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Mit Büchern leben - Buchliebhaber und Ihre Bibliotheken
 
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Mit Büchern leben - Buchliebhaber und Ihre Bibliotheken [Gebundene Ausgabe]

Estelle Ellis , Caroline Seebohm , Christopher Simon Sykes
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe
  • Verlag: Gerstenberg (Gebrüder) (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3806728089
  • ISBN-13: 978-3806728088
  • Größe und/oder Gewicht: 30,6 x 24 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 153.731 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Perlentaucher.de


Buchnotiz zu : Die Tageszeitung, 23.04.2002
Der Bildband über die "Bibliomanen" dieser Welt erinnert den Rezensenten Wolfgang Müller an ein "schöner Wohnen mit Büchern", angereichert mit "unterhaltsamen Geschichten" über den "gepflegten Bücherkult" erinnert. Das meint der Rezensent nicht negativ, ganz im Gegenteil. Das Buch zeige "geschmackvolle Bibliotheken" und "leidenschaftliche Büchersammler" wie Keith Richards, Paul Getty oder eine "Lesegemeinschaft" in Korfu inmitten ihrer Schätze, seien sie nun in "gediegenem, antikem Mobiliar", in einer "wohltemperierten Kathedrale" oder in einer einfachen Bibliothek aufgebaut, lobt Müller. Hier werde facettenreich präsentiert und porträtiert, sei es "geistige Betriebsamkeit" oder das Hausen im "geordneten Chaos" der "Bücherhöhle". Stets lasse sich daran die Persönlichkeit der Büchernarren ablesen, staunt Müller.

© Perlentaucher Medien GmbH

Kurzbeschreibung

Das Buch stellt über 40 Bibliophile mit ihren Büchersammlungen vor. Erstaunlich aber, wie unterschiedlich die Bibliotheken sind. Da gibt es den behaglichen Raum in einer ehemaligen Scheune oder auch die elegante Herrenhausbibliothek. Genauso unterschiedlich wie ihre Bibliotheken sind die Buchliebhaber selbst: der Herzog von Devonshire ist darunter, Flora Biddle vom berühmten "Whitney Museum of American Art" und auch Keith Richards von den "Rolling Stones". Das Buch enthält darüber hinaus Ratschläge zu Aufbau und Systematisierung einer eigenen Büchersammlung.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
37 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Abgesehen von "ludwigwitzani" scheint den bisherigen Rezensenten dieses Buches eine gewisse Anspruchslosigkeit zu eigen zu sein. Anders kann ich mir die enthusiastischen Reaktionen nicht erklären. Das Buch ist aus der Sicht des Bibliophilen eine herbe Enttäuschung. Nicht, dass es keine Vorzüge hätte, aber die Nachteile überwiegen leider deutlich.

Im Einzelnen:

