oder

Sichern Sie sich dieses Hörbuch
für 0,00 Euro im Probeabo

Im Probeabo bei Audible.de kaufen
Mittelreich
 
Größeres Bild
 

Mittelreich [Hörbuch-Download]

von Josef Bierbichler (Autor, Erzähler)
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)
CD Preis: EUR 39,95
Preis:EUR 27,95 oder EUR 0,00 im Probeabo von Audible.de
Sie sparen:EUR 12,00 (30%)
Alle Preisangaben inkl. MwSt.

So funktioniert das Probeabo von Audible.de
  1. Sie erhalten einen Hörbuch-Download Ihrer Wahl für 0,00 Euro.
  2. Melden Sie sich bei Audible mit Ihrem Amazon-Konto an.
  3. Schließen Sie das Probeabo ab und wählen Sie ein Hörbuch frei aus über 50.000 Titeln.
  4. Nach 30 Tagen geht der Probemonat in das monatlich kündbare Flexi-Abo über. Im Flexi-Abo erhalten Sie für monatlich 9,95 Euro ein Hörbuch Ihrer Wahl pro Monat.
  5. Den Probemonat, sowie das Flexi-Abo, können Sie jederzeit online oder per E-Mail kündigen.
  6. Wenn Sie das Probeabo innerhalb der ersten 30 Tage kündigen, entstehen Ihnen keine Kosten.

Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Kindle Edition EUR 19,99  
Gebundene Ausgabe EUR 22,90  
Audio CD, Audiobook EUR 39,99  
Hörbuch-Download, Ungekürzte Ausgabe EUR 27,95 oder EUR 0,00 im Probeabo von Audible.de

Produktinformation

  • Hörbuch-Download
  • Spieldauer: 12 Stunden und 8 Minuten
  • Format: Hörbuch-Download
  • Version: Ungekürzte Ausgabe
  • Verlag: Der Audio Verlag
  • Audible.de Erscheinungsdatum: 2. Dezember 2011
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B006H6KOPC
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)

Produktbeschreibungen

Eine Seewirtschaft in Bayern, bizarre Gäste und eine Familie über drei Generationen, heillos verstrickt ins ungeliebte Erbe. Josef Bierbichler, der große Menschendarsteller des deutschen Theaters und Films, erzählt hundert Jahre Deutschland. Ein Epos über Krieg und Zerstörung, alte Macht und neuen Wohlstand, über Veränderungen, in denen sich vertraute Landschaften in fremde verwandeln und auch die Familie kein geschützter Ort mehr ist. Ein Roman, der sich mit Naturgewalt Bahn bricht - vital, sprachmächtig und tief verwurzelt in der deutschen Seele.
©2011 Suhrkamp Verlag; (P)2011 Der Audio Verlag

In diesem Buch (Mehr dazu)
Nach einer anderen Ausgabe dieses Buches suchen.
Ausgewählte Seiten ansehen
Buchdeckel | Copyright | Auszug
Hier reinlesen und suchen:

Vorgeschlagene Tags zu ähnlichen Produkten

 (Was ist das?)
Setzen Sie den ersten relevanten Tag hinzu (ein Schlüsselwort, das mit diesem Produkt in engem Zusammenhang steht).
 

 

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
39 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Mittelgut 28. Oktober 2011
Format:Gebundene Ausgabe
Ja, dieser Roman ist wuchtig, nicht nur von seiner Stämmigkeit, mit der er in der Hand liegt. Er wirkt wortgewaltig, Sprachverliebt, in seiner Mischung aus bayerischer Derbheit und poetischer Schilderung auch richtig neu. Was kraftvoll beginnt, lässt auch kaum nach, der Autor kann diesen mitunter anmaßend pathetischen Ton halten, und doch, leider muss ich es sagen, kam es mir manchmal vor, als würden alle Worte die Figuren vor allem nur verschütten, sie unsichtbar machen hinter dem Anspruch, es auf die eigene Weise zu schildern, eben jenem kraftvoll bayerisch donnernden Tonfall. Auch bemerkte ich, wie mir die Personen lange oft fremd blieben, wie sie hinter all den vielen Worten ihr eigentliches Leben eher versteckten, wie es dem Autor wichtiger war, als allwissend darüberschwebender Erzähler seine Meinung über die dunklen Zeiten im Land und speziell dort am See kundzutun, statt sie seine Figuren fühlen und erleben zu lassen.

Wortgewalt heißt hier langsames, fast lähmend redundantes Erzählen, als wäre das schlichtere Leben der Figuren dahinter zu wenig. Ich hatte mich auf eine bayerische Familiengeschichte gefreut, kein Komödienstadel natürlich, sondern echte, handfeste Figuren und ihr Leben voller Brüche und Gegensätze. Auch auf Dialoge, doch diese liebt der Autor nicht sehr. Josef Bierbichler bleibt auch als Autor kantig und nicht jedermanns Sache. Was ich durchaus positiv meine. Aber eine hymnische Rezension wie andere kann ich nicht schreiben, dazu hat mich diese Geschichte einfach zu oft - sorry - gelangweilt.

