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Mit Gott und den Faschisten: Der Vatikan im Bunde mit Mussolini, Franco, Hitler und Pavelic [Broschiert]

Karlheinz Deschner
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

November 2013
Durch ihre üblen Taten zu womöglich noch übleren Zwecken, deren angemessener statt "ausgewogener" Benennung durch ihre Kriegsniederlage nichts mehr im Wege steht, haben die historischen Faschisten Europas einen sehr zu Recht schlechten Ruf. Wundersamerweise aber nicht ihre stärksten und wertvollsten innen- wie außenpolitischen Verbündeten, die beiden Großkirchen – denn diese wurden von Europas neuen Herren zumindest westlich der Elbe weiterhin gebraucht. Darum verbreitete deren Propaganda in Schule und Hochschule sowie allen anderen Medien die Legende, sie seien gar nicht Mussolinis, Hitlers, Francos usw. Verbündete und Helfer gewesen, sondern gar deren heimliche Gegner. Mit dieser Legende räumt Deschner auf – durch Dokumente, deren Vielseitigkeit, Breite und Eindeutigkeit nichts zu wünschen übrig läßt. Er zeigte in diesem Buch auch als erster namhafte Autor, daß insbesondere die katholische Kirche den faschistischen Regierungen Europas nicht nur treue Hilfe leistete, sondern in ihrem Schutz auch ungeheure Verbrechen zum rein eigenen Nutzen beging, nämlich auf dem nördlichen Balkan – die vielleicht bestverschwiegenen Massenverbrechen der Neuzeit.

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Mit Gott und den Faschisten: Der Vatikan im Bunde mit Mussolini, Franco, Hitler und Pavelic + Kriminalgeschichte des Christentums. Band 10: 18. Jahrhundert und Ausblick auf die Folgezeit. Könige von Gottes Gnaden und Niedergang des Papsttums + Kriminalgeschichte des Christentums: Die Frühzeit
Preis für alle drei: EUR 59,74

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Produktinformation

  • Broschiert: 264 Seiten
  • Verlag: AHRIMAN-Verlag; Auflage: 2 (November 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3894846100
  • ISBN-13: 978-3894846107
  • Größe und/oder Gewicht: 23,8 x 17 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Dr. phil. Karlheinz Deschner ist der bekannteste Kirchenkritiker unserer Zeit; Hauptwerk ist seine auf 10 Bände angelegte Kriminalgeschichte des Christentums. Deschner ist Träger des Arno-Schmidt-Preises, des Alternativen Büchnerpreises und des International Humanist Award. Er ist Ehrenmitglied des Bundes für Geistesfreiheit und des Internationalen Bundes der Konfessionslosen und Atheisten.

