Habe mir neulich auf Empfehlung von Bekannten das Buch gekauft, weil darin auch die kleinen romanische Kirchen außerhalb der Innenstadt beschrieben sind. Wie war ich überrascht, zum Beispiel von der wunderschönen Kirche St. Amandus in Rheinkassel, was ganz im Norden liegt, zu erfahren. Ich bin dann in der Zwischenzeit auch mal hingefahren, das hat sich wirklich gelohnt. Auch die Umgebung dort ist sehr schön, toll, was "ons Kölle" so alles bietet.
Demnächst will ich mir noch die Kirchen auf der "Schäl Sick" ansehen. So bin ich mal gespannt auf den Goldschrein in Neu St. Heribert, der sich laut Buch mit dem Schrein der Hl. Drei Könige im Dom durchaus messen kann. Dann die beiden Kirchen in Ober- und Niederzündorf sowie St. Nikolaus in Dünnwald, wo sich ein frühmittelalterlicher Freskenzyklus erhalten hat.
Interessant auch zu erfahren, dass es weitere kleine Kirchenbauten in der Innenstadt gibt, die früher einmal große mittelalterliche Kirchen waren: so St. Kolumba, die heute Bestandteil des modernen Museums Kolumba ist, Alt St. Alban direkt neben dem Gürzenich oder St. Johann Baptist an der Severinsbrücke, dessen roter Glockenturm vor einigen aufgrund der U-Bahn-Arbeiten in der Severinstsraße in Schieflage geriet und für große Schlagzeilen sorgte.
Als Kölner bin ich für die vielen interessanten Hinweise auf die kleinen Vorort- und Innenstadtkirchen dankbar, mit denen sich bei mir wirklich Bildungslücken schließen - wo man doch ansonsten mit Kölner Kirchen insbesondere den Dom und die zwölf großen romanischen Kirchen in Verbindung bringt. Ich finde es prima, das mal alles in einem Band zu haben. Beschreibungen und Fotos sind sehr gut.