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In der Mitte der Nacht: Ein Geständnis
 
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In der Mitte der Nacht: Ein Geständnis [Gebundene Ausgabe]

Michael Cox , Ulrike Wasel , Klaus Timmermann
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 752 Seiten
  • Verlag: Droemer; Auflage: DEA, (21. September 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426197146
  • ISBN-13: 978-3426197141
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,8 x 5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 177.897 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Michael Cox
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Aus der Amazon.de-Redaktion

Der Mann, den Edward Glyver kurz vorm Austernabendessen im Fischlokal Quinn’s in einer abgelegenen Ecke im London zur Mitte des 19. Jahrhunderts tötet, hat einfach Pech gehabt. Seine roten Haare wohl waren es, die den Unbekannten aus der Masse herausstechen ließen, deshalb fiel die Wahl auf ihn. Der rothaarige Fremde ist für den adeligen Glyver nur die Generalprobe für den eigentlichen Mord an seinem ehemaligen Freund und jetzigen Todfeind Phoebus Daunt, den er, wohl ganz zu Recht, für den Verlust seiner großen Liebe, von Bildung und Erbe verantwortlich macht. Dafür will Glyver sich rächen. Das Duell zweier intellektuell überaus gerissener junger Männer entbrennt: zweier Männer zudem, die bereit sind, bis zum Äußersten zu gehen ....

In der Mitte der Nacht, der Debütroman des englischen Lektors Michael Cox, ist ein bemerkenswertes -- und ein bemerkenswert düstres -- Buch. Letzteres liegt vielleicht daran, dass der Autor es schrieb, als ihm eine schwere Krankheit die Arbeit in seinem ursprünglichen Beruf unmöglich machte. Ersteres hat sicher damit zu tun, dass Cox laut Verlagsangaben ein „Spezialist für viktorianische Literatur“ genannt werden kann. Denn die (von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann übrigens kongenial ins Deutsche übersetzte) Sprache kommt so altertümlich daher, dass man fast glaubt, ein Buch in Händen zu halten, das wirklich dieser Zeit entstammt.

Und trotzdem wirkt In der Mitte der Nacht absolut authentisch -- und dies aufgrund eines literarischen Kniffs, der oft angewendet wird, hier aber als beste aller möglichen Lösungen erscheint. Denn Cox hat sein Buch, versehen mit einer Herausgeberfiktion und Fußnoten, aus der Ich-Perspektive seines Helden Edward Glyver verfasst, der als Kind des 19. Jahrhunderts natürlich viktorianisches Englisch geschrieben hat. So ist der Identifikationsgrad des Lesers mit Cox’ Figur extrem hoch und distanziert zugleich -- ein Effekt, der die gruselige Hochspannung dieses großartigen Romans noch unterstreicht. --Stefan Kellerer

Kurzbeschreibung

Vom Freund verraten, von der Liebe betrogen und für immer um sein Erbe gebracht – Edward Glyver schwört kaltblütige Rache. In seinem rasenden Zorn verstrickt er sich in einem Geflecht aus Selbstüberschätzung, Verfolgungsangst und Gerechtigkeitswahn. Sein grausames Schicksal, so glaubt er, spricht ihn von allem frei – selbst von einem Mord … London 1854. Ein gebildeter und weltoffener junger Mann begeht einen Mord – nur um zu sehen, ob er dazu fähig ist. Der Mord an einem völlig unschuldigen Mann ist für Edward Glyver nur der vorläufige Höhepunkt in einem Kampf um Geld, Macht und ein entgangenes Erbe. Nach dem Tod seiner Mutter entdeckt Glyver, dass er dem englischen Hochadel entstammt. Fortan setzt er alles daran, seinem Vater, Lord Tansor, zu beweisen, dass er der legitime Erbe ist. Doch schon bald ereilt ihn eine schockierende Nachricht: Lord Tansor plant, den Sohn einer Verwandten als Erben einzusetzen. Edward tobt – ist dieser künftige Erbe doch Phoebus Daunt, jener Mann, der einst sein bester Freund war und nun sein größter Feind ist. Alles scheint ihm dieser Mann zu nehmen, selbst die Frau, die er liebt. Es beginnt der mörderische Wettlauf zweier Männer, die sich in ihrer Brillanz und Gerissenheit, in ihrer Sensibilität und Hybris auf geradezu unheimliche Weise ähnlich sind. Und Edward will siegen, ganz gleich, was es ihn kostet.

