Wie viele andere Kinder hatte auch ich früher den Traum, einmal eine tolle Höhle zu finden, in der es wichtige Entdeckungen zu machen gibt. Das ist wohl das erste, was den jugendlichen Lesern einen Anreiz gibt, dieses Buch zu lesen: die Kinder in diesem Buch finden bei einem Spaziergang den Eingang zu einer eiszeitlichen Höhle. Dort gibt es wirklich viel zu entdecken: Tropfsteine und Spuren von Steinzeitmenschen. Sogar eine Halle mit gut erhaltener Höhlenmalerei war dabei und ein unterirdischer See. Jeden Tag der Ferien trauen sich die Freunde immer weiter in die Höhle hinein - bis Isabelle verschwindet - sie ist durch einen Erdrutsch von den anderen abgeschnitten. Nun beginnt für die anderen eine Rettungsaktion, bei der sie erst einmal den Erwachsenen vieles erklären müssen. Sie durchsuchen große Teile der Höhle, entdecken das Skelett eines Cromagnon-Menschen und vieles mehr. Nur Isabelle nicht.# Isabelle erlebt derweil ihr eigenes Abenteuer, und sieht echten Cromagnon - Menschen beim Malen eines Höhlenbildes zu. Das Buch ist sehr spannend Geschrieben und bietet einen interessanten Zugang zu diesem historischen Thema. Der Leser erlebt eine spannende Geschichte und lernt dabei gleichzeitig sehr viel über das Leben der Steinzeitmenschen. Gerade für Leser, die sonst eher schlechten Zugang zu historischen Entwicklungen haben ein geeignetes Buch. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)