Pressestimmen
"Nach der Lektüre dieses Buchs kann ich bezeugen: Launologie vereinfacht das Leben. Und das Schönste – beim Lesen wurde ich von Seite zu Seite besser gelaunt!" (Tiki Küstenmacher )
"Heiterkeit und gute Laune sind kein Zufall: Sie sind überzeugende Lebenskonzepte, wie Helmut Fuchs und Dirk C. Gratzel überaus lesenswert darstellen." (Prof. Dr. Lothar Seiwert )
"Heiterkeit und gute Laune sind kein Zufall: Sie sind überzeugende Lebenskonzepte, wie Helmut Fuchs und Dirk C. Gratzel überaus lesenswert darstellen." (Prof. Dr. Lothar Seiwert )
Kurzbeschreibung
Der positiv eingestellte Mensch ist kreativer und ideenreicher, kann besser sehen und hören und ist ungleich erfolgreicher als derjenige, der ständig schlechte Laune hat. Äußerst facettenreich, mit vielen praktischen Selbsttests und einem überzeugenden 10-Punkte-Programm zeigen Dirk C. Gratzel und Helmut Fuchs, warum gute Laune die einzig zukunftsweisende Lebensgrundlage für uns alle darstellt!
Klappentext
"Nach der Lektüre dieses Buchs kann ich bezeugen: Launologie vereinfacht das Leben. Und das Schönste - beim Lesen wurde ich von Seite zu Seite besser gelaunt!"
Tiki Küstenmacher
Tiki Küstenmacher
"Heiterkeit und gute Laune sind kein Zufall: Sie sind überzeugende Lebenskonzepte, wie Helmut Fuchs und Dirk C. Gratzel überaus lesenswert darstellen."
Prof. Dr. Lothar Seiwert
Über den Autor
Dr. Helmut Fuchs gehört zu den Top-7-Management-Trainern in Deutschland. Der Diplompädagoge und Psychotherapeut war Inhaber und Cheftrainer der Trainer Akademie München (TAM) und Gründungspräsident der European Academy for Training and Development (EATD). Seine Seminare wurden u. a. mit dem "Certificate of Excellence 2000" und dem "Deutschen Trainingspreis in Gold 1998" ausgezeichnet.
Dr. Dirk C. Gratzel absolvierte das Studium der Rechtswissenschaft und eine Ausbildung zum Journalisten. Er arbeitet als Geschäftsführer und Personalleiter in einem großen deutschen Unternehmen und ist zudem als zertifizierter Trainer und Coach tätig.
Dr. Dirk C. Gratzel absolvierte das Studium der Rechtswissenschaft und eine Ausbildung zum Journalisten. Er arbeitet als Geschäftsführer und Personalleiter in einem großen deutschen Unternehmen und ist zudem als zertifizierter Trainer und Coach tätig.
Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Schlechte Laune ist ein Gift. Sie verfärbt unsere Seele, tropft in unseren Geist und macht unseren Körper buchstäblich »sauer«. Sie durchzieht unsere gesamte Persönlichkeit mit einem aggressiven, ätzenden Nebel, der sich zunehmend schwieriger vertreiben lässt. Sie macht uns krank. Schlechte Stimmungen oder längere depressive Episoden bescheren uns Magengeschwüre, Migräne, Ausschläge und Allergien -oder Schlimmeres.
Selten sind uns die Wechselwirkungen unserer Stimmungen bewusst. Doch die Symptome unserer Stimmungen sehen wir allerorten: Depressive Erkrankungen werden spätestens 2020 Volkskrankheit Nummer 1 in Deutschland sein - rund die Hälfte unserer Gesundheitskosten wandert bereits heute in die Behandlung mehr oder minder psychosomatischer Phänomene und psychischer Erkrankungen. Und folgenwir den Trends in den USA, so geben wir in wenigen Jahren den Löwenanteil der Medikamentenkosten für nichts anderes als stimmungsaufhellende Psychopharmaka aus – die wachstumsstärkste Medikamentengruppe weltweit!
