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Mit dem Rücken zur Wand: Roman (Gulliver) Taschenbuch – 17. August 2015

4.8 von 5 Sternen 29 Kundenrezensionen

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Produktinformation


Mehr über den Autor

Klaus Kordon wurde 1943 in Ostberlin geboren und musste schon in jungen Jahren schwere Verluste verkraften: Sein Vater fiel im Krieg, die Mutter starb 1956. Kordon wuchs in Kinder- und Jugendheimen auf. Bevor er an der Abendschule das Abitur nachholte und in einem Fernstudium Volkswirtschaft studierte, war er u. a. Transportarbeiter. Er distanzierte sich immer mehr vom politischen System der DDR und unternahm schließlich 1972 einen Fluchtversuch, der scheiterte: ein Jahr "Stasihaft" war die Folge. 1973 wurde er von der Bundesrepublik freigekauft und ging nach Frankfurt am Main. Hier verfasste er 1977 sein erstes Buch, den Jugendroman "Tadaki" (heute: "Der Weg nach Bandung. Tadakis Geschichte") (1977). Klaus Kordon lebt heute wieder in Berlin. Er ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder.

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Ein sehr gut lesbares Buch, außerordentlich sorgfältig recherchiert und als Erzählung psychologisch geschickt aus einem dicht gewobenen Netz zwischenmenschlicher Beziehungen heraus entwickelt." Neue Zürcher Zeitung "Kordon zeigt politische Zusammenhänge auf, ergreift Partei. Doch er doziert keine Zeile lang. Er erzählt." Regine Krentz, Luzerner Neueste Nachrichten -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Klaus Kordon, geb. 1943, gehört zu den renommiertesten Jugendbuch-Autoren. Seine Romane wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Für sein Gesamtwerk erhielt er den Alex-Wedding-Preis der Akademie der Künste und den Großen Preis der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur.


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Format: Gebundene Ausgabe
Die Geschichte des Buches mit dem Rücken zur Wand ist sozusagen die Weiterführung des BNuches "Die roten Martrosen". Sie spielt aber vierzehn Jahre später, nähmlich 1932 und zwar wieder in Berlin. Statt des zwölf Jährigen Helles ist diesmal sein kleiner Bruder Hans, der inzwischen 14 Jahre alt ist, die Hauptperson. Er ist begeisterter Turner, hat die Schule beendet und durch Beziewhungen wie durch ein Wunder in diesen schlechten Zeiten eine Lehrstelle bekommen. Ein Problem für Hans der aus einer Sozialdemokratischen oder Kommunistischen Arbeiterfamilie kommt, werden die immer stärker und mächtiger werden Nazianhänger. Auch in diesen Buch werden die politischen Ereignisse der Zeit gut für Kinder aufbereitet. Die Probleme der Juden wereden auch behandelt. Denn Hans lernt ein jüdisches Mädchen kennen und befreundet sich mit ihr. Ein wirklich spannendes Buch, in welchem die Geschichte dieser Zeit den Kindern und Jugenmdlichen spannend nahegebracht wird. Klaus kordon hat mich mit diesem Buch ein weiteres Mal gefesselt.
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Format: Taschenbuch
Ein tolles Buch, das sehr plastisch die Zerrissenheit der Menschen beschreibt, die keinen Ausweg aus ihrer Misere in den 30er Jahren sahen. Für diese Menschen war Hitler eine Hoffnung aus dem Elend heraus zu kommen. Es zeigt sich auch, wie verhängnisvoll es war, dass die SPD und die KPD keinen gemeinsamen Weg finden konnten. Die Erkenntnis, die man aus dieser Lektüre mitnimmt kann vielleicht dazu beitragen, das Verhalten der damaligen Generation unter bestimmten Lebensverhältnissen (Arbeitslosigkeit, Inflation, Armut) besser zu verstehen. Nebenbei ist einen die Familie Gebhardt so richtig ans Herz gewachsen. Eine Familie, die ihren Kindern trotz aller Armut viel Nestwärme gibt und in der die Kinder von ihren Eltern für damalige Zeiten schon ziemlich ernst genommen wurden. So gut war kein Geschichtsunterricht, den ich als Schülerin hatte.
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Von Ein Kunde am 10. Oktober 2004
Format: Taschenbuch
Klaus Kordon vermag es meisterhaft, Geschichte auch uns nahezubringen, die nur vom Hoerensagen Bescheid wissen. Gut recherchiert und packend geschrieben aus der Sicht von Menschen mit faszinierenden und dennoch alltaeglichen Geschichten. Man beginnt waehrend der Lektuere sich selbst als ein Teil sich entfaltender Geschichte zu sehen. Seine Buecher sind empfehlenswert fuer Jugendliche, die Geschichte sonst anstrengend und langweilig finden, fuer Geschichts-LKler, die sich vom Geschichtsfieber ergreifen lassen moechten und alle jene, die noch immer gern mitfuehlen, auch wenn das seltener zu werden scheint.
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Von Ein Kunde am 11. November 1999
Format: Gebundene Ausgabe
mit dem rücken zur wand ist eines meiner lieblingsbücher, schon seit ich es das erste mal gelesen hab. die romane von helle, seiner familie und ihrer packenden geschichte sind wirklich spannend und ergreifend erzählt. sehr schön finde ich, wie kordon das berlin von damals eindrucksvoll beschreibt, und wie er geschichtliche ereignisse bedrückend und interessant einbaut. man hofft und fiebert während dem lesen sogar ein bisschen mit den hauptpersonen hans, seiner jüdischen freundin mieze und deren familien mit. zu den anderen rezensionen möchte ich noch sagen, dass das buch weder nur für leser ist, die das erste buch der 'trilogie der wendepunkte' gelesen haben, noch nur für kinder und jugendliche, oder eingefleischte kordonfans (wie ich...). unbedingt (mindestens dieses buch aus der trilogie) lesen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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Von Bienchen TOP 1000 REZENSENT am 19. Januar 2012
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Ich kann mich nur wiederholen und muß wiederum sagen, dies ist "erlebte Geschichte".Ich wußte bisher über die Zeit vor und zur Machtergreifung Hitlers nichts oder nur wenig. Durch die Geschichte der Familie Gebhardt wurde mir dieses Stück deutscher Geschichte nahegebracht und einiges ist mir klarer geworden. Ich kann nur sagen, zum Glück habe ich damals nicht gelebt und viele Dinge sind, aus heutiger Sicht, total unbegreiflich. Tolles, aber auch sehr nachdenklich machendes Buch. Habe den 3.Teil vor dem 2.Teil gelesen, machte nichts aus. Man kann jeden Teil auch für sich selbst lesen, nur wußte ich natürlich schon vor Lesen des 2.Teils wie das Schicksal der Hauptpersonen sich entwickelt hatte. Weitere Kordon-Bücher sind schon bestellt.
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Von Ein Kunde am 2. März 2000
Format: Taschenbuch
Das Buch wurde ja schon genug beschrieben, ich mach das nicht noch mal, aber es ist wirklich lesenswert. Klaus Kordon ist einfach ein Autor bei dem man von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt ist. Außerdem erfährt man wie der 2. Weltkrieg wirklich war, und nicht nur das bisschen was in den Geschichtsbüchern steht. Und meiner Meinung nach: Wenn mehr Leute dieses Buch gelesen hätten, dann gäbe es jetzt weniger die die Hitlerzeit zurückwollen.
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Format: Taschenbuch
Zum Inhalt:

