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Mitten ins Gesicht: Roman Taschenbuch – 20. Juni 2007


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 368 Seiten
  • Verlag: Fischer Taschenbuch Verlag; Auflage: 3 (20. Juni 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596169119
  • ISBN-13: 978-3596169115
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,4 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (70 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 72.186 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Auf Seite 333 beschließt Carmen, ihrer Qual ein Ende zu bereiten. Was dann folgt, ist von herzzerreißender, kaum zu ertragender Intensität. Der festgelegte Termin. Ein letzter Besuch der Freunde, der Mutter, dann der bittere Abschied von Töchterchen Luna. Zarte, hilflose Erklärungen, die Aussicht auf ein Wiedersehen im Jenseits. Die letzte Stunde gehört Stjin, dem Ehemann. Lachen und Tränen beim Betrachten des Lebensvideos. Die Ankunft des Arztes. Das finale Getränk. Abschied. Was schnell gehen soll, dauert dann doch länger. Ein Röcheln, ein nochmaliges Erwachen, dann Atemstillstand, Schluss. Diese Passagen werden noch lange im Leser nachschwingen!

„Komt een vrouw bij de doktor“ -- Der Originaltitel des Überraschungserfolgs aus den Niederlanden, ein auch im Deutschen klassischer Witzbeginn, ist bei Kluun Programm. Es scheint heikel, das Themenfeld Krebs und Sterbehilfe wie ein Stück Popliteratur abzuhandeln. Da werden Freunde und Kollegen, Ajax-Spielergebnisse und Amsterdamer Adressen nach Art eines Reiseführers in Kästchenform vorgestellt. Die Sprache gibt sich schnoddrig. Doch die Gratwanderung gelingt. Pietät und scheinheilige Betroffenheitstöne bleiben außen vor, Ironie und Flapsigkeit dienen als Schutzschild und Kampfansage zugleich. Denn die Nachricht, die „de vrouw“ nach ihrer Biopsie erhalten hat, ist niederschmetternd genug: Brustkrebs! Geringe Lebenserwartung, meldet das Internet. Die beiden erfolgreichen Werbemenschen Carmen und Stijn stehen vor ihrer schwersten Prüfung.

Popsong-Zitate von U2 bis Radiohead als Kapitelüberschriften illustrieren Carmens nun beginnenden Leidensmarathon: Nutzlose Ratgeber, verzweifelter Sex, innige Liebe, Amputation, Chemo, Kotzen, Haarausfall, Bestrahlung, aufkeimende Hoffnung, Hoffnungslosigkeit. Zugleich werden wir zu Zeugen einer tiefen Liebe, die selbst Stjins notorische Seitensprünge nicht beschädigen konnte. Dann naht Seite 333 -- die buchstäbliche Auflösung (auch der Würde) eines Menschen droht. Klaren Sinnes trifft Carmen ihre letzte Entscheidung. Die Niederländische Option! Nun steht dem Leser eine harte Prüfung bevor, an deren Ende das Thema Sterbehilfe erneut Diskussionsstoff bieten dürfte. --Ravi Unger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Werbetext

Ein Mann, der leben will. Eine Frau, die sterben wird.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

39 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Nordlicht TOP 500 REZENSENT am 15. Juli 2007
Format: Taschenbuch
Keine Ahnung, wie viel hundert Bücher ich bisher gelesen habe, aber noch nie hat mich ein Buch so tief bewegt wie dieses. Die Geschichte über die Krebserkrankung von Carmen und ihres Ehemanns Stejns ist schonungslos offen, zeigt die Verwerfungen im Leben von Menschen, die 2 Jahre dem Tod ins Auge sehen und trotzdem nicht wissen, wann dieser zuschlägt.

Immer wieder ist man von Abscheu gegenüber Stejn gepackt, aber das Buch öffnet den Blick nicht nur für das Leid der Sterbendin, sondern auch für ihren Begleiter, der trotz allem 2 Jahre an ihrer Seite ist, sie bei ihren Krankenhaus- und Arztbesuchen begleitet, durch die Chemo's, wie er ihre Haare beim Erbrechen immer wieder aus dem Gesicht hält...

Die letzten 50 Seiten habe ich mehr Tränen vergossen, mehr Schmerz und Trostlosigkeit und gleichzeitig Heiterkeit und Wärme gespürt, als man es von einem Buch, von einfachen Sätzen erwarten kann. Ich musste 200 Seiten in einem Rutsch lesen, weil ich wollte, dass es endlich zu Ende ist, weil das Lesen schmerzhaft war.

Mitten ins Gesicht ist keine leichte Sommerunterhaltung, kein Buch für zwischendurch. Es fängt seinen Leser und bewegt; tief, sehr sehr tief.

