Lt. Joe Clemons (Gregory Peck) muss sich in viel Geduld üben. Er muss sich im Koreakrieg im Jahr 1953 auf die schier aussichtslose Aufgabe einlassen, mit seinen Männern einen abgelegenen Abschnitt an der Grenze der Front zu halten. Die Gegenseite hat sich auf der anderen Seite verschanzt und lässt sich nicht lange bitten, wenn etwas ins Fadenkreuz kommt. Zusätzlich erschwert wird die Situation dadurch, dass der Gegner es sich nicht nehmen lässt, die amerikanischen Soldaten über Lautsprecher mit Propaganda zu "unterhalten". Die Stimmung ist schlecht in der Baracke der Amerikaner, dem "Korea Hilton" und das bleibt auch so, denn die angeforderte Verstärkung lässt auf sich warten.
Der mit Kriegsfilmen sehr vertraute Regisseur Lewis Milestone erzählt hier eine Geschichte, die die Atmosphäre einer eingekesselten Truppe sehr anschaulich darstellt. Immer wieder müssen sich die beteiligten Figuren an etwas festhalten, das ihnen die Zuversicht gibt, dass sie doch irgendwie einen Fortschritt erreichen. Sie müssen aufpassen, dass sie nicht übermütig werden, was schwierig ist, weil sonst kaum etwas passiert. Für diese fast schon kammerspielartige Handlung braucht es Leute, die ihr Handwerk verstehen. Mit seiner namhaften Besetzung kann der Film das leisten, denn es sich auch Rip Torn, Harry Guardino, George Peppard und einige andere bekannte Darsteller aus der damaligen Zeit dabei. Zuschauer, die auch ohne das grosse Spektakel auskommen, können bei "Pork Chop Hill" (United Artists, 1959) durchaus auf ihre Rechnung kommen. Auf der DVD dauert der Film 94 Minuten.
Das bei den Hauptfiguren des Films bestimmt vorhandene Gefühl der Enttäuschung überträgt die DVD auf den Zuschauer. Vorab ist die Ausstattung eine ziemlich karge Angelegenheit. Den Film gibt es zwar in den 5 Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch und mit 8 Untertitelsprachen, aber sonst wird ausser einem Trailer wenig geboten. Das Bildformat des Schwarz-weiss-Films ist hier 1,66:1 (4:3), das wohl einmal mehr ein Stück weniger breit ist, als es bei Originaltreue wäre. Das reicht leider nur für gut zwei von fünf Reporterbesuchen und einen kleinen Schwatz auf dem Barackendach.