Und noch was zum Schluss, aber dafür kann der Autor ganz bestimmt nichts: Warum geriet das Titelbild bloß so fad? Deutsche Tristesse at its best.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Derb und poetisch 5. Januar 2012
Format:Gebundene Ausgabe
In seinem Roman Mittelreich erzählt Joseph Bierbichler die Geschichte einer bayerischen Seewirtsfamilie über drei Generationen und beinahe einhundert Jahre deutsche Geschichte. Im ausgehenden 19. Jahrhundert errichtet der alte Seewirt einen neuen Anlegesteg und setzt auf das ohnehin schon reichlich protzige Haus ein weiteres Stockwerk. Die idyllische Lage lockt die Ausflügler in Scharen an den See. Mit den Gästen kommt gesellschaftlicher Weitblick und ein gewisser Wohlstand. Man gehört nun nicht mehr zu den armen Leuten, ist aber auch nicht richtig reich: mittelreich eben.

Doch dem ältesten Sohn und Erben Toni zerstört im ersten Weltkrieg eine Gewehrkugel nicht nur den Stahlhelm, sondern auch Teile seines Gehirns.
Nach Jahren, in denen die geistige Zerrüttung Tonis immer weiter voranschreitet,
bringt der alte Seewirt seinen ältesten Sohn in einer Anstalt für Geisteskranke unter und stellt seinen zweiten Sohn Pankraz, der den zweiten Weltkrieg mit einem Granatsplitter im Bein überlebt hat, vor die Wahl. Entweder übernimmt der Jüngere die Seewirtschaft mit allen Konsequenzen oder er lehnt sein Erbe ab und wird vom Vater keine weitere finanzielle Unterstützung erhalten.

Pankraz, ein sanfter und grüblerischer junger Mann, der von einer Zukunft als Opernsänger träumt, entscheidet sich für die materielle Sicherheit und gibt seine Gesangsstunden auf. Er heiratet die Bauerntochter Theresa, mit der er einen Sohn und zwei Töchter zeugt und baut die Seewirtschaft weiter zur Touristenattraktion aus. Doch seine Frau leidet unter ihren beiden bigotten Schwägerinnen, die unverheiratet als Jungfrauen im Elternhaus wohnen bleiben, und darunter, dass ihr schwacher Mann sie und ihre Kinder nicht gegen seine Schwestern verteidigt. Erst ein Jahrhundertsturm, der das Dach des Seewirtshauses aus einer Verankerung reißt, holt den Pankraz aus seiner Lethargie und macht einen brauchbaren Familienvater und Unternehmer aus ihm.

Seinen ältesten Sohn Semi schickt Pankraz in ein katholisches Internat, damit dieser neben der Erziehung zur Frömmigkeit auch eine gute schulische Bildung erhält. Semi wird von einem der Mönche missbraucht und fleht den Vater an, ihm die katholische Erziehung zu ersparen. Aber Pankraz und Therese weigern sich, das Unfassbare zu glauben und schicken den Jungen nach den Ferien wieder ins Internat. Semi kehrt als zerbrochener Mensch nach Hause zurück.

Im ersten Drittel ist der Roman Bierbichlers anstrengend zu lesen. Sowohl die dumpfen, oft abstoßenden bäuerlichen Charaktere als auch die derbe, manchmal brachiale Sprache und die vielen langatmigen Beschreibungen, in denen das Gesinde und die Nachbarn der Seewirtsfamilie eingeführt werden, machen es dem Leser nicht leicht, in die Erzählung hineinzufinden.

Doch wer nicht aufgibt, wird beinahe unmerklich in die Geschichte der Seewirtsfamilie hineingezogen. Vor allem der eher intellektuelle Pankraz, der seine künstlerischen Ambitionen aufgeben muss und seine Frau Therese, die von ihren Schwägerinnen unterdrückt und als Häuslerin verachtet wird, bieten genug Identifikationspotential, um sich auf die Erzählung einzulassen.

Bierbichler entfaltet vor dem staunenden Leser ein wüstes Panoptikum dumpfen bäuerlichen Lebens. Man folgt der Geschichte mit einer Mischung aus Faszination und Abscheu und kann sich dem Sog, den die Erzählung nach und nach entwickelt, nicht mehr entziehen.

Fazit: Keine leichte Lesekost. Aber wer sich auf Bierbichlers verqueres, derbes und doch poetisches Kunstbaierisch einlässt, wird mit einem grandiosen Blick auf hundert Jahre deutsche Geschichte belohnt.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
37 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von J. Fromholzer TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Josef Bierbichler hat einen echten bayerischen Heimatroman geschrieben, ohne Sentimentalitäten, ohne Kitsch. Er schreibt so, wie er spricht, man hört ständig seine Stimme im Kopf beim Lesen (wenn man ihn öfters auf der Bühne gesehen und gehört hat).