Prolog. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Vorwort zur Neuauflage Weshalb – nach fast 50 Jahren – eine Neuauflage von Karlheinz Deschners Werk ›Mit Gott und den Faschisten‹? Weil es sehr aktuell ist. Weil es völlig zu Unrecht Gefahr läuft, in Vergessenheit zu geraten. Weil es einen Verdrängungsprozeß, nein, die gezielte Desinformations-Politik des Vatikan stört. Es erinnert an die Kollaboration des Vatikan nicht nur mit Hitler, dem wohl größten Verbrecher aller Zeiten, sondern auch mit Mussolini, Franco und dem wenig bekannten Pavelic, Faschistenführer in Kroatien und zusammen mit Kardinal Stepinac verantwortlich für das Konzentrations- und Vernichtungslager Jasenovac, über dessen Existenz heute nur noch wenige Bescheid wissen. Weil das Lügengeflecht des Vatikan entlarvt wird, der sich seit einigen Jahrzehnten als Widerstandsorganisation gegen die Hitlerei aufzuspielen versucht, obwohl doch Pius XII. laut Kardinal Faulhaber »der beste Freund, am Anfang sogar der einzige Freund des neuen Reiches gewesen war«, gerade in der labilen Anfangsphase des Nationalsozialismus, als die Geschichte noch einen ganz anderen Verlauf hätte nehmen können! Weil es eben kein Mode-Buch ist, das aus Gefälligkeitsgründen einen Meinungstrend bedient, sondern präzise und detailreich historische Fakten präsentiert, zusammenfaßt und daraus für jeden nachvollziehbare Schlußfolgerungen zieht. Daniel Jonah Goldhagen hält es offenbar für unnötig, in seinem Buch ›Die katholische Kirche und der Holocaust‹ Deschner überhaupt zu zitieren, obwohl dieser doch schon fast 40 Jahre früher mit viel weniger Tinte weit mehr zu berichten weiß. Und weil es sich dabei auch noch spannend liest, wie ein Roman, in dem doch jede Zeile stimmt, und jeder Leser nach der Lektüre wesentlich klüger und aufgeklärter ist als zuvor; vielleicht auch schockiert ist über das Ausmaß der Kollaboration zwischen den Nazis, allen Faschisten und dem Vatikan! Kurz, weil es eine Geschichtslüge entlarvt. Die Lüge vom katholischen Widerstand. Vergessen wir nicht, daß es die Französische Revolution war, welche die katholische Kirche in ihre Schranken verwies und damit ihrer feudalen Macht – wenn auch leider nur sehr halbherzig – ein Ende setzte. Dennoch verurteilte die spanische Inquisition den letzten Ketzer – den Schullehrer Caetano Ripol – am 26. Juli 1826 zum Tod am Galgen und zur »symbolischen Verbrennung«, fast ein halbes Jahrhundert nach dem Sturm auf die Bastille! In deren Folge besetzten napoleonische Truppen Ende des 18. Jahrhunderts den Kirchenstaat – der aus blutigen Kriegen hervorgegangen war und mit einer gefälschten Urkunde legitimiert wurde, der sogenannten »Konstantinischen Schenkung« –, verhafteten Pius VI. und führten ihn als Gefangenen nach Valence ab. Der Wiener Kongreß restituierte 1815 den Vatikanstaat mit verkleinertem Territorium noch einmal, aber 1870 ging er nach der Besetzung durch italienische Truppen endgültig im neuen italienischen Nationalstaat auf. Die Verantwortlichen wurden daraufhin exkommuniziert. Und scherten sich nicht darum. Durch das Erstarken des Bürgertums, die Entwicklung der europäischen Nationalstaaten, die Emanzipationsbewegung, die Naturwissenschaften und den Fortschritt durch technische Entwicklungen wurde die Catholica in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts immer stärker in die Defensive gedrängt, versuchte mit dem ersten Vatikanischen Konzil verzweifelt – und aussichtslos – den Kampf gegen den »modernen Rationalismus« aufzunehmen und die angeschlagene päpstliche Autorität durch das Unfehlbarkeitsdogma aufzuwerten. Aber die Zeit lief gegen den Katholizismus. Unter Bismarck wurden im »Kulturkampf« fast 2000 katholische Kleriker inhaftiert oder zu hohen Geldstrafen verurteilt, die sich in staatliche Angelegenheiten eingemischt hatten, die USA brachen am 28. Februar 1867 die diplomatischen Beziehungen zum Vatikan ab (und nahmen sie erst wieder 1984 unter Ronald Reagan auf). Die »Römische Frage« war entstanden: wie rettet man sich vor dem endgültigen und damals absehbaren Niedergang, wie restituiert man seine alte Machtfülle und mit wessen Hilfe? Verschärft wurde dieses Problem durch das Aufkommen der dezidiert antiklerikalen, der Aufklärung und dem Gleichheitsprinzip verpflichteten Arbeiterbewegung nach dem Debakel des Ersten Weltkriegs. Das ist der Ausgangspunkt von Karlheinz Deschners Buch ›Mit Gott und den Faschisten‹. Daß es nicht der Vergessenheit anheimfällt, ist das Anliegen dieser Neuauflage beim Ahriman-Verlag. Detailreich, historisch fundiert und unter Auswertung zahlreicher Quellen wird hier nachgewiesen, daß nach dem ersten Weltkrieg die Gelegenheit ergriffen wurde, zusammen mit dem aufkommenden Faschismus das Rad der Geschichte zurückzudrehen. Aus Angst vor einem Sieg der Arbeiterbewegung in ganz Europa – nach sowjetischem Vorbild – ging der Vatikan zusammen mit dem reaktionären Großbürgertum und dessen Handlangern – den Faschisten – ein Bündnis ein, das beiden die Existenz sichern sollte. Diese unheilige, katholische Allianz mit dem angeblich kleineren – faschistischen – Übel führte in die größte Katastrophe der Menschheitsgeschichte: den zweiten Weltkrieg und den Holocaust. Wovon träumten Benedikt XV., Pius XI. und Pius XII.? Sie träumten von einem katholischen Kontinentaleuropa im vereinten, militärischen Kampf gegen die gottlose Sowjetunion, so degeneriert sie durch Stalins Einfluß auch schon gewesen sein mag (man lese Arno Lustigers Rotbuch ›Stalin und die Juden‹). Sie träumten vom Ende der Orthodoxie, vom Ende des Kommunismus und von der Katholisierung Rußlands. Und von einem neutralen, anglikanischen Großbritannien, einer neutralen USA. Denn eine militärische Auseinandersetzung innerhalb des westlichen Lagers machte den Ausgang eines Krieges unberechenbar. Nach der militärischen Niederlage Frankreichs schien man diesem Ziel sehr nahe, und 1940 war die ganze Welt davon überzeugt, daß Hitler den Krieg gewinnen würde. Jetzt war die Realisierung des Traums der Kurie mit Hitlers Hilfe in greifbare Nähe gerückt. Bei Karlheinz Deschner lernen wir, wie der Überfall auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 vom Episkopat nicht nur in Deutschland offen begrüßt wurde, wie maßlos seine Begeisterung für Hitler und die Hetze gegen Rußland waren. Und Pius XII. – der angeblich zu wenig gegen Hitler getan haben soll, zu viel geschwiegen haben soll – sprach eine Woche danach in einer Rundfunkansprache von »Lichtblicken, die das Herz zu großen, heiligen Erwartungen erheben: Großmütige Tapferkeit zur Verteidigung der Grundlagen der christlichen Kultur und zuversichtliche Hoffnung auf ihren Triumph«, womit er laut Botschaftsrat Menshausen der Hoffnung Ausdruck geben wollte, daß die großen Opfer, die dieser Krieg erfordere, nicht umsonst wären und nach dem Willen der Vorsehung zum Sieg über den Bolschewismus führten. Bei diesem von der Catholica herbeigesehnten »Weltanschauungskrieg«, wie ihn Hitler auch nannte, wurde der Holocaust als eine Art nicht unwillkommener Kollateralschaden in Kauf genommen. Vielleicht empfand man sogar eine klammheimliche Freude in Anbetracht des christlichen Antijudaismus über 2000 Jahre. Kokettierte Hitler nicht schon im April 1933 vor hohen katholischen Funktionären – wie Deschner berichtet – und sehr zu deren Entzücken, daß seine »Behandlung der Judenfrage« nur die mittelalterliche katholische Tradition fortsetze? Der Papst verurteilte die nazistischen Judenpogrome jedenfalls niemals, selbst als man sozusagen vor seinen Augen die Juden zusammentreiben und abführen ließ. Die heutzutage propagierte Vorstellung von einem jüdisch-christlichen Abendland beruht auf einem Synkretismusschwindel. Noch viel tiefer verstrickt in die faschistischen Verbrechen war der Vatikan in Kroatien, wo die Franziskaner federführend gewesen waren bei den dort durchgeführten Greueln, wegen deren Brutalität sich sogar die Deutschen beschwerten. Hier hatte Deschner einst Pionierarbeit geleistet, und wer sich näher mit dieser düsteren Materie befassen möchte, sei auf das...


