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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
32 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Mit der Liebe einer Löwin,
Von
Rezension bezieht sich auf: Mit der Liebe einer Löwin: Wie ich die Frau eines Samburu-Kriegers wurde (Taschenbuch)
Am Beginn des Buches dachte ich zuerst: Aha, wieder eine Kopie und deutliche Ähnlicheit zu "Die weisse Massai". Im schnellen weiteren Verlauf aber eine berührende Geschichte einer Frau, die sich mal wirklich mit viel Mut einer Zukunft in Afrika stellt. Glaubhafte Charaktere, farbenfrohe Eindrücke und schöne sprachliche Ausgestaltung haben diesem Buch einen besonderen Reiz verliehen. Wunderbar auch, wie die Autorin ihre eigene Zerissenheit innerhalb dieser Kultur schildert und dennoch das Leben in Afrika mit allen Widrigkeiten in für mich manchmal schockierender Realität zeichnet. Liebe, Verständnis und auch menschliche Abgründe machen dieses Buch zu einem bewegenden und spannenden Leseerlebnis. Man muß nicht die selben Wünsche, Ziele und Leidenschaften wie die Autorin teilen, um dieses Buch wirklich schön zu finden. Für uns, die wir in einem gänzlich anderen Kulturkreis leben, werden solche Lebenserfahrungen vermutlich meistens nicht nachvollziehbar sein. Dennoch: Für mich war das Buch eine ehrliche Anregung, um über mein Leben in Deutschland nachzudenken. Glückwunsch an die Autorin, die es geschafft hat, in verständlicher Weise ein unvergessenes Lesevergnügen zu schaffen und uns als Lesern einen sehr intimen Einblick in ein interessantes Leben zu gewähren. Danke dafür!
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Eigenartiger Beigeschmack bleibt,
Von
Rezension bezieht sich auf: Mit der Liebe einer Löwin: Wie ich die Frau eines Samburu-Kriegers wurde (Taschenbuch)
Christina Hachfeld-Tapukai beschreibt, wie sie nach dem Tode ihres ersten Mannes nach Kenia fährt, dort einen Samburu-Krieger kennenlernt und heiratet. So weit so gut, der Plot erinnerte mich sehr an "Die weiße Massai".Eines vorweg: das Buch ist flüssig geschrieben, gut lesbar und bietet sicherlich Einblick in das ursprüngliche, der Natur verbundene Leben der Samburu. Insofern ist es gerechtfertigt und auch interessant. Leider konnte ich mich gewisser Gedanken bei der Lektüre nicht erwehren (ging mir bei "Die weiße Massai" ähnlich): die Schnelligkeit, mit der sich Hachfeld in ihren Lpetati verliebt, irritiert - er erklärt ihr, sie heiraten zu wollen, und schon ist sie einverstanden. Sie lässt ihre Kinder in Deutschland zurück (wie alt sie sind, wird nicht gesagt, doch da sie so Ende 30 gewesen sein dürfte, wohl noch nicht ganz erwachsen) zieht mit ihm in die Wildnis, es wird nicht gesagt, woher die Überweisungen auf ihrem Konto kommen-- ein wenig eigenartig. Sie kauft auch gleich eine Menge Tiere für ihre neue Großfamilie, erfüllt auch einzelnen Familienmitgliedern immer wieder Wünsche --- und kommt nicht auf den Gedanken, dass sich Lpetati vielleicht deswegen eine Weiße ausgesucht hat? Natürlich bekommt auch diese große Liebe Probleme, Lpetati scheint "verzaubert" zu sein, trinkt viel zu viel Alkohol und schlägt ihr eines Tages mit einem Stock so in den Bauch, dass sie das gemeinsame Kind verliert. Also geht sie mit dem nächsten Kenianer eine Beziehung ein....um schlussendlich wieder ihrem Herzen zu folgen... Mich haben die vielen Worte in der Samburu-Sprache gestört, die nicht übersetzt wurden, manche von ihren Entscheidungen waren für mich nicht nachvollziehbar, der zweite Teil des Buches, ihr Zusammensein mit Binki ist kurz gerafft und irgendwie lieblos geschrieben. Auch hier ist ihr Verliebtsein für mich nicht nachvollziehbar. Bei beiden kommt sie mir oft wie eine Mutter vor, die auf ihre Kinder liebevoll eingeht, immer Verständnis für sie hat und sich anpasst.... Fazit: eher eines von den jetzt sehr modernen Afrika-Büchern, viel Herz-Schmerz, eine wenig Ethno und "wir sind alle eine Familie", vielen eher unmotivierten Entscheidungen, aber doch immer wieder mit Szenen und Beschreibungen, die zu Herz gehen. Gefehlt haben mir auch Fotos, die das Buch um einiges interessanter gemacht hätten. Ein wenig hat man auch das Gefühl, dass dieses Buch bewusst auf der Kenia-Welle schwimmt und ein wenig krampfhaft nach einer Botschaft sucht, wo es keine gibt. Man versäumt nichts, wenn man es nicht gelesen hat. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
38 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Liebe ist etwas anderes...,
Rezension bezieht sich auf: Mit der Liebe einer Löwin: Wie ich die Frau eines Samburu-Kriegers wurde (Taschenbuch)
Obwohl die Autorin zu Beginn des Romans immer wieder betont, wie einwandfrei die Kommunikation zwischen ihr und ihrem Mann funktioniert, weil sie (wohl offensichtlich im Gegensatz zur "weißen Massai") Kisamburu gelernt hat, halte ich es nicht für Liebe, was sich da abspielt.Sie heiratet einen ihr völlig unbekannten Mann und ist zunächst glücklich, wohl eher aufgrund von anfänglicher Begeisterung am Anderssein. Nach einigen Jahren jedoch entfremden sich die beiden, er beginnt zu trinken, beide gehen fremd und er schlägt ihr im Rausch mit einem Stock das gemeinsame Kind aus dem schwangeren Bauch. Am Ende kehrt sie zu ihm zurück, weil ihr anderer afrikanischer Geliebter an Krebs stirbt. Wo ist da die Liebe? Außerdem nervt es, dass man als Leser stellenweise durch die ewige Betonung der tollen Sprachenkenntisse der Autorin gar nichts mehr versteht. Auszug: "Pole, nketok", sagte mein Mann zerknirscht, "pole sana. Nisamehe, tafadhali." (S. 275) Und das ohne Übersetzung und ohne einen klärenden Anhang mit Übersicht der zahlreichen ständig mit dem deutschen Text vermischten afrikanischen Ausdrücke und Redewendungen. Alles in allem: Ganz nette Unterhaltung, aber keine großartige Geschichte und auch keine großartige Liebe - für einen schlagenden und trinkenden Macho muss man ja nicht nach Afrika! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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