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Mittelreich: Roman (suhrkamp taschenbuch) [Kindle Edition]

Josef Bierbichler
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (47 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Nun hat Bierbichler einen Roman geschrieben, der in einer klaren, poetischen Sprache von den Schrecken und Torheiten des 20. Jahrhunderts erzählt. Er ist ein Ereignis in diesem Bücherjahr.«
Wolfgang Höbel, DER SPIEGEL 36/2011

»Bierbichler hat eine überwältigende Begabung, von Verlierern und Verlorenen zu erzählen. ... Insofern ist Mittelreich ein zeithistorischer Roman, eine Dorfgesellschaftsgeschichte des 20. Jahrhunderts. Und wie sagt man bei historischen Werken, wenn sie gelingen: Es ist ein großer Verdienst des Autors, dass er diese Geschichte rekonstruiert hat.«
Rudolf Neumaier, Süddeutsche Zeitung 20.09.2011

»... (Ein) Roman voller Pathos, Ungeniertheit, Zärtlichkeit und Wut, geschrieben von einem Autor, der große Sprachkraft und Sprachlust verrät, der den hohen Theaterton nahtlos mit der derben Umgangssprache verknüpft ... und lieber ein wunderbar seltsames Kunstbairisch pflegt, das auch da, wo es umständlich-gedrechselt oder verquer und absurd klingend daherkommt, poetische Funken schlägt.«
Wolfgang Seibel, ORF Ö1 18.09.2011

»Josef Bierbichler ... hat ein ungeheuer saftiges, witziges, düsteres, tragisches und zutiefst musikalisches Buch geschrieben, dessen Ende man schon nach wenigen Seiten zu fürchten beginnt, weil man süchtig geworden ist nach seinem Ton und dem mitleidslosmitfühlenden Blick, mit dem der 63-Jährige auf seine Figuren und das Leben schaut.«
Eva Behrendt, Cicero 10/2011

»Mittelreich ist die geglückte literarische Auseinandersetzung mit dem ländlichen Katholizismus, mit einem Erbe, vor dem manche bis heute davonlaufen ― das man aber auch wie im Falle Bierbichler annehmen kann, um es umzupflügen.«
Andreas Fanizadeh, taz. die tageszeitung 12.10.2011

»Bierbichler schreibt wie ein angeschlagener Boxer, der wild nach vorn drängt. Ungeschützt, wüst, toll.«
Stern Nr. 41

»Denn Bierbichler beschreibt nicht einfach Welt und Wirklichkeit, er rennt mit kratzbürstiger Garstigkeit gegen sie an ... Und schon damals fiel einem der berühmte Kafka-Satz ein: ›Ein Buch muss die Axt sein für das gefrorene Meer in uns.‹ Ein solches Axt-Buch ist Mittelreich. Ein großes Buch.«
Dirk Pilz, Frankfurter Rundschau 25.10.2011

»Das ist, in kraftvoll realistischer, manchmal auch kleistisch kataraktgleicher Prosa geschrieben … Doch der große Theater- und Filmschauspieler Josef (Sepp) Bierbichler erzählt auch von der Fülle des Scheiterns. Von heillos komischen Katastrophen, von fürchterlicher deutscher Weltgeschichte, die selbst die Dörfler am oberbayrischen See in ihren erdbraunen, blutigen Fängen hält.«
Peter von Becker, Der Tagesspiegel 22.12.2011

Kurzbeschreibung

Im Ersten Weltkrieg zerschlägt eine feindliche Kugel zuerst den Stahlhelm und dann den Schädel des ältesten Sohnes vom Seewirt. Also muß sein jüngerer Bruder Pankraz das väterliche Erbe antreten. Der überlebt zwar den zweiten großen Krieg, wäre aber trotzdem lieber Künstler als Bauer und Gastwirt geworden. Da braucht es schon einen Jahrhundertsturm, der droht, Haus und Hof in den See zu blasen, damit aus Pankraz doch noch ein brauchbarer Unternehmer und Familienvater wird. Aber als der eigene Sohn ihn später anfleht, ihm die Erziehung im katholischen Internat zu ersparen, versteht er ihn nicht. Zu sehr ist man in diesen Zeiten mit anderem beschäftigt: das Vergangene vergangen sein zu lassen und die Geschäftsbedingungen der neuen Gegenwart zu studieren.