Als wäre all das nicht schon ernst genug, kommt noch eine weitere Tatsache erschwerend hinzu: Schlechte Laune ist hochgradig ansteckend! Jedes fünfte Kind in Deutschland ist erziehungs- oder umfeldbedingt psychisch auffällig: depressiv, angsterfüllt oder sozial entwicklungsgestört, zurückgeblieben. Jedes dritte Kind ist zudem noch übergewichtig. Jeder vierte Arbeitnehmer in Deutschland hat mit seinem Arbeitgeber innerlich endgültig abgeschlossen: wegen der Stimmung am Arbeitsplatz, der Unternehmenskultur oder der Beziehung zur Führungskraft im jeweiligen Unternehmen. Was hier wie dort irgendwann einmal als scheinbar harmlose Laune, als »Verstimmung« beginnt, kann für das Umfeld, die Kinder, Familie, die Freunde und Kollegen eine weit größere und nachhaltigere Wirkung haben, als wir zunächst ahnen.
Gleichwohl gibt es natürlich auch Profiteure der schlechten Stimmung: Der Markt der Therapeuten und der Lebenshilfeorganisationen - als Beispiel - boomt. Stimmungsgetriebene Auseinandersetzungen um Gartenzäune, Verkehrsunfälle, Kündigungen oder Lärmbelästigungen verschaffen dem Rechtsberatungs- und Justizsystem seit Jahren steigende Umsatz- und Fallzahlen. Und auch die Pharmaindustrie jubelt: Die Bevölkerungszahlen sinken, doch der Verlust an Lebensfreude, an Zufriedenheit und Klarheit in unseren Lebensstilen beschert ihr schon heute konstante Zuwachsraten bei all jenen Pillen, die die physischen Auswirkungen psychischer Probleme therapieren sollen.
Auch die leistungsfähigste Gesellschaft hält solche Trends nicht dauerhaft aus. Sie sind schlicht unbezahlbar und bergen soziale Zentrifugalkräfte, die nicht mehr zu bremsen sind, vom Verlust an Lebensfreude, Klarheit und Zufriedenheit ganz abgesehen. Welch groteske Bilanz für eines der reichsten (Platz 10), aber bei Weitem nicht der lebenszufriedensten (Platz 93 unter 200 Nationen) Länder der Welt! Folglich ist es Zeit für eine Umkehr. Zeit für ein Nachdenken darüber, ob nicht Stimmungen und Launen - volkswirtschaftlich längst als wichtige Elemente einer Bilanz von Erfolg oder Misserfolg anerkannt, das Nachdenken darüber sogar mit Nobelpreisen bedacht - gezielt in den Blick genommen und bearbeitet, ja vielleicht sogar von uns »gemanagt« werden wollen. Physiologisch sind sie bis heute wenig erforscht, psychologisch oftmals erst interessant, wenn die Grenze zum Pathologischen, zum Krankhaften schon überschritten ist.
Wir sehen in der LAUNOLOGIE einen wissenschaftlichen Ansatz, der individuelle und organisatorisch-institutionelle Stimmungen beschreibt, ihre Wirkungszusammenhänge erklärt und jeden Einzelnen wie auch Organisationen bei der Herstellung positiver Stimmungslagen unterstützt. Wir stehen dabei auf den Schultern von Riesen und bedienen uns der neuesten Erkenntnisse der Hirnforschung, der Neurobiologie, der Persönlichkeitspsychologie und der Motivations-, Volitions- und Handlungsforschung, der Lebenskunst-Philosophie und der Schulmedizin ebenso wie praktischer Ratschläge und Erfahrungen aller Teildisziplinen. Eine launologische Lebens- oder Unternehmensführung kann präventiv wie auch kurativ wirksam werden und ist als gelebte Psychohygiene ein Teil der dringend anzustoßenden persönlichen Lebenskunst. Und: LAUNOLOGIE macht Spaß! Der Weg zum Launologen bringt viele positive Erkenntnisse über Ihre Persönlichkeit mit sich. Er ermöglicht Ihnen bessere Beziehungen zu Ihrem Lebensumfeld und beruflich wie privat unerwartete, ungeahnte Erfolge, Chancen, Glücksmomente. Ganz ohne Arbeit geht dies nicht, alles andere wäre wohl eher Hokuspokus. Doch wir versprechen Ihnen, LAUNOLOGIE ist die bei Weitem angenehmste Form der Arbeit an uns selbst.
