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Mit der Endurance ins ewige Eis: Meine Antarktisexpedition 1914-1917
 
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Mit der Endurance ins ewige Eis: Meine Antarktisexpedition 1914-1917 [Taschenbuch]

Sir Ernest Shackleton , Sieglinde Denzel , Susanne Naumann
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 304 Seiten
  • Verlag: Piper Taschenbuch; Auflage: 4 (September 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492248071
  • ISBN-13: 978-3492248075
  • Originaltitel: South
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 32.081 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Ernest H. Shackleton
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Im Sommer 1914 bricht der Brite Sir Ernest Shackleton auf, um als erster Mensch den antarktischen Kontinent mit einem Hundeschlitten zu durchqueren. Doch sein Expeditionsschiff Endurance steckt schon bald im dichten Packeis fest und zerbirst. Zurück auf einer Eisscholle bleiben siebenundzwanzig verstörte Männer und Shackleton, dessen Mission nun lautet, seine Mannschaft wohlbehalten über das Polarmeer nach Hause zu bringen. Einer der abenteuerlichsten Wettläufe mit dem Tod beginnt ...  

Über den Autor

Ernest Shackleton, geboren 1874 in Irland, gehört zu den größten Polarforschern des 20. Jahrhunderts. 1901 bis 1904 nahm er an Robert F. Scotts Antarktisexpedition teil und leitete 1907 eine eigene Expedition, um den Südpol zu erreichen, mußte sie aber kurz vor dem Ziel aufgeben. Shackleton lokalisierte den magnetischen Südpol und bestieg den Mount Erebus. Fünf Jahre nach der Endurance-Expedition im Jahre 1914 brach er 1921 zu seiner letzten Fahrt in die Antarktis auf. Er starb 1922 an Herzversagen auf seinem Schiff Quest.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
47 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Es gibt zwar eine Reihe von neuen Büchern und Reprints, die sich auf die "Endurance"-Expedition beziehen (A. Lansing, C. Alexander etc.). Aber warum nicht das Buch von Sir Ernest Shackleton selbst lesen? Seine EIGENE Geschichte der Tragödie, die sich zu einem "Triumph" wandte?

Shackleton beschreibt nicht nur die komplette Expedition von Abreise, Verlust der Endurance, die "Wanderungen" über das Packeis bis zum Erreichen der trostlosen Elephant Island, die Reise mit einem Beiboot auf der Suche nach Rettung auf Süd-Georgien und die anschließenden vielen Versuche, die Zurückgelassenen von Elephant Island zu evakuieren. Sondern auch die wenig bekannte Geschichte der Rossmeer-Gruppe, die eine Basis auf der gegenüberliegenden Seite des antarktischen Kontinents einrichten und Depots für die Überquerung der Antarktis anlegen sollte (Eine Arbeit als Fundament für eine Reise, die nie passiert ist). Ihr Schiff wurde in einem Sturm hinweggefegt auf das Meer. Nach der Rettung seiner Männer auf Elephant Island, musste Shackleton auch diese Gruppe retten, was in den meisten Büchern ignoriert wird.

