Die Autorin ist jemand, der erdgebundene Geister (Tote, die sich nicht vom Diesseits trennen können, wofür es verschiedene Gründe gibt) sehen und auch mit ihnen kommunizieren kann, so seltsam sich das auch anhört.
Angefangen bei der Schilderung ihres eigenen Lebens und wie sie erkannte, welche Gabe sie hat, führt sie den Leser in hochinteressante Bereiche, die Berichte umfassen, wo und wie sie bei anderen Menschen geholfen hat, deren Geister aus Haus und Hof loszuwerden. Ich fand es sehr interessant zu lesen, wie sich solche Geister bemerkbar machen, was sie alles in Unordnung bringen können, welche gesundheitlichen Probleme sich bei den Lebenden einstellen können, die mit so einem Geist "zusammenwohnen", ohne es zu wissen und was überhaupt die Beweggründe für diese Geister sind, sich an Lebende (egal, ob an frühere Verwandte oder an Fremde) zu klammern.
Vom weißen Licht haben sicher viele schon gehört und daß es erscheinen soll, wenn man auf die Andere Seite geht. Mary Ann Winkowski erzählt, wie sie die Geister bewegt, endlich hindurchzugehen, damit die Lebenden wieder ihre Ruhe haben und auch, wie man es selbst visualisiert, um Schutzübungen für sich und andere zu machen.
Daß Geister auch bei ihrer eigenen Beerdigung dabei sein sollen fand ich ebenfalls interessant. Wenn man ihr glauben kann hat sie die Verstorbenen dort selbst viele Male "gesehen".
Zum Schluß erläutert die Autorin noch anschaulich, wie man erkennt, daß man nicht allein ist, wie man die Aufmerksamkeit erdgebundener Geister erregt (die immer so viel Energie wie möglich brauchen, um sich bemerkbar zu machen) und auch, wie man sie vertreibt, sofern man von ihnen belästigt wird.
Alles in allem eine zwar ernste, aber auch vergnügliche Lektüre, die auch dazu beiträgt, sich nicht vor dem irdischen Tod zu fürchten.