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Mit den Augen des Westens: Roman: Gesammelte Werke in Einzelbänden [Gebundene Ausgabe]

Joseph Conrad , Günther Danehl

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Kurzbeschreibung

1. September 1967 3100113152 978-3100113153 2
»Es muß zugegeben werden, daß ›Mit den Augen des Westens‹ allein schon durch den Ablauf der Ereignisse ein historischer Roman geworden ist; er befaßt sich mit Vergangenem.« So beginnt die ›Vorbemerkung des Autors‹, 1920 geschrieben, zehn Jahre nach Vollendung des Werkes - die Revolution, deren Wetterleuchten sich in ihm spiegelt, war unterdessen Wirklichkeit geworden, die zaristische Herrschaft, deren Düsterkeit es schildert, vernichtet, der Bolschewismus,dessen Wesen Conrad ebenso fremd, ebenso russisch schien, ihr Nachfolger. Doch der »Ablauf der Ereignisse« vermochte nicht die Substanz des Buches, die Gültigkeit der Darstellung und mancher Erkenntnisse anzugreifen. ›Mit den Augen des Westens‹ bleibt ein ›politischer‹ Roman: der dritte der großen politischen Romane des Dichters. Wie ›Nostromo‹ und ›Der Geheimagent‹ handelt er von der Fragwürdigkeit und Vergeblichkeit politischen Tuns, von Umtrieben und Machenschaften, von der immer wirkenden Verführung durch die Macht, den Verstrickungen dunkler Existenzen und verblendeter Idealisten, der sinnlosen Furchtbarkeit der Gewalt; sie verdirbt alle: die sie üben und die unter ihr leiden. So sieht Conrad zumal russisches Schicksal, russische Art - mit den Augen des Westens. Der polnische Patriot, der Engländer geworden war, hat sich leidenschaftlich zum Westen bekannt und den Antagonismus von Ost und West für ein Grundprinzip unserer Welt gehalten. »In der Politik der Winde findet wie bei den Völkerschaften der Erde der eigentliche Kampf zwischen Ost und West statt«, heißt es im ›Spiegel der See‹. Leidenschaftlich hat sich Conrad aber auch gegen den Vorwurf verwahrt, Vorurteil und Haß hätten diesen Roman gefärbt. In keinem seiner Werke ist er mehr als in diesem um psychologische und soziologische Motivierung, um Verstehen bemüht.
Rasumow, der unglückliche Held dieser zum Teil auf historischen Vorkommnissen fußenden Geschichte, der nichts als Russe ist, muß selber zum Verstehenden werden; darauf weist bereits die Bedeutung seines Namens im Russischen und im Polnischen. »Ein gewöhnlicher junger Mensch«, der, unehelicher Sohn eines Fürsten, ohne jede menschliche Bindung, nur auf sein Studium, seine Karriere bedacht ist. Der Fanatiker Haldin, der einen Minister ermordet hat, macht ihn in naivem Vertrauen zum Mitwisser, beansprucht seine Hilfe und besiegelt damit beider Geschick. Rasumow, besorgt um die Ordnung des öffentlichen und des eigenen Lebens, verrät ihn und ist nun selbst aus aller Ordnung geworfen. Er wird im Dienst der Gegenspionage nach Genf geschickt und dort von den Verschwörern im Exil als einer der ihren angesehen. Im Innersten erschüttert von der Begegnung mit Natalic Haldin, der Schwester des Verratenen, die an die Frieden und Versöhnung stiftende Kraft der Revolution glaubt, offenbart er sich ihr und den Verschwörern, erduldet er grausame Rache, erlangt er Sühne. Schuld und Sühne: ›Mit den Augen des Westens‹ ist Conrads verschlüsselte Antwort auf Dostojewskijauch auf Tolstoj. Abermals variiert er sein eigentlichstes Thema: das der Treue. Und auch hier zeigt der »Tragiker des Westens« die Menschen im Bann der Täuschung und auswegloser Isoliertheit - seltsame Charaktere, pittoreske Figuren, Prototypen, bewegt in dichter Atmosphäre und hoher Spannung.

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Über den Autor und weitere Mitwirkende

Joseph Conrad, geboren am 3.12.1857, wuchs als Waise bei seinem Onkel in Krakau auf. 1874 ging er zunächst nach Frankreich, wurde 1886 britischer Staatsbürger und machte als Seemann seine Leidenschaft zum Beruf. Als er 1890 aus gesundheitlichen Gründen seinen Beruf aufgeben musste, verarbeitete er seine Reiseerlebnisse in seinen Erzählungen, unter denen »Lord Jim« (1900) und »Das Herz der Finsternis« (1902) zu den berühmtesten zählen. Joseph Conrad starb am 3.8.1924 in England.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Von Anfang an wünsche ich in Abrede zu stellen, daß ich jene großen Gaben der Phantasie und des Ausdruckes besitze, die allein meine Feder befähigt hätten, für den Leser jene Persönlichkeit zu erschaffen, welche sich nach russischer Sitte Kyrill, Sohn des Isidor Rasumow, also Kyrill Sidorowitsch Rasumow nannte.

Falls diese Gaben jemals in mir lebendig gewesen sein sollten, so sind sie bereits vor langer Zeit unter einem Gestrüpp von Wörtern erstickt worden. Wörter sind, wie man sehr wohl weiß, die erbitterten Feinde der Wirklichkeit. Seit vielen Jahren lehre ich Sprachen, und das ist eine Beschäftigung, die mit der Zeit alles an Einbildungskraft, Beobachtungsgabe und Erkenntnisfähigkeit abtötet, was ein gewöhnlicher Mensch mitbekommen haben mag. Dem, der Sprachen lehrt, geschieht es eines Tages, daß ihm die Welt nichts als ein Ort voller Wörter und der Mensch ein sprechendes Tier ist, nicht bewundernswerter als ein Papagei.

Da das so ist, hätte mein Erkenntnisvermögen mich Herrn Rasumow weder sehen noch durchschauen lassen können, und ihn so auszudenken, wie er war, wäre ich schon gar nicht imstande gewesen. Es wäre mir nicht einmal möglich gewesen, mir die nackten Daten seines Lebenslaufes einfallen zu lassen. Doch auch ohne diese Präambel wird der Leser in diesen Blättern Spuren einer Dokumentation entdecken. Und das ist ganz richtig. Mein Bericht stützt sich auf ein Dokument; ich habe nichts weiter beigetragen als meine Kenntnis der russischen Sprache, die für den vorhabenden Zweck ausreicht. ...


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