Viele Originalfotos, die Teilnehmerliste und zwei Detailkarten mit Routen der Weddell- und der Rossmeer-Gruppe runden das vorliegende Buch perfekt ab. Grundlage sind nicht nur Shackletons, sondern auch die Tagebuchaufzeichnungen anderer Expeditionsteilnehmer. Was will man mehr als eine authentische Erst-Hand-Erzählung?
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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Großes Vorbild 20. Januar 2010
Format:Taschenbuch
Vom haarsträubenden Abenteuer Shackletons hatte ich schon vor einigen Jahren im TV gehört bzw. gesehen. Schon damals beeindruckte mich das Verhalten Shackletons, seine Männer auf keinen Fall im Stich zu lassen. Jetzt war es für an der Zeit, aus erster Hand mehr Details über die damalige Expedition in die Antarktis zu erfahren.
Shackleton beschreibt chronologisch in sachlicher und detaillierter Weise, was sich damals ereignet hat. Schon die Vorstellung, mit einem für heutige Verhältnisse kaum gegen Eis geschützten Schiff, ohne die heutigen modernen Expeditionskleidungen, ohne moderne Navigationsinstrumente in die annähernd unbekannte Antarktis vorzustoßen, läßt mir in meinem wohlig warmen Wohnzimmer einen Schauer über den Rücken laufen. Was müssen diese Männer damals für Mut und Idealismus besessen haben?
Die überragende Heldentat Shackletons besteht meiner Erachtens jedoch darin, nach dem Scheitern der Expedition den Großteil seiner Männer auf Elephant Island zurückzulassen, um Hilfe zu holen. Im Buch ist das Schiff abgebildet, mit dem sich er und einige Männer über die rauhe arktische See auf den Weg nach Südgeorgien machten, um dort bei einer Walfangstation auf Unterstützung zu hoffen. Schiff ist eigentlich übertrieben, es handelt sich eher um eine wenige Meter lange Nußschale. Unglaublich, dass die Männer diese Seefahrt heil überstanden haben. In einem weiteren bemerkenswerten Kraftakt mußte die erschöpfte Truppe die mit Gletschern und Bergen übersäte Insel Südgeorgiens durchqueren, um zur Walfangstation zu gelangen. Auch das ist meiner Erachtens eine unglaubliche Meisterleistung, die von eisernem Willen zeugt. Schließlich schafft es Shackleton tatsächlich nach mehrmaligen Anläufen, all seine Männer von Elephant Island zu retten. Diese haben dort mehrere Monate unter erbärmlichsten Umständen unter zwei Booten auf Hilfe gewartet und an ihren Boss geglaubt. Dieser hat sie nicht enttäuscht.
Nach dem Lesen dieses Buches wird deutlich, dass Shackleton ein ganz außergewöhnlicher Mensch und Expeditionsleiter gewesen sein muss. Viele Führungskräfte können sich in der heutigen Zeit mehrere Scheiben von den Qualitäten dieses Mannes abschneiden und werden doch nicht an ihn heranreichen.
Fazit: Ein sehr empfehlenswertes, spannendes Buch von einem äußerst bemerkenswerten Mann.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
beeindruckend 14. März 2010
Format:Taschenbuch
Ich habe vor etwa 2 Jahren von Alfred Lansing "635 Tage im Eis" gelesen.
Ob meiner Lektüre einer Expeditionsschilderung des "Nichtteilnehmers" Alfred Lansing, aber zweifellos ernst zu nehmenden Recherchierenden, bin ich gut vorbereitet (in diesem Fall unbeabsichtigt) in die Berichterstattung des berühmten und anerkannten Expeditionsleiters "himself", Sir Ernest Shackleton, eingestiegen. Weltweite Anerkennung die ihm zuteil wurde, obwohl keine seiner Expeditionen "das eigentliche Ziel" erreicht haben, er allerdings die Expeditionsteilnehmer nach einer wohl eher unbeschreiblichen Irrfahrt, die Endurance im Packeis verlierend, quasi im nicht beobachtbaren Zeitlupentempo zerberstend, vom neu errichteten Lager auf Schollen aus zuschauend wie sie nach Monaten des Widerstandes gegen die Drift der See und den sich stets mit dem Wind veränderten Verschiebungen und Druckkräften der Eismassen (innerhalb der außergewöhnlich noch strengeren antarktischen Jahreszeiten zwischen 1914 und 1917) zermalmt wurde.