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert|Verifizierter Kauf
Brillant, historisch genau und politisch neutral recherchiert, wie man es von Karlheinz Deschner nicht anders gewöhnt ist. Für alle die die Gegenwart zu verstehen versuchen ein Muss, eine Pflichtlektüre für alle denkenden Menschen.
Große Empfehlung!
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34 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Retro Kinski TOP 100 REZENSENT
Format:Broschiert|Verifizierter Kauf
Aus der Reihe "Unerwünschte Bücher zur Kirchen- und Religionsgeschichte" ist als Nr. 14 des Ahriman-Verlages ist Karlheinz Deschners Buch MIT GOTT UND DEN FASCHISTEN in einer gelungenen Neuauflage fast 50 Jahre nach der Ersterscheinung aufgelegt worden. Das "Warum" wird zu Recht im Vorwort mit "weil es sehr aktuell ist und sonst in Gefahr läuft in Vergessenheit zu geraten" begründet. Verdrängungsprozessen, ja einer gar gezielten Desinformationspolitik des Vatikans soll entgegen getreten werden. Eine gute Begründung, denn auch heute kann es nie genug Aufklärung, Vernunft und Wahrheit geben. Und Deschner war ja stets ein Gralshüter dieser Werte.

Über den Autor Karlheinz Deschner muss man nicht mehr viele Worte verlieren. Er steht an der Spitze der sachlich und wissenschaftlich fundierten Christentums- und Kirchenkritik, aber ist auch führender Literat der jüngeren deutschen Geschichte und einer der größten deutschen Humanisten in der Tradition von Voltaire und Nietzsche. MIT GOTT UND DEN FASCHISTEN beleuchtet er die Mitwirkung der christlichen Kirchen an den diversen Diktaturen und menschenrechtsfeindlichen Regimen gegen die von den Kirchen bis heute verbreitete Ansicht "heimliche Gegner" der Diktatoren und ein elementarerer Bestandteil des Widerstandes gewesen zu sein.