Berlin im Jahre 1932/33. Straßenkämpfe zwischen SA und Kommunisten, Arbeitslosigkeit, Hunger und Armut haben ihren Höhepunkt erreicht und die Weimarer Republik geht ihrem Ende entgegen. Der inzwischen fünfzehnjährige Hans Gebhardt aus der Ackerstraße 37 hat zwar auch, wie so viele andere Jungen in seinem Alter, keine Lehrstelle, aber wenigstens Arbeit in einer Fabrik gefunden. Dort muss er nunmehr seinen Mann stehen und lernt auch das Mädchen Mieze kennen, eine Halbjüdin, in die er sich verliebt. Trotz seiner Jungend gehen die politischen Auseinandersetzungen der damaligen Zeit sowohl im Betrieb, als auch in der eigenen Familie natürlich nicht spurlos an Hans Gebhardt vorbei. So muss er sich schließlich sogar zwischen seinem älteren Bruder Helle, den Kommunisten und seiner Schwester Martha, deren Freund zur SA geht, entscheiden.

Mein Fazit:

Im zweiten Teil seiner Trilogie der Wendepunkte", greift Kordon erneut die politischen Zusammenhänge der damaligen Zeit (Ende der Weimar Republik und Machtübernahme der Nazis) auf und verknüpft diese zu einer fiktiven, aber sehr authentischen und spannend geschriebenen Familiengeschichte. Wieder ist es die Familie Gebhardt aus der Ackerstraße 37, die hierbei im Vordergrund steht, aber auch andere Protagonisten aus dem ersten Buch (Die roten Matrosen") finden sich in diesem Roman wieder. Klaus Kordon versteht es wie kaum ein anderer Schriftsteller mit einfachen, aber sehr eindringlichen Worten die Bilder der damaligen Zeit vor dem geistigen Auge des Lesers lebendig werden zu lassen.
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