Eine Seewirtschaft in Bayern, bizarre Gäste und eine Familie über drei Generationen, heillos verstrickt ins ungeliebte Erbe. Josef Bierbichler, der große Menschendarsteller des deutschen Theaters und Films, erzählt hundert Jahre Deutschland. Ein Epos über Krieg und Zerstörung, alte Macht und neuen Wohlstand, über die vermeintlich fetten Jahre.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
38 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Derb und poetisch 5. Januar 2012
Format:Gebundene Ausgabe
In seinem Roman Mittelreich erzählt Joseph Bierbichler die Geschichte einer bayerischen Seewirtsfamilie über drei Generationen und beinahe einhundert Jahre deutsche Geschichte. Im ausgehenden 19. Jahrhundert errichtet der alte Seewirt einen neuen Anlegesteg und setzt auf das ohnehin schon reichlich protzige Haus ein weiteres Stockwerk. Die idyllische Lage lockt die Ausflügler in Scharen an den See. Mit den Gästen kommt gesellschaftlicher Weitblick und ein gewisser Wohlstand. Man gehört nun nicht mehr zu den armen Leuten, ist aber auch nicht richtig reich: mittelreich eben.

Doch dem ältesten Sohn und Erben Toni zerstört im ersten Weltkrieg eine Gewehrkugel nicht nur den Stahlhelm, sondern auch Teile seines Gehirns.
Nach Jahren, in denen die geistige Zerrüttung Tonis immer weiter voranschreitet,
bringt der alte Seewirt seinen ältesten Sohn in einer Anstalt für Geisteskranke unter und stellt seinen zweiten Sohn Pankraz, der den zweiten Weltkrieg mit einem Granatsplitter im Bein überlebt hat, vor die Wahl. Entweder übernimmt der Jüngere die Seewirtschaft mit allen Konsequenzen oder er lehnt sein Erbe ab und wird vom Vater keine weitere finanzielle Unterstützung erhalten.

Pankraz, ein sanfter und grüblerischer junger Mann, der von einer Zukunft als Opernsänger träumt, entscheidet sich für die materielle Sicherheit und gibt seine Gesangsstunden auf. Er heiratet die Bauerntochter Theresa, mit der er einen Sohn und zwei Töchter zeugt und baut die Seewirtschaft weiter zur Touristenattraktion aus.
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48 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ....bierbichlers wuchtiger, echter heimatroman ..... 25. September 2011
Von J. Fromholzer TOP 500 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Josef Bierbichler hat einen echten bayerischen Heimatroman geschrieben, ohne Sentimentalitäten, ohne Kitsch. Er schreibt so, wie er spricht, man hört ständig seine Stimme im Kopf beim Lesen (wenn man ihn öfters auf der Bühne gesehen und gehört hat).

Bierbichler packt die familiären Geschichten und großen Verwerfungen des 20. Jahrhunderts in stimmungsvolle, lokale Bilder. Das Leben auf dem Land (unweit von München) wird auch von der Nähe der Hauptstadt "Minga" dominiert. Die reichen und neureichen Münchner ("Sommerfrischler") erobern sich den See, wo das Ganze spielt. Dass der Autor diese Leute nicht mag, hat er schon in seinem ersten Buch "Verfluchtes Fleisch" geschrieben. Ein besonderer Glücksfall ist das "Mittelreich-Hörbuch", das eine Gesamtlesung des Textes durch den Autor bietet; man kann es nach dem Lesen des (gedruckten) Buchs zusätzlich anhören und wird durch Bierbichlers Vortrag ganz neue Facetten entdecken. Obwohl Josef Bierbichler auf Bayern-2-Radio angekündigt hatte, sein Buch so zu lesen wie Heiner Müller gelesen hat, also einen Text "runterzuleiern" (Zitat), macht er dies nicht. Bierbichlers Vortrag ist souverän bayerisch, jedoch mit großer Distanz zu professionellen Hörbuchsprechern.

Bücher wie "Mittelreich" sind eine Seltenheit in unserer Gegenwart.

