Gelungener Bericht über eine abenteuerliche Chinareise.
Der Autor erzählt von kuriosen Begebenheiten, die er im Reich der Mitte als Alleinreisender gemacht hat. Dabei beleuchtet er das Land von beiden Seiten, der hellen wie der dunklen: einerseits die Neugierde, Gastfreundschaft und Geselligkeit der Leute auf dem Land, andererseits der polizeiliche Überwachungsapparat, der auch vor Touristen nicht halt macht (auch wenn diese Erfahrungen einen durchweg komisch-heiteren Charakter haben).
Michael Stets schreibt "wie ihm der Schnabel gewachsen ist", im Vordergrund stehen also mehr die Erlebnisse als solche denn deren gekonnte Präsentation.
Interessant für alle, die sich in ein ähnliches Abenteuer stürzen wollen, sind vor allem die Information über Ausrüstung, Verpflegung,usw.
Fazit: Man darf sich bei dem Umfang des Buches natürlich nicht zu viel erwarten; meiner Meinung nach ist aber alles Wesentliche enthalten und die allgemeinen Informationen entsprechend kurz gehalten. Wüsste nicht, was noch zu verbessern wäre (gut, ein paar Rechtschreibfehler), daher fünf Sterne.