Als Prof. Dr. Heinrich Meng im Jahr 1939 an der Universität Basel mit seinem Buch Seelischer Gesundheitsschutz die Wurzeln zu seinen späteren »psychohygienischen Vorlesungen« an die Öffentlichkeit brachte und in seiner Folge Juristen, Pädagogen, Soziologen, Theologen und Mediziner Grundlagen von Freud, Adler und Jung zur Entstehung der psychosomatischen Erklärungsmodelle nutzten, war der Durchbruch zu einer vernetzten Wahrnehmung einer adäquaten Lebensführung geschafft. Die Neurowissenschaften der Gegenwart liefern nun die verblüffenden wissenschaftlichen Bestätigungen vieler Denk- und Verhaltensansätze des letzten Jahrhunderts. Es ist eine dringende Aufgabe geworden, diese Erkenntnisse in eine gelebte Praxis zu überführen. Dazu ist die richtige Stimmungslage eine unabdingbare Voraussetzung. Selbst wenn alle objektiven Rahmenbedingungen stimmen, kann der moderne Mensch seine Lebensqualität oft nicht genießen, weil Stimmungen oder Launen sich wie einFilter über das alltägliche Erleben und Empfinden legen. Stimmungen sind die Hintergrundmusik des Alltags. Sie geben den »Ton« und die »Farbe« in unser Sozialverhalten, sie schwächen oder steigern unsere Leistungsfähigkeit und wir-ken mittelfristig auf unsere Gesundheit und unser Lebensglück. Ohne es direkt zu spüren, gleiten wir im Lauf eines Tages oft von einer in die nächste Stimmungslage. Gerade noch fühlen wir uns euphorisiert, gelassen und zuversichtlich, nur um uns im nächsten Moment »irgendwie gefrustet«, nervös oder depressiv zu fühlen.
Im Unterschied zu den großen Gefühlsmomenten wie Freude, Angst, Ärger oder Wut registrieren die meisten Menschen bei ihren Launen keine klaren Auslöser oder Bedingungsfaktoren. Stimmungen wühlen uns zwar nicht so auf wie unsere sogenannten Emotionen, dafür dauern sie zeitlich deutlich länger an und sind damit entscheidend für unsere Betrachtung von Lebenskunst und Lebensglück.
Unser Ziel ist es, nicht nur die Hintergründe und aktuellen Erkenntnisse der Stimmungsforschung verständlich zu machen, sondern Ihnen auch wirkungsvolle Instrumente des »Mood-Management« anzubieten.
Selten sind uns die Wechselwirkungen unserer Stimmungen bewusst. Doch die Symptome unserer Stimmungen sehen wir allerorten: Depressive Erkrankungen werden spätestens 2020 Volkskrankheit Nummer 1 in Deutschland sein - rund die Hälfte unserer Gesundheitskosten wandert bereits heute in die Behandlung mehr oder minder psychosomatischer Phänomene und psychischer Erkrankungen. Und folgenwir den Trends in den USA, so geben wir in wenigen Jahren den Löwenanteil der Medikamentenkosten für nichts anderes als stimmungsaufhellende Psychopharmaka aus – die wachstumsstärkste Medikamentengruppe weltweit!
Als wäre all das nicht schon ernst genug, kommt noch eine weitere Tatsache erschwerend hinzu: Schlechte Laune ist hochgradig ansteckend! Jedes fünfte Kind in Deutschland ist erziehungs- oder umfeldbedingt psychisch auffällig: depressiv, angsterfüllt oder sozial entwicklungsgestört, zurückgeblieben. Jedes dritte Kind ist zudem noch übergewichtig. Jeder vierte Arbeitnehmer in Deutschland hat mit seinem Arbeitgeber innerlich endgültig abgeschlossen: wegen der Stimmung am Arbeitsplatz, der Unternehmenskultur oder der Beziehung zur Führungskraft im jeweiligen Unternehmen. Was hier wie dort irgendwann einmal als scheinbar harmlose Laune, als »Verstimmung« beginnt, kann für das Umfeld, die Kinder, Familie, die Freunde und Kollegen eine weit größere und nachhaltigere Wirkung haben, als wir zunächst ahnen.
Gleichwohl gibt es natürlich auch Profiteure der schlechten Stimmung: Der Markt der Therapeuten und der Lebenshilfeorganisationen - als Beispiel - boomt. Stimmungsgetriebene Auseinandersetzungen um Gartenzäune, Verkehrsunfälle, Kündigungen oder Lärmbelästigungen verschaffen dem Rechtsberatungs- und Justizsystem seit Jahren steigende Umsatz- und Fallzahlen. Und auch die Pharmaindustrie jubelt: Die Bevölkerungszahlen sinken, doch der Verlust an Lebensfreude, an Zufriedenheit und Klarheit in unseren Lebensstilen beschert ihr schon heute konstante Zuwachsraten bei all jenen Pillen, die die physischen Auswirkungen psychischer Probleme therapieren sollen.