Der so gerühmte Bildteil erfüllt nicht die Erwartungen, die an einen Bildband dieser Preiskategorie zu richten sind. In meiner Ausgabe zumindest (der deutschen Erstausgabe von 1996) sind mehrere Bilder entweder in einer Weise unscharf photographiert, die keinem professionellen Photographen passieren darf, oder Fehler beim Druck haben violette Streifen und ähnliches auf Bilder 'gezaubert'. Ich hoffe, dass zumindest letztere Fehler in späteren Auflagen behoben wurden, jedenfalls handelt es sich um ein Armutszeugnis. Doch auch die Auswahl der Bilder erscheint oft genug fragwürdig: Welchen Sinn hat es, in einem "'Mit Büchern leben"' betitelten Buch die Bücher in den Hintergrund treten zu lassen, wie bei einigen Abbildungen geschehen? So werden vor allem die Sammlungen Sackner und Minsky gewissermaßen 'in Auswahl' präsentiert ' das Buch zeigt uns besonders ungewöhnliche Objekte der Buchkunst (über deren Ästhetik sich ebenfalls streiten ließe). Die Bibliotheken dagegen werden nur mit jeweils einem Bild vorgestellt. Leider:' Thema verfehlt. Noch prägnanter zeigt sich die mangelhafte Auswahl bei der Bibliothek von Jack Lenor Larsen: Abbildungen der Bibliothek haben leider nicht viel Platz neben den zahlreichen '"Impressionen'" aus dessen Sammlung von "'Kunst"'gegenständen. Es zeigt sich hier leider die Herkunft der Herausgeber, vor allem der Autorinnen der Texte, aus einem Milieu der saturierten US-Ostküsten-Bürgerlichkeit (der '- übrigens peinlich selbstbeweihräuchernde -' Klappentext nennt '"Glamour"' und "'House & Garden"' als Referenzen...). Einen intellektuellen Zugang zum Medium Buch scheinen sie nicht oder nur rudimentär zu besitzen - viel wichtiger ist Ihnen die Gestaltung von Wohnräumen und die möglichst gefällige Präsentation von deren Besitzern. Darum sind die Bilder auch nicht lebensnah, sondern teilweise offensichtlich gestellt, was goutieren mag, wer will. Das geht bis hin zur Verlagerung von Möbeln und Einrichtungsgegenständen, die auf einem Bild in einem, auf dem nächsten Bild aber in einem anderen Zimmer stehen (Seiten 110/113) und zur geschickten Mehrfachaufnahme eines Zimmers aus verschiedenen Perspektiven, um Fülle vorzutäuschen (z.B. Seiten 16/21). Auch die Entscheidung über die Menge und Auswahl der Bilder pro vorgestellter Sammlung oblag wohl alleine dem Geschmack der Beteiligten und keineswegs objektiven Qualitätskriterien. Anders wäre nicht erklärbar, warum die Sammlung Sackner derartig präsentiert wird, die Bibliotheken von Maclean und Rosenblatt dagegen mit nur je einem (vielversprechenden) Bild vertreten sind.
Es bliebe noch viel zu sagen. Um den Rahmen nicht zu sprengen, hier nur noch ein Letztes: Daß die Herausgeber so viele Sammler, die ihnen ihre Bibliotheken geöffnet haben, durch Nichtabdruck enttäuschen, um dann (zB) die halb leeren, postmodernen Regale der Eheleute Amir auf vier Seiten zu würdigen, sagt mehr über das Buch aus, als diese ganze Rezension.

Lieber Leser, schön, dass Sie bis hierher durchgehalten haben! Zum Dank nun noch einiges über den Text des Buches. Dieser ist weit schlechter als die Bilder. Der obige Verriß des Bildteils darf nicht darüber täuschen, dass natürlich sehr viele der präsentierten Bilder eine Augenweide sind. Der Text aber ist nahezu ein Totalausfall. Nicht nur, dass sich auf fast jeder Seite ein orthographischer, grammatikalischer oder Interpunktionsfehler findet (was bei einem renommierten Verlage schlimm genug wäre). Der Text ist dazu '- und vor allem -' von einer nahezu unglaublichen Naivität und Unkenntnis geprägt. Niemand erwartet kritische Reflexion in einem solchen Bildband, aber ein wenig Distanz zu den porträtierten Sammlern wäre dennoch schön gewesen. Erstaunlich auch so manche Erläuterung: '"Heutige Leser (wohnen) zwischen aufragenden Büchersäulen'", also auf dem Boden aufgetürmten Büchern. '"Ordentliche Regale spiegeln ordentliches Denken wieder"' (was für ein Unsinn!). Und ein New Yorker Sammler steckt doch tatsächlich in jedes seiner Bücher eine "'Kennkarte"', deren Doppel sich in einer Zettelkartei befindet! (für ganz junge Leser: diese Methode war vor dem Siegeszug der Digitalisierung in jeder öffentlichen Bibliothek üblich)
Dazu die Ratschläge, offenbar von Gleichgesinnten geschrieben für Menschen, die noch nie ein Buch gesehen haben: '"Bücher sollten stets aufrecht und so im Regal stehen, dass die Buchrücken mit der Vorderkante der Regalböden bündig abschließen. (...') Großformate, die nicht ins Regal passen, können auf einem Sitz am Fenster, (...') oder einem stabilen Tisch deponiert werden.' (Geben Sie es zu, geneigter Leser: Darauf wären Sie '- auch gekommen.)
Abschließend sei zum Text des Buches also der Hinweis gegeben, daß es den Autorinnen letztlich nur darum geht, das Buch als dekoratives Element zu benutzen und '"seine Gäste in einem kultivierten Rahmen zu empfangen"'. Einen anderen Zweck scheinen Bücher nicht zu haben. Nur wer solche Ansichten aushält, sollte sich dieses Buch anschaffen!

