Das Buch war eine einzige große Enttäuschung. Der tatsächliche Nährwert passt auf 10 Seiten oder weniger. Es handelt sich dabei um eine - künstlich unglaublich aufgeblähte (Wiederholungen, Leerzeilen, Binsenweisheiten usw. usw.) - Diplom-/Studienarbeit. Inhaltlich wird durchgängig von "dem Intranet" gesprochen. Das es "das Intranet" bekanntlich nicht gibt (weil jedes anders ist) wären allenfalls Case Studys einzelner Intranetlösungen noch eine Möglichkeit gewesen, dem Thema gerecht zu werden. Das ist hier aber nicht der Fall, denn es findet keinerlei inhaltliche Auseinandersetzung auf Funktionensebene, Informationsdesign, Knowledge Management etc statt. Auch Themen und Trends wie web 2.0-Instrumente (z.B. Wiki) oder Kollaboration sucht man vergebens. Wer also irgendwelche Anhaltspunkte dafür sucht, WIE Ziele konkret erreicht werden können, sollte nicht in diesem Buch danach suchen. Man erfährt lediglich ohne Tiefgang und Differenzierung, was eine Hand voll Akteure in 8 österreichischen Unternehmen über ihre Intranet-Umsetzungen denken. Schade ums - viel zu viele - Geld.