Bierbichler packt die familiären Geschichten und großen Verwerfungen des 20. Jahrhunderts in stimmungsvolle, lokale Bilder. Das Leben auf dem Land (unweit von München) wird auch von der Nähe der Hauptstadt "Minga" dominiert. Die reichen und neureichen Münchner ("Sommerfrischler") erobern sich den See, wo das Ganze spielt. Dass der Autor diese Leute nicht mag, hat er schon in seinem ersten Buch "Verfluchtes Fleisch" geschrieben. Ein besonderer Glücksfall ist das "Mittelreich-Hörbuch", das eine Gesamtlesung des Textes durch den Autor bietet; man kann es nach dem Lesen des (gedruckten) Buchs zusätzlich anhören und wird durch Bierbichlers Vortrag ganz neue Facetten entdecken. Obwohl Josef Bierbichler auf Bayern-2-Radio angekündigt hatte, sein Buch so zu lesen wie Heiner Müller gelesen hat, also einen Text "runterzuleiern" (Zitat), macht er dies nicht. Bierbichlers Vortrag ist souverän bayerisch, jedoch mit großer Distanz zu professionellen Hörbuchsprechern.

Bücher wie "Mittelreich" sind eine Seltenheit in unserer Gegenwart.

Ein Nachtrag: Momentaufnahmen von Bierbichlers Lesung in St. Pölten am Landestheater, 19.10.2011, die ich besucht habe. Das Publikum "windet" sich bei eingeschaltetem Saallicht, als er die ganze Schlachtszene, Zuber Storch mit der Sau, liest. Das Publikum beginnt zu hüsteln, sich zu räuspern, den Zuhörern wird es unangenehm. Bierbichler ist in Topform, schaut demonstrativ ins Publikum hinunter, trinkt Rotwein und Weißbier durcheinander. Ein perfekter Abend. Bierbichler liest 90 Minuten, obwohl er eigentlich nur sechzig lesen wollte, wie er sagte.

Der gesamte Text lebt natürlich davon, dass er von Bierbichler selbst interpretiert wird.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Die neuesten Kundenrezensionen
Von den Aalen zur Schlachtsau
Schwierig für mich, das erste Stück des Weges zu bewältigen, 30, 40, 50 Seiten, in das bayrisch-bäuerliche Gasthaus der Finsternis; doch dann erweisen sich die... Lesen Sie weiter...
Vor 12 Tagen von Klaus Servene veröffentlicht
Enttäuschend!
Nach alle den hymnischen Kritiken wurden meine Erwartungen kaum erfüllt.- Ein Generationenroman wohl kaum da die Zeit und Charaktäre vor dem WKII nur beiläufig... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Tagen von Rainer Ruby veröffentlicht
Genial Bayrisch
Wunderbar diese präzisen Wortschöpfungen, die Personenbeschreibungen, die sympathisch unauffällig daruntergeschobene Kritik an den
durch Sturheit und Ignoranz... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Peter Kager veröffentlicht
"Die Erde ist keine Heimat"
Wenn man dieses Buch gelesen hat und Bierbichler aus Filmen kennt, dann wünscht man sich, ihn einmal selbst zu hören bei einer Lesung. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Retsina veröffentlicht
"Ist nicht die Sorgenfreiheit der Boden für das Glück?"
Eine grundsätzliche Anmerkung vorweg: Immer wieder stelle ich fest, dass gerade Werke aus der Ecke "literarisch wertvoll" oder welche, die von der Literaturkritik gelobt oder... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Th. Leibfried veröffentlicht
Typisch Bierbichler! Selbstverliebt!
Ich gebe zu, kein großer Freund von Josef Bierbichler zu sein, dessen Darstellungsweise immer und in jeder Rolle einfach Josef Bierbichler ist. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Eva Bergmann veröffentlicht
kräftige Sprache
Bierbichler liest mit deutlich bairischer Sprachfärbung, jedoch ohne Dialekt; also auch für Nichtbayern verständlich. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Caligula Lischkaschek veröffentlicht
Anstrengend
Nach den überschwenglichen Kritiken habe ich dieses Buch mir bestellt . Es hat mich enttäuscht! Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Dr. Stefan Scholz veröffentlicht
Mehr erhofft
Vielleicht bin ich für dieses Hörbuch nicht bayrisch genug,ich hatte Mühe den Ausführungen des Sprechers konzentriert zu folgen. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von sarah goldstein veröffentlicht
Enttäuschend
Bei allem Respekt: aber an Oskar Maria Graf kommt Bierbichler bei weitem nicht heran. Und warum? Weil ihm die Wahrhaftigkeit fehlt! Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Leserin veröffentlicht
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Ähnliche Artikel finden


Ihr Kommentar


Wo ist meine Bestellung?

Versand & Rücknahme

Brauchen Sie Hilfe?

amazon.de Amazon-Homepage
Internationale Seiten:  USA  |  Großbritannien  |  Frankreich  |  Japan  |  Österreich  |  Kanada  |  China
Geld verdienen: Jetzt verkaufen  |  Fulfillment by Amazon  |  Amazon.de Partnerprogramm / Webmaster-Tools  |  Teilnehmen bei Advantage
Kundenservice  |  Hilfe  |  Einkaufswagen  |  Mein Konto
Über Amazon.de  |  Karriere bei Amazon
Unsere AGB |  Datenschutzerklärung |  Impressum  © 1998-2012, Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften