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Mitten in Amerika: Roman Taschenbuch – 1. Dezember 2004

4.2 von 5 Sternen 17 Kundenrezensionen

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Das "Panhandle", das Grenzgebiet zwischen Oklahoma und Texas, ist keine besonders anziehende Region. Das trockene, kaum fruchtbare, spärlich bewachsene Grasland taugt gerade einmal für eine mühevolle Rinderzucht. Es wundert wenig, dass dies der allerletzte Flecken des Wilden Westens war, auf dem sich seinerzeit Siedler niederließen, und es wundert noch weniger, dass die Menschen, die heute dort leben und auf riesigen Ranches hart für ihren Broterwerb arbeiten, ein ganz besonderes Verhältnis zu ihrem Land haben und, nun ja, auf eine ganz spezielle Art etwas kauzig sind.

In diese gottverlassene Gegend, in der schon die Polizei angerufen wird, wenn ein Auto mit dem Nummernschild eines fremden Bundesstaates, ein Jogger oder ein Mensch mit dunkler Hautfarbe gesichtet werden, verschlägt es einen jungen Mann mit dem schönen Namen Bob Dollar. Bob stammt aus Denver und ließ sich bislang mehr oder weniger willen- und ideenlos durch sein Leben treiben. Sein aktueller Job nun bringt ihn hierher: Er soll im Auftrag eines Schweinemastkonzerns inkognito im Panhandle Land aufkaufen. Er beginnt sich umzuhören und lernt dieses Land und seine eigenwilligen Bewohner zu begreifen -- und ihm wird klar, dass die großen Schweinefarmen, von denen er ja eine vertritt, am gegenwärtigen Niedergang dieser Region nicht unschuldig sind.

Dieser große Roman von Annie Proulx, der preisgekrönten Autorin von Schiffsmeldungen und Das grüne Akkordeon, ist ein modernes Märchen, dessen Plot sehr an den herrlichen englischen Film Local Hero erinnert. Das Buch führt uns mitten hinein in die archaische Welt der amerikanischen Prärie, die wir so kaum kennen und in der Internet, Mikrowellenherde und Mobiltelefone zwar existieren, aber wie Fremdkörper aus zukünftigen Welten wirken. Die eigentliche Geschichte, die Proulx erzählt, ist dabei fast zweitrangig; viel fesselnder, begeisternder und im Grunde auch interessanter sind ihre Schilderungen von Nebenfiguren, Familiengeschichten und Randanekdoten, die für die Handlung kaum von Bedeutung sind, aber die eigentliche Essenz des Buches ausmachen. Diese scharfsinnigen und fein-ironischen Abschweifungen fügen sich zu einem außergewöhnlichen Mosaik des amerikanischen Herzlands der Gegenwart und machen Mitten in Amerika zu einem ganz großen Wurf. --Christoph Nettersheim -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Nie zuvor wurde der Mythos des Wilden Westens so gnadenlos demontiert wie in diesen atmosphärisch dicht erzählten Legenden und Lebensläufen." (Die Woche)

"Eine neue Expedition mitten ins Herz der amerikanischen Finsternis - mit einem Lichtblick: Menschlichkeit." (BRIGITTE)

"Ein waschechtes Stück Landeskunde über die raue Gegend des einstigen "Wilden Westens", fabelhaft verpackt in einen Roman." (Münchner Merkur)

