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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
32 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Was tun, wenn ein Angehöriger oder man selbst an einer Depression erkrankt?,
Rezension bezieht sich auf: Mit dem schwarzen Hund leben: Wie Angehörige und Freunde depressiven Menschen helfen können, ohne sich dabei selbst zu verlieren. (Gebundene Ausgabe)
Im Jahre 2008 erschien ein erster Band des Artdirektors und Designers Matthew Johnstone, in dem er seine Depression mit kurzen Texten und einprägsamen Bildern beschrieb.Inzwischen hat er zusammen mit seiner Frau Ainsley ein weiteres Buch zum Thema erstellt, in dem es um die Angehörigen von Menschen geht, die an einer Depression erkrankt sind. Ainsley Johnstone zeigt in ihrer Einleitung, wie überraschend und quälend die ersten Schritte für sie waren, bis sie verstanden hat, was es mit der Depression ihres Mannes auf sich hat. Nachweislich ist die Depression eine weit verbreitete Volkskrankheit. Doch nach wie vor grassiert auch die Meinung, man müsse sich ' "nur zusammenreißen,'" dann gehen die Lethargie und das Unbehagen schon vorüber. Die Verlegenheit und Bedrückung, ja Peinlichkeit, an einer Depression erkrankt zu sein, macht es Menschen schwer, über ihre Krankheit mit deren Begleiterscheinungen zu sprechen. Angehörige und Freunde sind oft hilflos in ihrem Begehren, dem Kranken, denn um eine Krankheit handelt es sich hier, mit den richtigen Worten und Taten zu helfen. Das nun erschienene zweite Buch bietet Unterstützung und Hinweise für jene, die den Kranken zur Seite stehen möchten. Wie im ersten Buch wird mit der Bildgestaltung der Sinngehalt der geschriebenen Texte verdeutlicht. Manches ist Wiederholung, z.B. wie sich die Depression zeigt. Dieses Mal aber dreht es sich um die Reaktionen, mit denen man auf die äußere Vernachlässigung, die Müdigkeit oder die Wutanfälle reagieren könnte. Der schwarze Hund ist der stumme oder auch überwältigende Begleiter, der unter dem Stuhl, hinter der Tür oder unter dem Tisch lauert, und den Depressiven mit seinen Klauen bremst. Die Reaktionen der Helferinnen und Helfer auf den Kranken bedürfen der intensiven Selbstbeobachtung, damit sie nicht schädigend wirken. Da geht es um Geduld, freundliche Zuwendung, Akzeptanz, eventuelle Abmachungen und um mögliche Abgrenzungen, damit man von der Krankheit im wahrsten Sinne des Wortes nicht angesteckt wird. Das Buch ist ermunternd und hilfreich. Es wird nicht um die Krankheit herumgeredet, und es wird nichts beschönigt. Die Bilder zeigen anschaulich, wie es im Haus und Heim aussehen kann, wenn jemand mit einer Depression darin wohnt. Tröstliche Worte aber zeigen: auch der schwarze Hund kann verschwinden. Man kann ihn bekämpfen, mit ihm leben lernen und ihn vielleicht sogar besiegen! Die Wege bis dahin sind vielfältig. Dass man Hilfe finden kann und Angehörige wichtig sind, das beweisen Matthew und Ainsley Johnstone im besten Sinne mit ihrem Gemeinschaftswerk. Sogar die Arbeit an dem Buch konnte zu einem Gewinn für die Heilung werden. Man sollte es lesen und verschenken, wenn man im eigenen Umkreis von einer Depression erfährt,--wenn! Denn das bleibt das große Fragezeichen: wer bekennt sich und lässt es zu, über sich und diese unheimliche Krankheit zu sprechen? Dieses Buch dient der Ermutigung dazu! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
sehr sehr einfühlsam und anschaulich!,
Von Detlef Rüsch "detlefruesch" (Freising, Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 10 REZENSENT) (#1 HALL OF FAME REZENSENT)
Rezension bezieht sich auf: Mit dem schwarzen Hund leben: Wie Angehörige und Freunde depressiven Menschen helfen können, ohne sich dabei selbst zu verlieren. (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch ist eine wirklich gelungene Schnittmenge zwischen Fachbuch und "Hilfsbuch für Laien". Matthew und Ainsley Johnstone verstehen es blendet aufzuzeigen, wie man als unmittelbar Betroffene/-r - sei es als Angehörige/-r oder Freund/-in Menschen mit Depressionen in der Bewältigung ihrer Erkrankung unterstützen kann. Ohne dass man sogleich zum Co-Therapierenden wird, vermittelt das Buch Hilfestellungen, passend zu agieren und zu reagieren.Dafür beginnt das Buch zunächst mit