Zuletzt sei noch der Hinweis erlaubt, dass in diesem Band ausschließlich US-amerikanische bzw. (wenige) britische Bibliotheken vereinigt sind. Die amerikanische Herkunft der Herausgeber kann das Außerachtlassen der reichen Sammler- und Buchtraditionen des kontinentalen Europas ebenso wie die Beschränkung auf wohlhabende bis sehr reiche Sammler in meinen Augen nicht entschuldigen. Deshalb ist auch der Adressanhang für den deutschen Leser nahezu unbrauchbar (und unter den wenigen Adressen aus dem deutschsprachigen Raum taucht ein Antiquariat im zentralschweizerischen Stans auch noch zweimal auf '- unter "'Schweiz"' und als "'Staus"' unter "'Österreich"'. Wie kann das einem Lektor entgehen?).

Fazit: Wer sich für Innenausstattung und Raumgestaltung interessiert, der wird an diesem Buche seine Freude haben. Auch dem Bücherfreund bieten sich viele lohnenswerte Einblicke. Angesichts des Originalpreises und der inzwischen vorhandenen Alternativen auf dem Buchmarkt ist dieses Buch für den Bibliophilen aber definitiv nicht empfehlenswert.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Maxrodion
Format:Broschiert
Die Bilder alleine rechtfertigen den hohen Preis nicht. Die Texte sind qualitativ und quantitativ ungenügend. Man erfährt zu wenig über die Besitzer der Bibliothek und Hintergrundinformationen werden nicht geliefert. Die Adressliste (Händler, Anbieter etc.) ist unsorgfältig erfasst. Wenn bsw. in der Schweiz als Bibliotheksgestell-Anbieter ein Billig-Grossverteiler für Möbel angegeben wird, dann kann die Qualität nicht stimmen. Auch gehen die meisten Links fehl.

Leihen Sie das Buch in der Bibliothek aus, schauen Sie die Bilder an.... geben Sie das Buch zurück.
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19 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
einzigartige Bilder !! 12. Dezember 2001
Von "sp1ke"
Format:Gebundene Ausgabe
Der recht große Bildband von Estelle Ellis ist einzigartig auf dem Buchmarkt. Fast alle Arten von Privatbibliotheken werden dargestellt und das mit wirklich vielen Hintergrundinfos. Dementsprechend findet sich in der Ausgabe geünigend Text, um auch ein wenig darin lesen zu können, anstatt nur Bilder betrachten zu müssen.

Dennoch liegt der Schwerpunkt auf den Büchern selbst und deren in-Szene-Setzung vor der Kamera. Das einzig große Manko an der gesamten Ausgabe ist wohl der Preis. GRund genung, den Band ruhig und entspannt in der Buchhaltung anzusehen. Ich finde 65 ¤ recht teuer. Mag wohl anderen nicht so erscheinen, aber für mich ein Kriterium.

Abschließend ist zu sagen, dass die Qualität und die Vielfältigkeit der Photos unübertroffen sind.
Wirklich ein Erlebnis, das Buch betrachten zu können.

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Am 14. Januar 2000 veröffentlicht
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