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Format: Gebundene Ausgabe
Egal, was ich noch schreiben werde oder was Sie über dieses Buch noch hören: Es ist ein großartiges Buch, es macht riesigen Spaß es zu lesen und Annie Proulx ist wahrscheinlich zurzeit Amerikas beste Erzählerin.
Das neue Buch ist ähnlich und doch anders als ihre vorigen. Auch dieses Werk ist perfekt recherchiert, mit viel Liebe zum (geographischen) Detail (ich saß stundenlang mit einer Straßenkarte von Texas daneben) und mit unvergesslichen Figuren bevölkert, die mal wieder herrlich sprechende Namen haben. das fängt beim Protagonisten Bob Dollar an und hört bei Charakteren wie Freda Beautyrooms noch lange nicht auf. Der eigentliche Plot ist schnell erzählt: Der 25jährige Bob Dollar, dessen Eltern ihn als 7jährigen Jungen einfach bei seinem Onkel abgeladen hatten und auf Nimmerwiedersehen verschwunden waren, hat eine durchschnittliche Bildungskarriere hinter sich und hat nun bei Global Pork Rind angeheuert. Für dieses riesige Schweinezuchtimperium soll er mögliche Grundstücke für weitere Schweinefarmen im gottverlassenen Texas Panhandle suchen. Da er mit Widerstand gegen diese stinkenden Großbetriebe rechnen muss, tarnt er sich als Grundstücksmakler für Luxusvillen und verbringt die nächsten Monate im fiktiven Städtchen Woolybucket, wo er einigen alteingesessenen Ranchern versucht ihre Grundstücke abzuluchsen. Letztendlich gelingt ihm das nicht, denn der Stolz der Texaner und die Abneigung gegen die Massentierhaltung sind zu groß.
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Format: Gebundene Ausgabe
Da sucht ein unbedarfter Looser namens Bob Dollar einen Job - und läßt sich auf ein windiges Projekt ein, aus dem er von vornherein nur wieder als Looser hervorgehen kann,- daß der Mann nur geopfert werden soll für niedere Zwecke, ist sofort jedem klar.Aber statt einer Story mit dem erwarteten Mord an Bob wird daraus ein wunderbarer Appell für "verlorene" Landschaften wie diese in Texas, Panhandle, die, wirtschaftlich betrachtet, nur noch zum Ausbeuten taugen können. Denn die Menschen in diesem unwirtlichen Landstrich lassen sich und ihr Land nicht ohne Widerstand unter Marktwert verkaufen, und wie zäh sie sind sich durchsetzen, zeigen sie deutlich durch unzerstörbares Mißtrauen gegenüber Fremden und eine gute Portion Sturheit,die mit Dummheit gleichgesetzt wird, zumindest von Unkundigen. Aber Bob wird dort dennoch aufgenommen und ein bißchen anerkannt, womit sein Leben letztlich durch einen dicken Zufall eine unerwartete Wende und eine Chance erfährt, mit der der treuherzig zutrauliche Mann nicht gerechnet hätte.
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Format: Gebundene Ausgabe
Annie Proulx beschreibt in ihrem wunderbaren Buch wieder einmal sehr lakonisch ein Amerika jenseits von CNN und McDonalds. Die skurilen Geschichten von den Menschen im tiefsten Texas zeigen den Kampf und die Verbundenheit mit einer Landschaft, die nicht für den Menschen geschaffen ist. Die Rahmenhandlung um Bob Dollar ist nur der Faden, der die Geschichten von Pionieren, Erdölmagnaten und Windrad-Erbauern miteinander verbindet. Ich habe das Buch verschlungen und warte immer noch auf die Geschichte wie die Naben auf den Rücken von LaVons Grandeddy gekommen sind. Die Übersetzung ist sehr gelungen.
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Format: Taschenbuch
Dies ist ein stilles Buch in einer lauten Zeit. Es kommt ganz leise und völlig entschleunigt daher, tippt dich sanft an die Schulter und pustet dir seinen langen Atem ins Gesicht. Wie zum Teufel macht diese Frau das? Ja, hat sie denn keine Familie, Freunde, Verwandten, Bekannten, Haushalt, Geschenke- und Schuhekaufstress, geht sie nicht ins Fitness-Center, fährt keine Inliner oder lässt sich "von der Brücke fallen am Strick"? Wie kann sie nur in der heutigen hektischen Zeit ruhig dasitzen mit ihrer Tasse Tee vermutlich und ein Buch erträumen, dass keinerlei Lesestress verursacht und einen immer wieder ruhig in den Sessel drückt, obwohl man doch aufstehen und dies oder jenes tun sollte ...?

Wenn ich die Augen schließe, kann ich den Staub auf der Zunge schmecken. Mit geschlossenen Ohren ersteht der Geruch von trockener Feuchtigkeit, vergammeltem Schwein und, aus irgendeinem mir unerklärlichen Grund, nach Jack Daniels. Plötzlich hör ich LaVon erzählen und finde den Abstellknopf dieser Frau nicht. Immer weiter redet sie und redet mich hinein in die Pampa, malt mir die alten Cowboys, richtige Männer aus Jeans und Schweiß, und lehrt mich die Dinge im Kopf umzudrehen. Ja, sie und Annie Proulx zwingen mich zur Ruhe.

Dies ist kein Buch, welches man in rasendem Tempo schneller und schneller lesen muss, weil man wissen will, wie es weitergeht. Kein Buch, dessen Seiten man so schnell blättern will, dass man Krämpfe in den Händen bekommt. Nein, mitreißend ist es ganz sicher nicht. Doch es ist ein Buch für stille Stunden, das einem den möglichst leeren Kopf füllt mit Geschichten, die man früher so gern vom Großvater im Schaukelstuhl gehört hat.
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