Und die Crew weiterhin teilweise auf Eisscholen überlebend, sich in einer Zeit des akuten Nahungsmangels auch von den letzten verbliebenen Schlittenhunde ernährend, und von vielen anderen Unglaublichkeiten begleitet, durch Shackletons unumstößliche Entschlossenheit aus der unwirtlichen Welt der Antarktis geführt und gerettet wurde.
Ich möchte hier nur bedeutend erwähnen, dass ich diese Reihenfolgen der Lektüre, nach meinen stark mitempfundenen LeseErlebnissen empfehlen möchte. Da sich sicherlich beim nicht teilgenommenen Autor selbstverständliche aber unterschiedliche Bedürfnisse nach Fragen auftun, und von eben einem "Nichtteilnehmer" thematisiert werden, deren Beantwortung ein leitender Expeditionsteilnehmer mitunter nicht als erforderlich betrachtet, bzw. sich für diesen die Fragen des Nichtteilnehmers selbst, sich als solche gar nicht erst stellen.
Konkreter: Lansing führt am Anfang seines Buches eine Liste mit den Namen aller Expeditionsteilnehmer inklusive deren Funktionen an. Er musste offenbar sich selbst ein Bild der Verhältnisse und Gruppendynamik erstellen, was Shacklton nachvollziehbarerweise nicht brauchte, den er war ja Teil dieser Dynamik. Er führte diese Liste, ohne extra angeführte Funktionen, zum Schluss in seinem Buch an und dennoch entstand nicht der Eindruck, er vernachlässige eingangs wichtige Informationen. Sein Einstieg veranlaßte mich als Leser zwar einen gewissen Vertrauensvorschuss aufzubauen, den ich später aber nicht bereuen sollte!
Ich wußte also schon einzelne Charaktere namentlich und in deutlicher Erinnerung ihres persönlichen Einsatzes oder Erleidens, in einen Kontext einer eigenen Perspektivenschau auf die Geschehnisse zu deuten, die sich niemals mit Shakletons Angaben und Aufzeichnungen widersprachen, bzw Shackletons mit den früher gelesenen Recherchen Lansings. Und eher wohl dadurch, weil Shakleton diese viel persönlicheren Beschreibungen ausließ, konnte ich die beiden Bücher wie ERGÄNZUNGEN erlesen, was mich eher an eine Absprache der beiden Autoren denken ließ. Was, wie "wir" ja wissen, nicht möglich war, denn als Lansing sein Copyright 1959 auf sein Buch bekam, waren bekanntlich 40 Jahre nach dem Erscheinen und dem Copyright 1919 "Mit der Endurance ins ewige Eis" vergangen.
Vielmehr konnte Lansing durch Interviews von teilweise noch lebenden Überlebenden, und deren Aufzeichnungen und aus Tagebüchern von bereits Verstorbenen, seine Recherchen ergänzen. Sir Ernest Shackleton orientiert sich in seinem Buch verläßlich an seinen eigenen Aufzeichnungen und ergänzend an persönlichen Tagebuchaufzeichnungen seiner Gefährten, gebührend seiner Mannschaft.
Aber nie in seiner eigenen Verantwortungslast an irgendwelche in den Vordergrund gewachsenen Deutungen gespielten eigenen Rolle und Bedeutung dieser Funktion dieser Rolle.
Er orientiert sich wohl auch wie in der Expedition selbst (wie wäre das sonst wohl alles zu schaffen gewesen?) unmissverständlich in seiner wahrzunehmenden Rolle und Funktion. Seiner ununterbrochenen Rollenwahrnehmung und seinem unausgesetzten Zuständigkeitsbewusstsein verdankend und entsprechend deren schier übermenschlichen Leistungen im Sinne "eine Gruppe zusammen zu halten" und selbst wohl die einsamste Rolle eines überlebenswichtigen konsequenten Entscheidungsträgers als Leiter und Hauptverantwortlichen der Expedition zu tragen und zu leben, zeichnet wohl auch dieses Buch in seinem Lesegenunss die vorausgegangene beschriebene Haltung im echten Erlebten und bloß ansatzweise Nacherzählbaren aus.
Wüßten wir nicht dass es solche Abenteurer gibt, wir würden diese Lektüre für einen umwerfenden wenn nicht gar unerfindbaren oder überaus unrealistischen Roman halten.
Und letztlich reiste ich lesend mit großer aber gelassener Bewunderung für Sir Ernest Shakleton, und gegenüber seinen Mitstreitern im gemeinsamen Kampf, abwechselnd gegen und mit den Kräften der Natur.

Übrigens: Es gibt noch weitere Literatur zur selben Expedition!
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