Auch die leistungsfähigste Gesellschaft hält solche Trends nicht dauerhaft aus. Sie sind schlicht unbezahlbar und bergen soziale Zentrifugalkräfte, die nicht mehr zu bremsen sind, vom Verlust an Lebensfreude, Klarheit und Zufriedenheit ganz abgesehen. Welch groteske Bilanz für eines der reichsten (Platz 10), aber bei Weitem nicht der lebenszufriedensten (Platz 93 unter 200 Nationen) Länder der Welt! Folglich ist es Zeit für eine Umkehr. Zeit für ein Nachdenken darüber, ob nicht Stimmungen und Launen - volkswirtschaftlich längst als wichtige Elemente einer Bilanz von Erfolg oder Misserfolg anerkannt, das Nachdenken darüber sogar mit Nobelpreisen bedacht - gezielt in den Blick genommen und bearbeitet, ja vielleicht sogar von uns »gemanagt« werden wollen. Physiologisch sind sie bis heute wenig erforscht, psychologisch oftmals erst interessant, wenn die Grenze zum Pathologischen, zum Krankhaften schon überschritten ist.
Wir sehen in der LAUNOLOGIE einen wissenschaftlichen Ansatz, der individuelle und organisatorisch-institutionelle Stimmungen beschreibt, ihre Wirkungszusammenhänge erklärt und jeden Einzelnen wie auch Organisationen bei der Herstellung positiver Stimmungslagen unterstützt. Wir stehen dabei auf den Schultern von Riesen und bedienen uns der neuesten Erkenntnisse der Hirnforschung, der Neurobiologie, der Persönlichkeitspsychologie und der Motivations-, Volitions- und Handlungsforschung, der Lebenskunst-Philosophie und der Schulmedizin ebenso wie praktischer Ratschläge und Erfahrungen aller Teildisziplinen. Eine launologische Lebens- oder Unternehmensführung kann präventiv wie auch kurativ wirksam werden und ist als gelebte Psychohygiene ein Teil der dringend anzustoßenden persönlichen Lebenskunst. Und: LAUNOLOGIE macht Spaß! Der Weg zum Launologen bringt viele positive Erkenntnisse über Ihre Persönlichkeit mit sich. Er ermöglicht Ihnen bessere Beziehungen zu Ihrem Lebensumfeld und beruflich wie privat unerwartete, ungeahnte Erfolge, Chancen, Glücksmomente. Ganz ohne Arbeit geht dies nicht, alles andere wäre wohl eher Hokuspokus. Doch wir versprechen Ihnen, LAUNOLOGIE ist die bei Weitem angenehmste Form der Arbeit an uns selbst.
Als Prof. Dr. Heinrich Meng im Jahr 1939 an der Universität Basel mit seinem Buch Seelischer Gesundheitsschutz die Wurzeln zu seinen späteren »psychohygienischen Vorlesungen« an die Öffentlichkeit brachte und in seiner Folge Juristen, Pädagogen, Soziologen, Theologen und Mediziner Grundlagen von Freud, Adler und Jung zur Entstehung der psychosomatischen Erklärungsmodelle nutzten, war der Durchbruch zu einer vernetzten Wahrnehmung einer adäquaten Lebensführung geschafft. Die Neurowissenschaften der Gegenwart liefern nun die verblüffenden wissenschaftlichen Bestätigungen vieler Denk- und Verhaltensansätze des letzten Jahrhunderts. Es ist eine dringende Aufgabe geworden, diese Erkenntnisse in eine gelebte Praxis zu überführen. Dazu ist die richtige Stimmungslage eine unabdingbare Voraussetzung. Selbst wenn alle objektiven Rahmenbedingungen stimmen, kann der moderne Mensch seine Lebensqualität oft nicht genießen, weil Stimmungen oder Launen sich wie einFilter über das alltägliche Erleben und Empfinden legen. Stimmungen sind die Hintergrundmusik des Alltags. Sie geben den »Ton« und die »Farbe« in unser Sozialverhalten, sie schwächen oder steigern unsere Leistungsfähigkeit und wir-ken mittelfristig auf unsere Gesundheit und unser Lebensglück. Ohne es direkt zu spüren, gleiten wir im Lauf eines Tages oft von einer in die nächste Stimmungslage. Gerade noch fühlen wir uns euphorisiert, gelassen und zuversichtlich, nur um uns im nächsten Moment »irgendwie gefrustet«, nervös oder depressiv zu fühlen.