In der Deschner typischen Art der detaillierten historischen Aufarbeitung der Fakten und in vielen Stunden Archivarbeit entstand MIT GOTT UND DEN FASCHISTEN und ist spannend und hochaktuell wie zum Zeitpunkt seiner Entstehung. Das Werk wirkt nachhaltig diversen Geschichtslügen die sich durch das gesamte 20. Jahrhundert ziehen, wie der gezielten Legendenbildung des organisierten Widerstandes der katholischen Kirche gegen Hitler, entgegen.
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27 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von G. Röwer
Format:Broschiert|Verifizierter Kauf
"Der Vatikan im Bunde mit Mussolini, Franco, Hitler und Pavelic": diese im Untertitel des Buches "Mit Gott und den Faschisten" angeklagte verhängnisvolle Kooperation in solchem Ausmaß als erster, bereits 1965, aufgedeckt und so die Auseinandersetzung damit hierzulande erheblich intensiviert zu haben, ist das nicht hoch genug zu schätzende Verdienst des kirchenkritischen Historikers und Schriftstellers Karlheinz Deschner.
An Vertiefungen dieser Zusammenhaenge interessierte Leser seien hingewiesen auf eine beträchtlich erweiterte Darstellung jener Kooperation im Kontext der neueren Papstgeschichte (rund 1400 Seiten; erstaufgelegt bei Ki&Wi 1982/3; dann bei Rowohlt 1991): Unter dem Titel "Die Politik der Päpste - Vom Niedergang kurialer Macht im 19. Jahrhundert bis zu deren Wiedererstarken im Zeitalter der Weltkriege" wird dieses Werk Karlheinz Deschners - von ihm selbst als gleichsam 11. Band seiner gerade abgeschlossenen "Kriminalgeschichte des Christentums" (Rowohlt) verstanden - soeben neu aufgelegt im religionskritischen Verlag Alibri von Gunnar Schedel, nochmals aktualisiert durch ein umfangreiches Nachwort von Michael Schmidt-Salomon, Sprecher der Giordano-Bruno-Stiftung (Erscheinungstermim Ende März 2013; Näheres, auch zur Subskription, siehe die Website von Karlheinz Deschner).
Beiden Büchern kommt ein eigener historischer Wert zu, beide verdienen, gerade in Zeiten eines wiedererstarkenden Rechtsextremismus und einer nach wie vor beunruhigend verbreiteten Unwissenheit vieler Menschen über die "Kriminalgeschichte" ihrer Kirche, gerade auch im 20. Jahrhundert, eine hohe Resonanz.
Gabriele Röwer, Mainz
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein absolut unverzichtbares Buch 14. April 2013
Von Claude
Format:Broschiert|Verifizierter Kauf
Es ist kennzeichnend für die Situation: Dieses Buch finden Sie in kaum einer Buchhandlung in der Provinz. Wo die Kirchen noch voll, die Menschen noch erdverbunden, die Familien noch gläubig sind, da kennt es kaum einer. Es ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Geheim-Tipp. Es ist skandalös, erschütternd, dramatisch im Inhalt, jedoch nüchtern, präzise schlicht in der Form. Es zählt auf, reiht Faktum an Faktum und so entsteht beim Lesen eine ganz neue Perspektive auf die katholische Kirche und ihr elendes Versagen gegenüber den Diktatoren und - einzig in der Weltgeschichte - auch gegenüber der systematischen, industriellen Vernichtung von Menschen durch die nationalsozialistischen Gewalttäter aller Gattungen und Bildungsgrade. Und: Wer es liest, dem dämmert, dass diese Kirche bis heute nicht bewiesen hat, wie sie es heute besser machen könnte. Und da wundert es den Leser des Jahres 2013 nicht, wenn er in den Nachrichten hört, auch der neue Papst Franziskus habe als Kardinal gegenüber der Diktatur seiner südamerikanischen Heimat gekuscht. Vielleicht das nächste Buch von Deschner...Wieviele Kriegsgefangene, Mitläufer, Frauen (es gab noch keine Soldatinnen) mögen damals wie heute die Gottesdienste besuchen ohne zu wissen, welch einer perfiden Maschinerie sie ihr Vertrauen schenken. Deschner entlarvt, nennt die Namen, zitiert die Fundstellen, trägt Schicht um Schicht von der frömmlichen Patina einer Glaubensinstitution ab, die im Nachhinein den Gläubigen weiszumachen verstand, sie sei gegen Hitler gewesen und vorgegangen. (Aber das waren nur Einzelne und die wurden auch noch gebremst.) Das Buch läßt einen ratlos, wütend, leer und klein zurück. Wer an einen Schöpfer glauben möchte, oder das gewöhnt war, der wird nach der Lektüre einsam, schrecklich einsam...Einzig Vernunft und persönliches Gewissen bleiben.
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