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Produktinformation
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Aber nicht nur fertige Rezepte gibt es hier, sondern auch unzählige Anregungen, wie man das Kochen mit und für Jungs zu einem Vergnügen und Erfolg macht. Für jeden Typ ist etwas dabei: für den Morgenmuffel, der am liebsten gar nicht frühstücken würde; für den Aktiven, der ständig unterwegs ist und deshalb Essen braucht, das nicht matschig wird oder schnell verdirbt; für den Salathasser; für den Hamburger-Junkie und und und. Und cool sind die leckeren Gerichte außerdem!
Aber dieses Buch bietet noch viel mehr. Zum Beispiel eine kleine Kochschule, in der man erfährt, was Jungs in welchem Alter schon alles allein machen können - und wie man sie tatkräftig beim Kochen unterstützt, damit es zu einem Erfolgserlebnis wird. Doch dieses Kochbuch ist nicht nur voller Anregungen und enorm informativ (so werden die neuesten ernährungsphysiologischen Erkenntnisse berücksichtigt). Es ist auch so amüsant geschrieben, dass man beim Lesen mindestens so viel Spaß hat wie beim Kochen selbst. So finden sich jede Menge erstaunlicher, skurriler und lustiger Anekdoten rund ums Thema. Man erfährt beispielsweise, was Astronauten vor dem Start essen, dass Johannes der Täufer frittierte Heuschrecken frühstückte und auch, dass Hitchcock sich vor Ketchup ekelte.
Ob Suppenkasper oder Superman, ob kleiner Junge oder Teenie: Hier findet jeder Junge garantiert eine Menge neuer Lieblingsrezepte und wird mit viel Spaß und Erfindungsreichtum selbst zum Koch. Und die Eltern können sicher sein, dass ihr Junge ein rundum gesunder und zufriedener Esser wird. --Gabi Neumayer
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Viele Jungs sind zappelig und haben einen enormen Bewegungsdrang. Davon können manche Eltern ein Lied singen, es gibt natürlich auch ruhigere Jungen. So haben Hilke und Christoph, vor allem beim Frühstück, unterschieden, was für die unterschiedlichen Charaktere früh morgens am bekömmlichsten und verträglichsten ist, um gut in den Tag zu starten.
'Kaugummi-Frühstück' für Jungs, die morgens viel leisten müssen (Klassenarbeiten schreiben oder turnen) oder ein 'Horror-Müsli' für Choleriker (mit netter Bemerkung, dass selbst etwas größere Jungen, so ab dreißig oder vierzig Jahren, das 'Horrormüsli' nach einer Weile ganz und gar zuträglich finden.); 'Haferomelett' für den Phlegmatiker; 'Flensjes' oder 'Sahneerbsen-Toast' für den Sanguiniker, und 'Gezähmter Engländer' oder ein ägyptisches Rezept: 'Fuul' für den Melancholiker.
Klingt alles exotischer als es ist, auch wenn die Rezepte international sind. Die meisten Sachen hat man in der Küche oder sie lassen sich ohne Umstände besorgen. Es sind Rezepte mit normalen Zutaten, die jeder Junge auch selber hinbekommt, denn:
'Selber kochen in 3 Stufen', vom Aussuchen eines Rezeptes, über den selbstständigen Einkauf und das eigentliche Kochen bis hin zum Anrichten und Servieren - können Jungen ab 9 Jahre ohne weiteres allein. Ein bisschen Training vorausgesetzt.
Und wie heißt es so schön im Vorwort des Buches:
Langzeitbeobachtungen an schwadronierenden Nachbarjungen, gefräßigen Freunden, halbstarken Kindergartenkollegen und heldenhaften Sportkumpels, an Vorbildern und Nachäffern, an Kraftprotzen und mickernden Muckelchen, an Vielfraßen und Meckerern haben erwiesen, dass von keinem unserer Gerichte jemals auch nur ein winziges Häppchen übrig geblieben ist. Das mag für die Rezepte in einem gewöhnlichen Kochbuch kein Kriterium sein - hier ist es das ultimative Qualitätssiegel!
Einige Kapitel, z. B. wie man Jungen von Hamburgern trennt oder was ein Junge essen kann, der gleichzeitig in ein Lagerfeuer blickt, runden mit netten kleinen Geschichten und dazugehörigen Rezepten das Buch ab. Wie man Jungs dazu bekommt auch einmal Gemüse zu essen: 'Haarige Monster' oder 'Super-Salat' oder praktische Tipps für Vielfutterer und Essensverweigerer, sind lesenswerte Abschnitte, die, wie im Vorwort erwähnt, aus der Praxis stammen.
Die beiden Autoren erzählen noch mehr interessantes nebenbei, z. B. was ein 'Big Mac Index' ist oder was man früher mit Bäckern gemacht hat, die zu kleine Brötchen gebacken haben. Man lernt also etwas dazu, auch z. B. dass Buletten, Frikadellen, Ischel oder Elefantenohr heißen können, und wo die Begriffe herstammen.
Für unterwegs das 'Cowboy-Dinner' oder 'Ameisen im Sand'. Klassiker wie 'Bratbrot' oder Spaghetti fehlen nicht. Das sollte jeder Junge selber kochen können. Und 'Hermann' (der Kuchenteig, der einige Tage gefüttert werden muss. Einige Leser werden sich sicher erinnern - ich auch.) trägt zum Verantwortungsgefühl bei, wenn Jungen ihn selber versorgen müssen.
Kleine Geschichten aus der Kindheit von Hilke 'Das Geheimnis des Fasans' und Christoph 'Wie ich kochen lernte' sind zusätzliche Highlights in diesem Buch.
Alles ist toll erklärt, und die Rezepte sind so geschrieben, dass es Jungs auch verstehen, vor allem die Zubereitung. Danach können sie die Rezepte prima allein zubereiten, nach ein bisschen Training.
Ein rundum gelungenes Lese-Kochbuch.
Gabriele Thlon/Literaturmagazin Lettern
Ich habe selten ein so gutes und ansprechendes Kochbuch gelesen, welches sich mit einer solch` ungewöhnlichen Thematik beschäftigt. Doch nachdem ich es gelesen hatte, habe ich verstanden, warum Jungen und Mädchen anders essen müssen und wollen.
Die Rezepte sind „cool" und machen Lust mitzumachen, die Aufmachung des Buches ist Zeit-/ und Gruppengemäß und die Autoren Christoph Biemann & Hilke Rosenboom wissen wovon sie sprechen und schreiben, denn sie haben mehrere Jungs und viele davon (Freunde, Bekannte und Nachbarn) zu Besuch und zum Testen in der Küche gehabt.
Die Illustrationen im Buch finde ich besonders bemerkenswert und es sei dem Illustrator recht herzlich dafür gedankt, ein Kochbuch so gestaltet zu haben, daß es bei Jungen ankommt.
Die Einteilung der Jungen in Sanguiniker, Phlegmatiker, Choleriker und Melancholiker finde ich sehr interessant und die darauf basierenden Rezepte ebenfalls. Mein eigener Sohn hat auch viel zu viel Energie, mal sehen wie ich ihn mit passender Nahrung etwas ruhiger bekomme...
Jedes Rezept wird mit einer wahren Geschichtensammlung präsentiert und es sind gerade diese Nebeninformationen und Anekdoten, welche dieses Kochbuch zu etwas ganz Besonderem machen.
Dieses Kochbuch sei allen Jungen- Müttern und Vätern (sic!) wärmstens empfohlen, es hat sehr viel Spaß gemacht es zu lesen und damit zu kochen.
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