Im Unterschied zu den großen Gefühlsmomenten wie Freude, Angst, Ärger oder Wut registrieren die meisten Menschen bei ihren Launen keine klaren Auslöser oder Bedingungsfaktoren. Stimmungen wühlen uns zwar nicht so auf wie unsere sogenannten Emotionen, dafür dauern sie zeitlich deutlich länger an und sind damit entscheidend für unsere Betrachtung von Lebenskunst und Lebensglück.
Unser Ziel ist es, nicht nur die Hintergründe und aktuellen Erkenntnisse der Stimmungsforschung verständlich zu machen, sondern Ihnen auch wirkungsvolle Instrumente des »Mood-Management« anzubieten.
Prolog. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Schlechte Laune ist ein Gift. Sie verfärbt unsere Seele, tropft in unseren Geist und macht unseren Körper buchstäblich »sauer«. Sie durchzieht unsere gesamte Persönlichkeit mit einem aggressiven, ätzenden Nebel, der sich zunehmend schwieriger vertreiben lässt. Sie macht uns krank. Schlechte Stimmungen oder längere depressive Episoden bescheren uns Magengeschwüre, Migräne, Ausschläge und Allergien -oder Schlimmeres.Selten sind uns die Wechselwirkungen unserer Stimmungen bewusst. Doch die Symptome unserer Stimmungen sehen wir allerorten: Depressive Erkrankungen werden spätestens 2020 Volkskrankheit Nummer 1 in Deutschland sein - rund die Hälfte unserer Gesundheitskosten wandert bereits heute in die Behandlung mehr oder minder psychosomatischer Phänomene und psychischer Erkrankungen. Und folgenwir den Trends in den USA, so geben wir in wenigen Jahren den Löwenanteil der Medikamentenkosten für nichts anderes als stimmungsaufhellende Psychopharmaka aus - die wachstumsstärkste Medikamentengruppe weltweit!Als wäre all das nicht schon ernst genug, kommt noch eine weitere Tatsache erschwerend hinzu: Schlechte Laune ist hochgradig ansteckend! Jedes fünfte Kind in Deutschland ist erziehungs- oder umfeldbedingt psychisch auffällig: depressiv, angsterfüllt oder sozial entwicklungsgestört, zurückgeblieben. Jedes dritte Kind ist zudem noch übergewichtig. Jeder vierte Arbeitnehmer in Deutschland hat mit seinem Arbeitgeber innerlich endgültig abgeschlossen: wegen der Stimmung am Arbeitsplatz, der Unternehmenskultur oder der Beziehung zur Führungskraft im jeweiligen Unternehmen. Was hier wie dort irgendwann einmal als scheinbar harmlose Laune, als »Verstimmung« beginnt, kann für das Umfeld, die Kinder, Familie, die Freunde und Kollegen eine weit größere und nachhaltigere Wirkung haben, als wir zunächst ahnen.Gleichwohl gibt es natürlich auch Profiteure der schlechten Stimmung: Der Markt der Therapeuten und der Lebenshilfeorganisationen - als Beispiel - boomt. Stimmungsgetriebene Auseinandersetzungen um Gartenzäune, Verkehrsunfälle, Kündigungen oder Lärmbelästigungen verschaffen dem Rechtsberatungs- und Justizsystem seit Jahren steigende Umsatz- und Fallzahlen. Und auch die Pharmaindustrie jubelt: Die Bevölkerungszahlen sinken, doch der Verlust an Lebensfreude, an Zufriedenheit und Klarheit in unseren Lebensstilen beschert ihr schon heute konstante Zuwachsraten bei all jenen Pillen, die die physischen Auswirkungen psychischer Probleme therapieren sollen.Auch die leistungsfähigste Gesellschaft hält solche Trends nicht dauerhaft aus. Sie sind schlicht unbezahlbar und bergen soziale Zentrifugalkräfte, die nicht mehr zu bremsen sind, vom Verlust an Lebensfreude, Klarheit und Zufriedenheit ganz abgesehen. Welch groteske Bilanz für eines der reichsten (Platz 10), aber bei Weitem nicht der lebenszufriedensten (Platz 93 unter 200 Nationen) Länder der Welt! Folglich ist es Zeit für eine Umkehr. Zeit für ein Nachdenken darüber, ob nicht Stimmungen und Launen - volkswirtschaftlich längst als wichtige Elemente einer Bilanz von