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Mit Ballschuhen im sibirischen Schnee: Die Geschichte meiner Familie Gebundene Ausgabe – 4. Juni 2008


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
  • Verlag: Herbig, F A; Auflage: 2 (4. Juni 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3776650214
  • ISBN-13: 978-3776650211
  • Originaltitel: Ar balles kurpem Sibirijas sniegos
  • Größe und/oder Gewicht: 15 x 3,7 x 22,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 440.156 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Die Lettin Sandra Kalniete wurde 1952 in Sibirien geboren, wohin ihre Eltern deportiert worden waren. 1957 durfte sie mit Ihren eltern wieder nach Riga zurückkehren. Nach der lettischen Unabhängigkeitserklärung 1989 arbeitete sie im lettischen Außenministerium und war UN-Botschafterin ihres Land (1993 bis 1997), in Frankreich (1997 bis 2000) und bei der UNESCO (2000 bis 2002). Im November 2002 bis 2004 war sie Außenministerin ihres Landes und danach kurzzeitig Mitglied der EU-Kommission. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Jugend-themenguide.de am 17. Juli 2007
Format: Taschenbuch
Ligita Dreifelde ist gerade 14 Jahre alt, als ein sowjetisches Kommando an die Tür ihrer Familie klopft und sie am 14. Juni 1942 zusammen mit 34.250 anderen Menschen, die als "antisowjetische Elemente" eingestuft sind, nach Sibirien deportiert. Von ihrem Vater, der in einen Gulag deportiert wird, wird sie getrennt. Dann wird sie mit ihrer Mutter, beide werden als so genannte "Sondersiedler" bezeichnet, in das westsibirische Tomsk transportiert. Ratten als Nahrungsmittel und harte Arbeit auf einer Kolchose bestimmen den eintönigen Alltag. Das Leben der beiden Frauen ist ein einziger Kampf ums Überleben. Geplagt von Hunger und Kälte träumen sie von der Rückkehr nach Lettland.
Die wird für Ligita nach einiger Zeit Wirklichkeit. Sie darf zurückkehren, jedoch nicht für lange. Nach anderthalb Jahren wird Ligita zusammen mit tausenden weiteren Letten wieder nach Sibirien geschickt, wo sie dann ihren späteren Ehemann Aivars Kalnietis kennenlernt und auch heiratet. Ihre Tochter Sandra Kalniete wird im Jahre 1952 geboren und fünf Jahre später darf die Familie in ihr Heimatland zurückkehren.

Fazit: Sandra Kalniete, eine Aktivistin im Unabhängigkeitskampf Lettlands, führte als Außenministerin ihr Land in die EU. In diesem Buch hat sie die Geschichte ihrer Familie aufgeschrieben. Es ist ein Stück europäischer Geschichte, über das viel Unwissenheit herrscht. Das tragische Schicksal ihrer Familie ist beispielhaft für viele baltische Familien, die von stalinistischen Repressionen betroffen waren. Allein im März 1949 wurden 95.000 Menschen (davon 73 Prozent Frauen und Kinder) aus dem Baltikum in den Gulag oder in so genannte Sondersiedlungen" nach Sibirien deportiert. Mehr als 15.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Carolin Mader am 13. März 2007
Format: Taschenbuch
Ihre Geschichte klingt einzigartig und doch steht sie für das Schicksal, welches ein ganzes Volk unter der Herrschaft Stalins erleiden musste. Sandra Kalniete erzählt die Geschichte ihrer Familie und die Geschichte Lettlands.

Es ist der 14. Juni 1942 als es an der Tür von Familie Dreifelde klopft. Es bleiben nur wenige Minuten Zeit, ein paar Sachen zu packen, bevor die Familie wie weitere 34.250 „antisowjetische Elemente“ in die Deportationszüge Richtung Sowjetunion gepfercht wird. Wenig später werden Mutter und Tochter von ihrem Ehemann und Vater Janis Dreifelde getrennt, welcher kurz darauf in einem Gulag an Entkräftung sterben sollte.

Nach tagelangen Irrfahrten und Zwischenaufenthalten in den berüchtigten Todeslagern der Sowjetunion, gelangen die beiden Frauen nach Petropawlowka, im sibirischen Tomsk. Vollkommen auf sich allein gestellt, werden sie ohne Behausung und Kleidung in einer der sogenannten Sondersiedlungen zurückgelassen. Hunger und die tödliche Kälte Sibiriens bestimmen den Alltag der Frauen, doch Ligita Dreifelde, die einzige Tochter des Hauses, bekommt die Gelegenheit, auf Grund einer Lockerung der sowjetischen Verwaltung, in ihre Heimat zurück zu kehren. Die neu gewonnene Freiheit währt jedoch nicht lange und so befindet sich Ligita Dreifeld, ebenso wie etwa 43.000 weitere Letten und ihr späterer Ehemann Aivars Kalniete und dessen Mutter, nach etwas mehr als anderthalb Jahren zum zweiten Mal auf dem Weg in die sibirische Verbannung.

Die Eltern der Autorin lernen sich wenig später in der Sondersiedlung Tomsk kennen und heiraten. Durch harte Arbeit und Ausdauer schaffen sie es, ein für die sibirischen Umstände wohlhabendes Leben zu führen.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Detlef Rüsch #1 HALL OF FAME REZENSENTTOP 50 REZENSENT am 9. September 2005
Format: Gebundene Ausgabe
„Mit Ballschuhen im sibirischen Schnee" ist ein grandioses Buch, um aus einer anderen Perspektive heraus nicht nur die Geschichte Europas in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts besser zu verstehen, sondern auch zu begreifen, wie nachhaltig sich historische Ereignisse auf Biographien von Menschen auswirken.
Die lettische Außenministerin Sandra Kalniete vermittelt mit der „Geschichte meiner Familie" einen sehr persönlichen Eindruck von der Lebenswirklichkeit in Lettland und in Sibirien. So vermischen sich in der Konsequenz eines solchen Werkes persönliche Eindrücke, erzählte Geschichten von Angehörigen und die subjektive Bewertungen.
Letzten Endes vermag die Autorin aber einen im wahrsten Sinne des Wortes „unter die Haut gehenden" Eindruck von den Erfahrungen ihrer Familienangehörigen zu vermitteln.
Hierzu sind auch die Fotographien der Vorfahren von Frau Kalniete zu Beginn des Buches sehr hilfreich. Auch wenn die Anordnung der Bilder der üblichen Verfahrensweise zur Aufstellung eines Genogramms oder Stammbaums nicht entspricht, kann man doch immer wieder auf diese Darstellung zurückgreifen. Nur so lassen sich die für Mitteleuropäer nicht immer leicht zugänglichen Namensgebungen auf bestimmte Personen beziehen.
Überhaupt wird man in diesem Buch viel blättern müssen; allein schon aufgrund der über 280, durchaus aber wichtigen Anmerkungen im hinteren Teil des Buches. Ebenso wird man immer wieder zur Orientierung auf die Karte der Buchinnenseiten zurückgreifen, welche die GULAG (Internierungslager) auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion zeigen. Leider ist diese Karte nicht übersetzt worden und auch eine Karte des heutigen Lettlands fehlt.
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