Nackt in einem Nationalpark in einem Dingogehege gefunden ' das ist Toby. Waren es Drogen oder ein epileptischer Anfall? Sicher sein kann er sich nicht, denn er hat keine Erinnerungen an diese Nacht. Und dann ist da noch der komische Mann von dieser Selbsthilfegruppe.
Dieser Mann entpuppt sich als Pfarrer Alvarez. Er und ein junger Mann namens Reuben Schneider besuchen Toby und seine Mutter und versuchen ihm zu erklären, dass er, genauso wie Reuben, ein Werwolf ist. Toby's Mutter rastet total aus, aber Reuben bestätigt es nochmal.
>> Ich bin ein Werwolf. So wie du. <<
Catherine Jinks hat mit 'Mit Zähnen und Klauen' eine ganz neue Art von Werwolfroman geschaffen, ohne jeglichen Kitsch oder übertriebenen Dramatik. Ihr ist auch Toby's anfängliche Ablehnung, die dann in Angst und letztendlich zu Akzeptanz wurde, gut gelungen.
Nach einiger Zeit lässt sich Toby auf ein Treffen mit Reuben und dessen Freunden ein, damit diese ihm beweisen, dass Reuben die Wahrheit sagt. Durch einen Zwischenfall glaubt Toby ihnen etwas mehr, ist aber trotzdem geschockt.
>> Denn du hast zwar ein extrem seltenen Leiden, aber du bist nicht allein. Wir sind hier, um dir zu helfen. <<
Besonders hervorheben muss ich das Cover. Der Wackelbildeffekt passt sehr gut zu dem Buch. Es sieht so aus, als würde aus Toby der Werwolf Toby werden und aus dem Werwolf Toby der menschliche Toby.
Insgesamt ist der Roman sehr fesselnd, gespickt mit Witz und Spannung, so dass ich ihn nicht mehr weglegen wollte.