Kollege Svedberg gefunden, dem mit einer Schrotflinte das Gesicht weggepustet wurde.
Natürlich konzentriert sich der gesamte Kriminalistenstab auf die Lösung des Polizistenmordes und Wallander, der mit beginnender Diabetes und Erinnerungen an seinen verstorbenen Vater geplagt ist, muss erkennen, das er so gar nichts über seinen hingerichteten Kollegen weiß. Offensichtlich hat dieser in seinem Urlaub private Ermittlungen über die drei Verschollenen angestellt, die nach über fünfzig Tagen vom Täter wieder ans Tageslicht befördert werden. Nur kurz darauf wird beim Fotografieren eines Brautpaares der Fotograf und seine Kunden mit Kopfschüssen ins Jenseits befördert. Und auch eine Bekannte der ermordeten drei Schweden, die eigentlich bei dem Fest hätte anwesend sein sollen, fällt trotz Bewachung durch Kommissar Wallander der Kugel des Attentäters zum Opfer.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen spannend wie eh und je
Immer wieder macht es spaß, einen henning mankell roman zu lesen. Sie sind weit von dem entfernt, was die amerikanischen Autoren in ihren Massenmordthrillern aufziehen. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Tagen von Daniel Winter veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Als würde man die Charaktere kennen - absolute Spannung ...
Mittsommermord …

Der Ort, wo man im Buch Mittsommernacht feierte, war ideal für diese Feier, aber auch für …
- einen Mord !!! Lesen Sie weiter...
Vor 24 Tagen von HEIDIZ veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen langweiligster krimi ever
Die story zieht sich wie Kaugummi. Wohl eher was für die eingefleischten wallander-fans. Es geht permanent nur um seine private Kriese, und darum, dass er pinkeln muss (kein... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von urmele veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sehr guter Schweden-Krimi
Mich hat dieser Roman vom Anfang bis zum Ende total gefesselt. Mein letzter Wallander lag schon über drei Jahre zurück und ich hatte völlig vergessen, wie spannend... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Schrotti veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Mittsommermord
Spannungsbogen gut, schöne Dialoge, Handlung plausibel. Schöne Entspannung ohne das Hinschmalz übermäßig zu beanspruchen. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Paul Garagnon veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Gut, aber stellenweise langatmig
Eigentlich wurde ja schon alles gesagt: eigentlich ein gutes Buch, aber die eine oder andere Seite habe ich schon mal unterschlagen müssen, da es sich zu sehr in die... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Guido W. veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen 5 Sterne
Sehr gut. Leider muss ich ganze 18 Wörter schreiben, deshalb hier noch ein paar Wörter mehr und mehr und mehr und, ach, geschafft
Vor 3 Monaten von arzneilich wirksam veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Spannend wie es eben ein Mankell ist!
Ich bin ein Fan von Mankell und Wallander!

Obwohl ich das Buch schon vor einiger Zeit einmal gelesen hat, war es spannend. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Goritschnig Hans veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Schwedenkrimi mit Schwächen
Wallander in schlechter Form aber trotzdem beim Showdown fast übermenschlich heldenhaft. Besser als Hakan Neser aber zum Schluss doch unglaubwürdig.
Vor 4 Monaten von illiterate veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Mittsommermord
Mittsommermord:
Einfach ein spannender Krimi- eine unheimliche Suche nach dem Täter.Man lebt mit und denkt beinahe so, wie Kommissar Wallander. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Ziernhöld Franz veröffentlicht
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