einer Überleitung von dem ersten Band "Mein schwarzer Hund" und erklärt in anschaulicher Weise die Ausdrucksformen von Depressionen. Hierauf folgt eine wegweisende und von "falschen" Handlungen und Aussagen weg weisende Aufforderung, was man alles nicht tun oder sagen sollte. Hieran folgen ein paar positiv formulierte Hinweise, welche Ausdrucks- und Handlungsstrategien hilfreich sein können, ehe Konzepte zum gemeinsamen Bewältigen bzw. Akzeptieren der Depression vermittelt werden. Natürlich darf ein Angehörigen-Ratgeber nicht enden, ohne dass Möglichkeiten aufgezeigt werdne, wie man sich als Angehöriger selbst schützen kann, von der Depression nicht "aufgesogen" zu werden. Eine vielfältige Liste mit Hinweisen zu Selbsthilfegruppen, anderen Hilfs- und Behandlungs-Anlaufstellen, zur weiterführenden Literatur (hier ist das Spektrum berücksichtigter unterschiedlicher Verlage bemerkenswert)und zu Internetseiten schließt das Buch ab. Dieser Fortsetzungsband greift das Motiv bzw. die Metapher "der schwarze Hund" wieder ungemein anschaulich auf und pointiert den gesunden Humor aus dem ersten Band noch etwas stärker. Hierzu tragen vor allem die in dem etwas dickeren Buch zahlreicheren Abbildungen bei. Diese zeigen "den schwarzen Hund Depression" äußerst einprägsam und treffend, so dass sich eine Vielzahl von Angehörigen in die beschriebenen Situationen hineinversetzen kann. Die sehr gelungene Übertragung auf die Verhältnisse im deutschsprachigen Raum mit lebens- und alltagsnahen Szenenbildern wird mit dazu beitragen können, dass Depression an sich den Tabu-Bereich verlassen kann und damit die Unterstützung der betroffenen Menschen und ihrer Angehörigen rechtzeitiger und umfassender erfolgen kann. Gäbe es einen Fachbuchpreis mit einer besonderen Kategorie für Angehörigenhilfe: dieses Buch würde direkt nominiert werden. Ein preiswertes, fundiertes Buch, das in jede Beratungs- und Therapiepraxis gehört und jedem ein Geschenk sein kann, der in seinem Umfeld mit Menschen mit depressiven Verstimmungen bzw. Krankheiten zu tun hat. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Der schwarze Hund,
Von
Rezension bezieht sich auf: Mit dem schwarzen Hund leben: Wie Angehörige und Freunde depressiven Menschen helfen können, ohne sich dabei selbst zu verlieren. (Gebundene Ausgabe)
Ich bin seit 30 Jahren niedergelassener Psychotherapeut mit der Krankheit Depression als einem der Fachgebiete.>Mit dem schwarzen Hund leben< ist ein außergewöhnliches Buch: es musste längst geschrieben und gezeichnet werden. Zuerst sieht es wie ein Bilderbuch für Erwachsene aus - dann merkt man bei der Dichte der absolut stimmigen Informationen, dass es ungeheuer zutrifft. Es ist so gut, weil die Textpassagen fachlich stimmig sind, ohne wissenschaftlich verkompliziert daher zu kommen. Die Zeichnungen wurden von allen meinen Patienten und von mir als WAHNSINNIG TREFFEND angesehen. Meine Patienten sagten:"Es ist überhaupt nicht düster. Es ist schön - man schmunzelt." Das heißt viel, wenn eine Depression in einem ist - dann ist ein Schmunzeln wie anderorts ein helles Lachen. Und das tut so gut in der Tiefe von grauen Schleiern. Eine 30-jährige Patientin sagte:"Eigentlich müsste das Buch der ganze Freundeskreis haben." Es ist ein Buch, das ideal die Therapie begleitet, wenn ich mit den Partnern der Patienten spreche. Es wird ihnen alles viel deutlicher - sie wissen gezielter um ihren Anteil der Unterstützung in der Therapie. Ich mag Bücher zu psychologischen Themen, die anders sind als der MAINSTREAM und in ihrer Andersartigkeit genau einen Informationscharakter haben, der anders nicht `rüber kam. Das tut dieses Buch. Zudem ist es buchbinderisch wertvoll gemacht. EIN BUCH, das jede(r) lesen sollte - einfach, um Basisverständnis für Depression zu haben. Eine Krankheit, die über 20 verschiedene Körperbeeinflussungen hat und die deswegen von der normalen Logik eines Laien niemals erfasst werden kann - viele Behandlungsschritte würden zuerst paradox erscheinen. Der Saurier Depression hat eine riesige, eigene Logik und ist heute sehr erfolgreich behandelbar, wenn man weiß, wie. JÜRGEN OKRONGLI, Psychologischer Psychotherapeut. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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