20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Überaus spannend!, 4. Februar 2007
Ken Folletts "Die Mitternachtsfalken" ist ein Garant für gute und spannende Unterhaltung. Die investigativen Bemühungen der dänischen Widerstandsgruppe - die Mitternachtsfalken - eine Radaranlage der Deutschen in den Wirren des 2. Weltkriegs ausfindig zu machen und zu photographieren ist Dreh- und Angelpunkt der Handlung. Es beginnt eine aufregende Jagd gegen nationalsozialistische Spitzel und natürlich die Zeit - denn falls die Photographien nicht rechtzeitig in die Hände der Alliirten fallen, scheint ein Sieg Hitlers kaum noch aufzuhalten zu sein.
Den beiden Erzählern Anne Moll und Philipp Schepmann gelingt die sprachliche Umsetzung des Romans außerordentlich gut - man möchte ihnen nicht von den Lippen weichen!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Die schnelle Enttaeuschung zwischendurch..., 27. Dezember 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Mitternachtsfalken: Roman (Gebundene Ausgabe)
Das Positive vorweg: Dieses Buch laesst sich sehr leicht, schnell und fluessig lesen - so verschwenden Sie nicht mehr Zeit als noetig fuer die Lektuere!
Zugegeben: Am Anfang laesst sich die Geschichte noch ganz interessant an, aber das aendert sich bald und das Buch entpuppt sich als mehr oder minder lieblos zusammengezimmertes Weltkriegsdrama aus der Retorte. Das Ende ist so vorhersehbar wie nur was. Spannung - was ist das? Zum Wuerzen eine kleine Liebesgeschichte hier, eine kleine Anbandelei dort. Beschreibungen von Weltkriegsgeraet bis zum Abwinken; wem's gefaellt, bitte. Am Ende werden alle Handlungsstraenge so abrupt abgebrochen und zusammengekittet, dass man meinen koennte, der Autor sei ploetzlich vom Schreibtisch aufgesprungen und habe ausgerufen: "So, es reicht, ich habe keine Lust mehr!" Recht haette er gehabt, allerdings haette er diese Entscheidung schon 500 Seiten vorher treffen sollen!
Bleibt noch zu erwaehnen, dass der Klappentext in der gebundenen Ausgabe den Inhalt falsch wiedergibt. Woran das wohl liegt? Wenn Sie dieses Buch also lesen sollten, dann lassen Sie sich nicht verwirren..
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47 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Enttäuschender Aufguss, 5. November 2003
Rezension bezieht sich auf: Mitternachtsfalken: Roman (Gebundene Ausgabe)
Wer Follets frühe Romane kennt und schätzt war schon von seinem Bestseller "Die Leopardin" enttäuscht und zugleich überrascht, dass es dieser eher mittelmäßige Kriegsthriller ganz oben in die Bestsellerlisten geschafft hat.
Offenbar wolte Follet mit dieser Masche noch ein wenig mehr Geld verdienen und hat deswegen mit "Mitternachtsfalken" das nächste Weltkrieg II - Widerstandsepos geschrieben.
Und wie so oft, wenn ein Autor sich selbst plagiiert, ist das Ergebnis eher ein Buch zum Weglegen.
Die Handlung ist schnell erzählt: Junger Däne entdeckt zufällig kriegswichtige deutsche Radaranlage. Noch mehr zufällig ist die Verlobte seines Bruders englische Geheimagentin, die (natürlich zufällig) unabhängig von den Ereignissen in Dänemark von Churchill den Auftrag bekommt besagte Radaranlage auszuspionieren. Nach vielen Irrungen und Wirrungen (bei denen wiederum ein Zufall den nächsten jagt) muss der junge Widerständler sein Geheimnis selbst nach England schaffen und benützt dazu ein altes Flugzeug, welches (rein zufällig) in einer Scheune rumsteht, welcher dem Vater seiner Freundin gehört. Und diese Freundin hat (wieder mal ein praktischer Zufall) einige Flugerfahrung. Also fliegen der junge Däne und die Freundin quer über die Nordsee nach England. Dort entdeckt der offenbar auch physikalisch begabte Däne dann, als er zufällig im streng geheimen Kontrollzentrum der Royal Air Force herumsteht, noch den Trick, wie man die Radaranlage überlisten kann und gewinnt so den 2. Weltkrieg im Alleingang.
Anders als durch haarsträubende Zufälle kann Follett diese Geschichte auch nicht zusemmenhalten. Besonders gegen Ende hat man deutlich den Eindruck, dass der Autor von der eigenen Geschichte doch sehr gelangweilt ist. Auf den letzten Seiten werden alle Handlungsfäden rabiat verknüpft und alle missliebigen und überflüssigen Personen beseitigt, um die Geschichte endlich zum Ende kommen zu lassen.
So wird die Flucht der englischen Geheimagentin aus dem deutsch besetzten Dänemark nach London mit einem Satz abgehandelt. Sie sei mit dem Zug entkommen. Tja, wenn das so einfach ist, fragt man sich wirklich, warum sich unser junger dänischer Held den gefährlichen Aufwand mit Flugzeug betrieben hat. Angst vorm Bahnfahren ?
Das nächste Mal sollte Mr. Follett sich mal wieder was Neues einfallen lassen, sonst wird er zum Lieferanten beliebig austauschbarer Instantthriller. 1 Punkt für die gefällige Schreibweise, ansonsten rate ich ab.
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