Erfolg oder Misserfolg anerkannt, das Nachdenken darüber sogar mit Nobelpreisen bedacht - gezielt in den Blick genommen und bearbeitet, ja vielleicht sogar von uns »gemanagt« werden wollen. Physiologisch sind sie bis heute wenig erforscht, psychologisch oftmals erst interessant, wenn die Grenze zum Pathologischen, zum Krankhaften schon überschritten ist.Wir sehen in der LAUNOLOGIE einen wissenschaftlichen Ansatz, der individuelle und organisatorisch-institutionelle Stimmungen beschreibt, ihre Wirkungszusammenhänge erklärt und jeden Einzelnen wie auch Organisationen bei der Herstellung positiver Stimmungslagen unterstützt. Wir stehen dabei auf den Schultern von Riesen und bedienen uns der neuesten Erkenntnisse der Hirnforschung, der Neurobiologie, der Persönlichkeitspsychologie und der Motivations-, Volitions- und Handlungsforschung, der Lebenskunst-Philosophie und der Schulmedizin ebenso wie praktischer Ratschläge und Erfahrungen aller Teildisziplinen. Eine launologische Lebens- oder Unternehmensführung kann präventiv wie auch kurativ wirksam werden und ist als gelebte Psychohygiene ein Teil der dringend anzustoßenden persönlichen Lebenskunst. Und: LAUNOLOGIE macht Spaß! Der Weg zum Launologen bringt viele positive Erkenntnisse über Ihre Persönlichkeit mit sich. Er ermöglicht Ihnen bessere Beziehungen zu Ihrem Lebensumfeld und beruflich wie privat unerwartete, ungeahnte Erfolge, Chancen, Glücksmomente. Ganz ohne Arbeit geht dies nicht, alles andere wäre wohl eher Hokuspokus. Doch wir versprechen Ihnen, LAUNOLOGIE ist die bei Weitem angenehmste Form der Arbeit an uns selbst.Als Prof. Dr. Heinrich Meng im Jahr 1939 an der Universität Basel mit seinem Buch Seelischer Gesundheitsschutz die Wurzeln zu seinen späteren »psychohygienischen Vorlesungen« an die Öffentlichkeit brachte und in seiner Folge Juristen, Pädagogen, Soziologen, Theologen und Mediziner Grundlagen von Freud, Adler und Jung zur Entstehung der psychosomatischen Erklärungsmodelle nutzten, war der Durchbruch zu einer vernetzten Wahrnehmung einer adäquaten Lebensführung geschafft. Die Neurowissenschaften der Gegenwart liefern nun die verblüffenden wissenschaftlichen Bestätigungen vieler Denk- und Verhaltensansätze des letzten Jahrhunderts. Es ist eine dringende Aufgabe geworden, diese Erkenntnisse in eine gelebte Praxis zu überführen. Dazu ist die richtige Stimmungslage eine unabdingbare Voraussetzung. Selbst wenn alle objektiven Rahmenbedingungen stimmen, kann der moderne Mensch seine Lebensqualität oft nicht genießen, weil Stimmungen oder Launen sich wie einFilter über das alltägliche Erleben und Empfinden legen. Stimmungen sind die Hintergrundmusik des Alltags. Sie geben den »Ton« und die »Farbe« in unser Sozialverhalten, sie schwächen oder steigern unsere Leistungsfähigkeit und wir-ken mittelfristig auf unsere Gesundheit und unser Lebensglück. Ohne es direkt zu spüren, gleiten wir im Lauf eines Tages oft von einer in die nächste Stimmungslage. Gerade noch fühlen wir uns euphorisiert, gelassen und zuversichtlich, nur um uns im nächsten Moment »irgendwie gefrustet«, nervös oder depressiv zu fühlen.Im Unterschied zu den großen Gefühlsmomenten wie Freude, Angst, Ärger oder Wut registrieren die meisten Menschen bei ihren Launen keine klaren Auslöser oder Bedingungsfaktoren. Stimmungen wühlen uns zwar nicht so auf wie unsere sogenannten Emotionen, dafür dauern sie zeitlich deutlich länger an und sind damit entscheidend für unsere Betrachtung von Lebenskunst und Lebensglück.Unser Ziel ist es, nicht nur die Hintergründe und aktuellen Erkenntnisse der Stimmungsforschung verständlich zu machen, sondern Ihnen auch wirkungsvolle Instrumente des »Mood-Management« anzubieten.