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Kundenrezensionen

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Ein Leutnant (Franco Nero) lernt im Sevilla des frühen 19. Jahrhunderts eine leichtlebige Zigeunerin (Tina Aumont) kennen. Die Amour fou macht ihn in unaufhaltsamem Abstieg zum Deserteur, Wegelagerer und Gesetzlosen.

Die lose am Carmen-Stoff von Prosper Mérimée angelehnte Geschichte ist kein wirklicher Western und zählt zu jenen Werken, die für das bundesdeutsche Kino auf DJANGO umgeschnitten wurden. Django und Conchita heißen im Original Don José und Carmen. Der als nahezu dröges Gesellschaftsmelodram beginnende Film von Luigi Bazzoni (1929-2012) steigert sich in eine zunehmend rasante Actionstory in karstiger Gebirgslandschaft unter flirrender Sonne. Der Cast wird durch den gewohnt satanischen Klaus Kinski wirkungsvoll ergänzt.

KOCH MEDIA veröffentlicht die bereits 2014 in der "Franco Nero-Italo-Western-Box" vorgelegte Blu-ray nun als Einzel-Disc. Die Blu-ray mit etwas durchwachsener Bildqualität enthält den für das westdeutsche Kino 1968 unter Leitung von Rainer Brandt um 10 actionarme Minuten gekürzten Film in der ungeschnittenen Fassung, wobei die fehlenden Szenen deutsch untertitelt sind. Alternativ ist auch die originalgetreue und vollständige DDR-Synchronisation von 1970 wählbar, die unter dem Titel "Der Mann, der Stolz, die Rache" in den DDR-Kinos sowie im DDR-Fernsehen zu sehen war. In den Extras befindet sich die westdeutsche Kinofassung ohne wieder eingefügte Szenen. In einem 2013 exklusiv produzierten Feature (25 min, deutsch untertitelt) erinnert sich Franco Nero an seine Filmkarriere und schwerpunktmäßig an die Figur des DJANGO. Deutscher und italienischer Kinotrailer ergänzen das Material. Ein Wendecover ohne FSK-Logo ist vorhanden.

Eine empfehlenswerte Veröffentlichung für breiter sortierte Sammlungen - und mit Sicherheit die ungewöhnlichste CARMEN-Adaption.
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am 5. Mai 2007
"Der Mann, der Stolz, die Rache" hieß dieser Film mal im DDR-Fernsehen, was dem italienischen Originaltitel "L'uomo, l'orgoglio, la vendetta" entspricht. Ihn wegen Franco Nero als "Django"-Streifen laufen zu lassen, war nie eine gute Idee, denn so entgeht dem eigentlichen Zielpublikum eine gelungene Carmen-Adaption, toll besetzt mit einer wunderschönen Tina Aumont, einem manischen Klaus Kinski und einem noch sehr jungen Franco Nero. Die Atmosphäre in glühender Sonne, untermalt von Carlo Rustichellis Musik, ist sehr leidenschaftlich. Empfehlenswert - vorausgesetzt, dass man keinen normalen Western erwartet!
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am 8. November 2011
Der Film ist im 2,35:1 Format auf der DVD und nicht wie bei Amazon und auf der DVD Hülle angegeben wird in 4:3.
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am 23. Juni 2007
Der Film waere ja ein nettes spanisches Liebesdrama, wenn da nicht damals der deutsche Verleich sich gedacht haette, wegen Nero, Kinski und den Landschaftsaufnahmen da einfach nen Django Italowestern draus zu machen. Da musste ein neuer Titel her, und man verpasste dem Film eine SCHRECKLICHE Synchronfassung.