Ein Nachtrag (1): Momentaufnahmen von Bierbichlers Lesung in St. Pölten am Landestheater, 19.10.2011, die ich besucht habe. Das Publikum "windet" sich bei eingeschaltetem Saallicht, als er die ganze Schlachtszene, Zuber Storch mit der Sau, liest. Das Publikum beginnt zu hüsteln, sich zu räuspern, den Zuhörern wird es unangenehm.
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48 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mittelgut 28. Oktober 2011
Format:Gebundene Ausgabe
Ja, dieser Roman ist wuchtig, nicht nur von seiner Stämmigkeit, mit der er in der Hand liegt. Er wirkt wortgewaltig, Sprachverliebt, in seiner Mischung aus bayerischer Derbheit und poetischer Schilderung auch richtig neu. Was kraftvoll beginnt, lässt auch kaum nach, der Autor kann diesen mitunter anmaßend pathetischen Ton halten, und doch, leider muss ich es sagen, kam es mir manchmal vor, als würden alle Worte die Figuren vor allem nur verschütten, sie unsichtbar machen hinter dem Anspruch, es auf die eigene Weise zu schildern, eben jenem kraftvoll bayerisch donnernden Tonfall. Auch bemerkte ich, wie mir die Personen lange oft fremd blieben, wie sie hinter all den vielen Worten ihr eigentliches Leben eher versteckten, wie es dem Autor wichtiger war, als allwissend darüberschwebender Erzähler seine Meinung über die dunklen Zeiten im Land und speziell dort am See kundzutun, statt sie seine Figuren fühlen und erleben zu lassen.

Wortgewalt heißt hier langsames, fast lähmend redundantes Erzählen, als wäre das schlichtere Leben der Figuren dahinter zu wenig. Ich hatte mich auf eine bayerische Familiengeschichte gefreut, kein Komödienstadel natürlich, sondern echte, handfeste Figuren und ihr Leben voller Brüche und Gegensätze. Auch auf Dialoge, doch diese liebt der Autor nicht sehr. Josef Bierbichler bleibt auch als Autor kantig und nicht jedermanns Sache. Was ich durchaus positiv meine. Aber eine hymnische Rezension wie andere kann ich nicht schreiben, dazu hat mich diese Geschichte einfach zu oft - sorry - gelangweilt.

Und noch was zum Schluss, aber dafür kann der Autor ganz bestimmt nichts: Warum geriet das Titelbild bloß so fad? Deutsche Tristesse at its best.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Mittelreich
Alles super gelaufen.
Ein spitzen Buch!
Gut zu lesen!
Der Lesestil bzw. Schreibstil ist sehr gut!
Sehr informativ geschrieben! Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Freitag Andrea veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sanfter ist er nicht geworden....
Die süddeutschen Leser werden den Autor kennen, handelt es sich doch um den Schauspieler Josef Bierbichler. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Andrea Stobl veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Bilder- Schicksale-:Memento deutscher Vergangenheit
Bierbichler Sprache ist beeindruckend in ihrer vielgestaltigen Ausdruckskraft. Viele Szenen des Romans bleiben als Bilder mehr als einprägend in der Erinnerung des Lesers... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Wolfgang Paechnatz veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Urgewalt
Urgewaltig, ein einfach grossartiges Buch, kraftvoll, ungeschliffen, ungewöhnlich. Seien wir froh, dass es solche Autoren und Figuren in dieser gleichmacherischen, konformen... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Andreas Hornsteiner veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sprachliche Herrausforderung
Bierbichler kennt mit Sicherheit "Das Leben meiner Mutter" von Oskar Maria Graf, was für mich ein ganz herrausragendes Buch ist. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von T.Roy veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Deutsche Geschichte aus Sicht eines Gastwirts
Knapp 80 Jahre lang hat der Leser das Vergnügen, das Auf und Ab einer bayerischen Seewirtschaft mitsamt ihren Besitzern zu verfolgen. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Jens Neumann veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Krampfhafter Versuch, Landleben, Muffigkeit der 50er Jahre und das...
Die Sprache ist sehr deftig. Das ist eigentlcih nicht schlimm, weil es sich um ein bayrisches Buch handelt. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Ingeborg Zamzow veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Mittelreich
Joef Bierbichler: schreibt etwas langwierig über das Leben v. Landleuten zwischen dem 1.-2. Weltkrieg. Sehr aufschlussreich, aber oft grausame Einzelbeschreibungen!
Vor 17 Monaten von Ursula Allwein veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Erdiger Bauernroman
So wie die Person Bierbichler hat alles, was in diesem Roman geschieht, eine ganz starke Präsenz. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von LaFlamande veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Deftig und wahr!
Ich war selber Flüchtlingskind am gleichen Ort - es ist hoch interessant, die Nachkriegszeit aus der Sicht des mittelreichen Grossgrundbesitzers zu erleben!
Vor 21 Monaten von Sant'Antima veröffentlicht
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