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Gespickt mit heimlichen Hits wie "Mit 18", "Dicke" (das tatsächlich an Randy Newmans Song "Short People" angelehnt ist und dessen Ironie gerne überhört wird) und "Johnny W.", hat Westernhagen ein äußerst authentisches, teilweise autobiographisches Stück Rockmusik der späten 70'er hinterlassen, dem es nie am textlich nötigen Schuß Blues mangelt. Alle Begleitmusiker sind insgesamt hervorragend, was, neben Namen wie Nick Woodland (Gitarre), allein die Einspielzeit von nur sieben Tagen beweist. Die Texte ziehen ein weites Spektrum von rotzfrech über Kult bis hin zu schmachtenden Balladen voller Witz und Niveau, wobei der Inhalt durchaus Alltägliches widerspiegelt.
Alles in allem die wahrscheinlich beste, mit Sicherheit die kultigste Scheibe Marius Müller-Westernhagens und gewiß nicht zu Unrecht sein heimlicher Bestseller. --Felix von Vietsch
Gespickt mit heimlichen Hits wie "Mit 18", "Dicke" (das tatsächlich an Randy Newmans Song "Short People" angelehnt ist und dessen Ironie gerne überhört wird) und "Johnny W.", hat Westernhagen ein äußerst authentisches, teilweise autobiographisches Stück Rockmusik der späten 70'er hinterlassen, dem es nie am textlich nötigen Schuß Blues mangelt. Alle Begleitmusiker sind insgesamt hervorragend, was, neben Namen wie Nick Woodland (git.), allein die Einspielzeit von nur sieben Tagen beweist. Die Texte ziehen ein weites Spektrum von rotzfrech über Kult bis hin zu schmachtenden Balladen voller Witz und Niveau, wobei der Inhalt durchaus Alltägliches widerspiegelt.
Alles in allem die wahrscheinlich beste, mit Sicherheit die kultigste Scheibe Marius Müller-Westernhagens und gewiß nicht zu Unrecht sein heimlicher Bestseller. --Felix von Vietsch
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Westernhagen war unheimlich schlau bei der Auswahl seiner Songs. Er hatte jetzt die geforderte künstlerische Freiheit, die er nutzte, indem er sich ganz bewusst eine kreative Beschränkung auferlegte, was durchaus kein Widerspruch ist. Denn je kleiner die Welt, desto vollständiger das Wissen des Künstlers und desto größer daher seine schöpferischen Auswahlmöglichkeiten. Er erfand eine begrenzte Welt und Anzahl an Figuren (passen im wesentliche alle auf das Cover), die er dann intensiv und mit breiter Kenntnis besang. So kann man noch nach 100mal hören und fast 25 Jahren mit dieser hervorragenden und ehrlichen Platte emotional mitgehen und sich herzlich über coole Songs wie „Dicke", „Willi Wucher" oder „Margarethe" vor Lachen ausschütten. Pfefferminz ist eben einmalig und weitestgehend frei von Klischees, was eine Rarität ist und ihm die Fans in Scharen zutrieb.
Hier sind nicht nur die Reisser gut, 'pfefferminz', das sensationelle 'mit 18' und natürlich das Trost spendende 'dicke' ("mit Kohle ist man auch als Dicker gefragt...").
Vielmehr finden sich hier mehrere heimliche Highlights mit sensationell guten Texten... und das ohne erhobenen Zeigefinger (sieht man einmal vom dennoch starken 'genossen' ab). das wunderschöne, ruhige 'giselher' ist eine nahezu perfekte symbiose zwischen text und melodie, und auch 'klaus', der sich immer brav die Schuhe auszieht, bei der Firma Gott&Sohn arbeitet, und dessen Eltern ihm Sabine aussuchten... ...zeugt von Müller's ausgeprägter Beobachtungsgabe. Und natürlich nicht zu vergessen der Mitsinger 'Johnny W.', immer braungebrannt...
Eine Scheibe nahezu ohne Schwächen (bei 'magarethe' reißt es der recht witzige Text heraus).
Andere Deutschrockplatten kann man... diese muß man haben!
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