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41 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Die Lebensgeschichte eines unverstandenen Mörders, 1. Oktober 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: In der Mitte der Nacht: Ein Geständnis (Gebundene Ausgabe)
Tja, eigentlich habe ich dieses Buch nur gekauft, weil es ein günstiger Restbestand war und ich es im Urlaub im Liegestuhl als leichte Lektüre lesen wollte. Als Urlau bslektüre stellte ich keine großen Ansprüche. Allerdings muss ich zugeben, dass dieses Buch mich von der ersten Seite an gefesselt hat und ich es (trotz seiner über 700 Seiten) innerhalb von zwei Tagen gelesen hatte. Die Geschichte des unvertandenen und schicksalsgebeutelten Helden hat mich von der ersten Seite an in ihren Bann gezogen. Auch wie hier wirkliche Ereignisse unds Orte sowie literarische Größen und der Zeitgeist mit einer fiktiven Geschichte verwoben werden finde ich genial. Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen, der mal etwas anderes als einen "normalen" historischen Roman lesen möchte.
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26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen The meaning of the night, 16. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: In der Mitte der Nacht: Ein Geständnis (Gebundene Ausgabe)
Edward Glyver ist der Meinung, dass ihm alles genommen wurde, was ihm zusteht. Sein Lebenszweck ist es fortan, sich an dem Mann zu rächen, den er für seine Lage verantwortlich macht, und er greift dabei zu ungewöhnlichen Methoden...

Im Ansatz ist Michael Cox's Roman durchaus interessant. Die Hauptfigur ist nicht unbedingt ein Sympathieträger - zuerst erscheint dieser Edward Glyver dem Leser rätselhaft und brutal, später, als man mehr über ihn erfahren hat, inkonsequent bei der Verfolgung seiner Ziele und manchmal zu vertrauensselig. Dass Glyver als Ich-Erzähler fungiert und die Ereignisse aus seiner Sicht schildert, verleiht dem Buch zusätzlichen Reiz, da man nie weiß, inwieweit man den Einschätzungen des Protagonisten vertrauen kann. Man hätte aus der Erzähltechnik aber mehr herausholen können: trotz der guten Grundidee und der faszinierenden Ausgangssituation bleibt das Buch insgesamt ein wenig zu "brav". Handlungsmäßig gab es für mich wenig Überraschungen (vieles hatte ich irgendwie schon vorher vermutet), und ein paar Kürzungen hätten dem Buch gutgetan. Dennoch: eine spannende Lektüre.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Spannender Historien-Mix!, 11. April 2010
Rezension bezieht sich auf: In der Mitte der Nacht: Ein Geständnis (Gebundene Ausgabe)
Zuerst wollte ich das Buch wieder zur Seite legen, weil ich dachte, ich hätte mir ein philosophisch-historisches Buch "eingefangen". Nachdem ich mich jedoch auf den Inhalt einließ, war ich von der Spannung gefangen! Leider war es für mich keine Urlaubslektüre, sondern ich musste mir immer meine Zeit "abknapsen"; brauchte somit doch bei über 700 Seiten etwas mehr als eine Woche. Dieses Buch werde ich ab sofort in meine Liste der Lieblingsbücher einreihen! Es war historich sehr interessant und vom Romanteil sehr spannend. Ich kann es uneingeschränkt weiterempfehlen!
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