Im ersten Teil "Der Mann aus San Fernando" war Clint aka Phil Beddoe quasi unbesiegbar. In Teil 2 Mit Vollgas nach San Fernando (Any which way you can) kriegt er wenigstens mal was aufs Maul. Wir schreiben das Jahr 1980; und dieser Film lässt Eastwoods schwerste Zeit und seine künstlerisch peinlichste Phase bereits ahnen. Dabei unterscheidet sich Teil 2 nicht wirklich vom Mann aus San Fernando: Er bleibt der Kumpel im Meatbelt, dem Schweinegürtel der USA, wo er sich gegen Geld in Kühlhäusern zwischen Schweinehälften prügelt. An seiner Seite ist Clyde, der Orang-Utan. Clint trinkt weiter Olympia-Bier aus Dosen, Sondra Locke bleibt weiter die Frau seiner Träume (und im wahren Leben seine Geliebte, in diesem Jahr erst lässt er sich scheiden von seiner Ehefrau), sein bester Kumpel Geoffrey Lewis ist auch wieder dabei. Der Rest der Schauspieler ist zu Schargenjobs degradiert: Dumme, hakenkreuztragende Motorradrocker werden ebenso von Clint verprügelt, wie die Polizei. Auch seine keifende Mutter ist wieder an seiner Seite. Nicht zu schlichtes, wenn auch sehr mainstreamiges Popkornkino mit vielen Zoten und zerbeulten Autos. Und wieder einmal machen sich alle zum Affen. Diesmal gibts einen skurrilen Auftritt von "Fats Domino", der Countrysongs singt. Und einen echten, ebenbürtigen Gegner.