Ich kann dieses Buch nur empfehlen. Es ist beeindruckend, wozu Worte fähig sind...
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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Thomas Liehr TOP 1000 REZENSENT am 9. Juli 2007
Format: Taschenbuch
Carmen und Stijn sind schön und erfolgreich, das glanzvolle, überaus attraktive Paar wird von allen beneidet. Gut, von fast allen, denn ein paar enge Freunde wissen um Stijns "Monophobie". Der Mann pimpert freitags, an seinem Ausgehabend, so gut wie alles, das nicht rechtzeitig "nein" schreien kann. Aber das ist auch beinahe der einzige Makel an der tatsächlich liebevollen Beziehung. Bis sich eine Diagnose als Fehldiagnose herausstellt. Die gutartige Geschwulst in Carmens Brust ist so gutartig dann doch wieder nicht. Ganz im Gegenteil. Carmen hat Brustkrebs, und zwar die scheußlichste aller Arten; Carmen wird sterben, früher oder später.

In seinem autobiographischen Roman erzählt der Holländer Kluun von den Veränderungen, die nach und nach oder auch schlagartig eintreten, davon, wie sich sein Fremdgehen plötzlich relativiert, davon, wie es ist, eine Frau noch immer lieben zu wollen, die eine "Chemo" nach der anderen macht, dann nur noch eine Brust hat, zunächst, denn diese Katastrophe wird nicht die letzte bleiben. Eine davon besteht in der drastischen Beantwortung der Frage, was aus Liebe wird, wenn ein Partner dahinsiecht.

Ein Krebsbuch also. Aber auch ein Poproman. Der amerikanische Autor Jonathan Tropper schrieb sinngemäß, daß es zu jeder Lebensfrage einen passenden Springsteen-Song gibt, und deshalb finden sich Textzeilen vornehmlich aus Springsteen-Songs (aber auch solchen von Radiohead, U2 und Madonna) über jedem der vielen Kapitel. Außerdem reicht der Autor wichtige Hintergrundinformationen in kleinen Textboxen, die mitten im Text stehen. Das ist irgendwie cool, auch wenn es nicht wirklich Sinn macht. Es stört wenigstens nicht.
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Alexandra Tims am 25. September 2006
Format: Gebundene Ausgabe
Dieses Buch ist - mit Abstand - eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe. Ich habe gelacht und ich habe so geweint, dass ich mich schminken musste, meine Augen waren so geschwollen. Aber dieses Buch hat mir gezeigt, dass alle "Kleinkriege", die man täglich so führt, so sinnlos sind. Genieße den Tag - Carpe Diem!.

Danke an den Autor, danke für die Ehrlichkeit. Wenn jeder in sich hineinhört, können wir nur sagen "Hut ab" vor einem Mann, der den Mut besitzt, ehrlich zu sein.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Nicole Krumm am 28. Dezember 2008
Format: Gebundene Ausgabe
Das Buch "Mitten ins Gesicht" ist zuallererst einmal bestimmt ein Buch, welches schockt. Die schonungslos offene Art, wie Kluun schreibt, lässt einem schon manchmal den Atem anhalten. Das Buch hat eine starke Wirkung auf den Leser und wirkt auch nach dem Lesen noch nach.

Aber, was mir nicht so gut gefällt, ist teilweise die Ausdrucksweise. Kluun (oder evtl. auch der Übersetzer) benutzt unglaublich viele Anglizismen, was mich persönlich stört. Desweiteren ist es manchmal sehr vulgär geschrieben, was in meinen Augen hier nicht reinpasst (vielleicht ist es auch Kluun's Art, hierdurch nur noch mehr zu schocken). Manchmal könnte man auch durchdrehen bei der Art, wie sich Stijn, der Mann der krebskranken Frau, verhält.

Unterm Strich ein außergewöhnliches Buch. Außergewöhnlich, weil Kluun einen eigenen Schreibstil hat, weil er schockt, weil er teilweise sehr sarkastische Sprüche schreibt (die einem auch wirklich kurz auflachen lassen) und er diese beklemmende Situation, dem Tod so nah gegenüber zu stehen, rüberbringt.

Ich denke, das ist ein Buch, über das sich gehörig streiten lässt, ob es nun sehr gut oder eben nicht ist. Auf jeden Fall sollte man es gelesen haben - aber wie gesagt: Vorsicht, es wirkt nach!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von B. Brennert am 19. April 2007
Format: Gebundene Ausgabe
Ich habe etliche Bücher gelesen, wo ich am Ende schwer beeindruckt war, dies ist jedoch eines der Bücher, das auch noch nach 3 Wochen einen unglaublichen Nachhall in mir ausgelöst hat ! Diese unglaubliche Offenheit und auch die tiefe Liebe der beiden Protagonisten ist fast schon einzigartig !? Ich finde es überhaupt nicht abstoßend, daß Stijn sich zu seiner Geliebten hingezogen fühlt, so mit kann er für ein paar "geliehene" Stunden auch Kraft aus dieser Beziehung mit nach Hause nehmen.

Ich finde es schon sehr beeindruckend, daß ein Mann so schonungslos offen über die letzten intensiven Lebensmonate mit seiner in "Raten sterbenden Frau", seine Gefühle der Außenwelt so offenbart !!

Ich kann nur sagen : RESPEKT !!!!

Also : lesen, lesen, lesen, es lohnt sich wirklich !! 5 Sterne reichen hier bei weitem nicht aus !!
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