Der Film ist wirklich nur empfehlenswert fuer Filmfans mit Italienischkenntnissen die sich dann das ganze in der Italienischen Fassung ansehen koennen. Das deutsche Endprodukt ist einfach nur miserabel, und macht den Film noch langweiliger als er eh schon ist.
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am 30. Dezember 2015
Der Film ist eigentlich ne Mogelpackung! Um einen Western handelt es sich hier weniger, mehr um ein italienisches Liebesdrama mit Franco Nero, der in der Orginalfassung auch nicht Django heißt, sondern Don Jose. Conchita ( im Orginal CARMEN) spielt die zweite Hauptrolle und Klaus Kinski ist nur in einer Nebenrolle zu sehen ( auch wenn er auf dem Cover in der 18'er Fassung groß abgebildet ist). Die Geschichte erzählt von Don Jose, im deutschen eben Django, der die junge Conchita ( Tina Aumont) kennenlernt und sich ihn sie verliebt. Doch die schöne Zigeunerin bringt ihm nur Unglück. Durch sie wird er zum Mörder, Deserteur und Bandit. Jedoch ist Franco Nero hier kein Revolverheld wie es fälschlicherweise auf dem Cover dem Fan vorgegaukelt wird, sondern ein verzweifelter Mann auf der Flucht, der nie einen Colt in den Händen hält, aber auch mal Frauen schlägt.
Es handelt sich hier also eher um ein Liebes-Drama, als um einen Western. Das Ende fand ich sehr gelungen. Wer auf Wild West-Schießereien steht wird hier sicherlich enttäuscht werden. Trotzdem hat mir dieser andere Django gut gefallen.
3-4 Sterne
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am 27. Januar 2010
In ungeschnittener, aber nicht optimaler Fassung präsentiert Black Hill den außergewöhnlichen Italo Western "Mit Django kam der Tod".
Mit dem "Django" Film von Corbucchi hat der Film nicht das Geringste zu tun. In Deutschland wurden damals viele Western mit Franco Nero in Django-Titel umbenannt. Wer also ein sinnfreies Gemetzel mit MG erwartet, wird enttäuscht. Alle anderen können sich auf einen besonderen nicht alltäglichen Film freuen:
Grandiose Landschaftsaufnahmen, innovative Kameraführung, überzeugende Schauspieler sind die Zutaten für diesen so ganz anderen und tiefsinnigen Western. Gute Filme erkennt man in der Regel daran, dass Bildkompositionen nicht zufällig gewählt werden, sondern die Charaktere und die Handlung illustrieren. Wer also aufpasst, findet hier phantastische Kompositionen symbolhafter Bedeutung (hunderte Anker am Strand, riesige Mauern, verwinkelte labyrinthische Straßenzüge, karge Steinwüste, weißes Pferd usw.). Das alles ist nicht zufällig, sondern mit Bedacht gewählt.

Geschildert wird die Geschichte von Django (alias Franco Nero), der einer schönen lebhaften und lebenslustigen Frau verfällt, die ihn ins Unglueck stuerzt. Anfangs noch Offizier, muss er sich schließlich einer Bande von Desperados anschließen und verspielt sein ganzes Leben- nur durch die blinde Liebe zu einer unberechenbaren femme fatale. Das alles ist keine Minute langweilig, grandios ausgeleuchtet, toll gefilmt und spannend inszeniert und noch mit einem ungewöhnlichen Ende ausgestattet, dass den Kreis zum Prolog schließt.

Obwohl die deutsche Synchronfassung dem Film durch die schnodrige Sprache der Darsteller einiges an Ernst nimmt, wird der Film dadurch nur besser und ist ein Fest fuer die Lachmuskeln, gleichzeitig aber tiefsinnig und ohnehin ewig gültiig zum Thema "Liebe macht blind". Also erst diesen Film sehen, dann nochmal überlegen, ob das Herz der heißblütigen Schönheit, für die man entflammt, auch so schön ist, wie sie selbst. Da kann dieser Film wahre Wunder wirken und mitunter dem Herz die Augen öffnen.

Zu kritisieren ist, dass es keine Untertitel für die italienische Originalversion gibt. Die deutsche Fassung enthält auch Deutsch untertitelte Szenen in Italienisch. Warum auch Szenen, die in der TV Ausstrahlung in der deutschen Synchro enthalten waren (Geschichte des weißen Pferdes, Begräbnisszene nach dem Kampf zwischen Kinski und Nero) hier nur Italienisch mit deutschen Untertiteln vorliegen, ist unverständlich und unnötig. Wenn, dann möchte man ja auch gerne die gesamte verfügbare deutsche Synchro hören und nur jene Szenen, die nicht synchronisiert wurden, sollte man im Original mit Untertiteln bringen.

Regisseur Luigi Bazzoni hat nicht viele Filme gedreht, vor allem aber drei allgemein sehr gut besprochene Giallo Filme. Er ist ein Regisseur, dessen Werk es wiederzuentdecken gilt. Sein einziger Western "Mit Django kam der Tod"- der zudem einen Art Carmen im wilden Westen sein soll- heisst im Original "L'Uomo, l'orgoglio, la vendetta" (Der Mensch (Mann), der (übersteigerte) Stolz (Hochmut), die Vergeltung (Rache)).

Mir ist bekannt, dass die Masse der Italo Fans nicht für diesen Film zu begeistern ist- jedenfalls nach den schlechten Rezensionen zu urteilen. Für mich mit den Revolutionswestern (Tepepa, Töte Amigo, Lauf um Dein Leben)
einer der beeindruckendsten und tiefsinnigsten und spannendsten Filme des Genre.

Tina Aumont und Franco Nero in den Hauptrollen, Guido Lollobrigida und Kinski (grandios besessen wie immer) bilden einen hervorragende Besetzung, die keine Wünsche offen lässt.

Zum Abschluss noch ein denkwürdiger Dialog, im Vorfeld des großen Überfalls in der staubigen Bergschlucht:

Django: Du kannst inzwischen ein Loch in den Felsen treiben- und denk dran, das Loch muss mindestens zwei Armlängen tief sein.
A: Um so ein großes Loch in den Felsen zu schlagen, da brauch'ich ja Monate.
Garcia: Dann knabbere es doch rein- das geht schneller.
A:Warum machst Du das denn nicht mit Deinen Raffzähnen, das wäre doch ne ideale Beschäftigung für deine verschimmelten Hauer.
Garcia: Du fängst dir gleich nen Satz heiße Ohren ein.
Django: na, lass ihn...
Garcia: Wir sind doch schon genug. Lopez hat zwar nichts unter der Mütze, aber er schießt dir nen Spatzen aus der Tasche.
Django: ich habe verboten, dass geschossen wird.
Garcia: Ja, schon gut, wir werden nicht schießen, wir schmeißen mit Lehm.

Fazit: Unbedingt ansehen, mitleiden und mitlachen!
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am 21. Oktober 2007
Wie schon bei -Django, das Gesangbuch war sein Colt- wurde
auch hier einfach der Titel umgemünzt. Die große Erfolgswelle
die Django mit Franco Nero in Deutschland auslöste, veranlasste
die Anbieter auch hier den Namen Django ins Spiel zu bringen.

Dieses ist allerdings völlig daneben geraten, da die Figur die
Franco Nero verkörpert absolut nichts mit der Django-Rolle zu tun
hat. Der Film ist eine Italo-Western Version von -Carmen-, welche
nicht gerade zu Begeisterungsstürmen aufbrechen lässt.

Sammler sollten sich den Film zulegen, wer jedoch die knallharte
Djangofigur sucht, ist hier völlig falsch.
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am 21. Oktober 2015
... und man hätte einen guten Film vor sich. Denn die italienischen Stimmen sind angenehmer, die blöden deutschen Sprüche, die Spaghetti-Western-Witz in die Sache zu bringen versuchen, könnte man sich sparen, und die Hauptfigur hieße Juan. Übrigens spricht Kinski sich ja wohl nicht mal selbst in der Synchro, und ich kann es ihm nachfühlen.
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am 8. August 2009
Ich denke dass der FIlm, wäre er nicht auf harten Italowestern hin synchronisiert worden, durchaus besser gewesen wäre. So ist es Hausmannskost mit einem Klaus Kinski in seiner Paraderolle und Franco Nero.
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am 18. Dezember 2014
Schuld sind oftmals Solche Frauen das ein guter Kerl soviel böses tut einfach ein echter Django Film wie man sich diese Harte zeit vorstellen Kann
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