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Mister Aufziehvogel. Gebundene Ausgabe – 1998


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe
  • Verlag: DuMont Buchverlag (1998)
  • ISBN-10: 3770144791
  • ISBN-13: 978-3770144792
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 15,4 x 5,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (104 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 526.245 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Haruki Murakamis Karriere begann 1974 an einem warmen Frühlingstag: Während eines Baseballspiels kam ihm die Inspiration zu seinem ersten Roman. Es war der Start einer beeindruckenden literarischen Laufbahn des 1949 in Kyoto geborenen Autors. Nach seinem Abschluss an der Waseda-Universität in Tokio betrieb er zunächst eine kleine Jazzbar. Später verbrachte er mehrere Jahre als freier Schriftsteller und Dozent in Princeton, USA. Murakamis Leidenschaft für die Literatur kennt, im wahrsten Sinne des Wortes, keine Grenzen - übersetzt er doch auch berühmte Kollegen wie John Irving ins Japanische.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

39 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "verill" am 29. Oktober 2002
Format: Taschenbuch
Eigentlich ist schon fast alles über dies Buch geschrieben, was wichtig ist, ich möchte aber dennoch ein paar Worte darüber loswerden, vor allem, weil mich selten ein Buch derart gefesselt, ergriffen, verwirrt und in seinen Bann gezogen hat, wie Haruki Murakami's ‚Mr.Aufziehvogel'! Murakami schafft es nicht nur existenzielle Fragen über Sein und Schein näher zu bringen, sondern vermag darüber hinaus den Leser über die gesamten 764 Seiten des Buches von einem emotionalen Wechselbad in andere zu treiben und ganz nebenbei auch mit der fernöstlichen Philosophie vertraut zu machen.
Held des Buches ist der arbeitslose Toru Okada, ein Zen Held des 21. Jahrhunderts, der, von seiner Frau verlassen, seinen Job verloren hat und in einen Brunnen steigt. Mit ihm und aus seiner Sicht erlebt der Leser eine reihe von Prüfungen (das Wort ‚Abenteuer' scheint mir nicht ganz passend) in dessen Verlauf sicht nicht nur der Protagonist, sondern eben auch der Leser selbst tief im Inneren verändert, eine spirituelle Erfahrung durchlebt und tief in die japanische Seele eintaucht.
Sicherlich ein Meilenstein im gesamten Schaffen von Murakami, krankt das Buch aber zuweilen an einer arg gestelzt wirkenden deutschen Übertragung. Übersetzt hat nämlich nicht, wie in den besten Fällen von Murakami's Büchern, der bewährte Jürgen Stalph, sondern das Duo Giovanni und Ditte Bandini, die bei ihrer Arbeit auch nicht unmittelbar aus dem Japanischen übertragen haben, sondern eine bereits ins englische übersetzte Vorlage bearbeiteten. Schade, aber in Anbetracht des genialen Grundmaterials zu verschmerzen. LESEN!
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59 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Wolfgang Haan am 25. Februar 2005
Format: Audio CD
haruki murakami ist japaner. das klischee der japaner, dass wir aus dokumentationen etc kennen, ist das des angepaßten, auf urlaub verzichtenden, leistungs-und konsumoritierten homo robotikus. japaner erscheinen als immense gruppenmenschen, immer höflich, selbstsicher, freundlich und ständig mit einer kamera bewaffnet.
aber es scheint so, als ob dieses bild nicht stimmt. allein 4 millionen exemplare von "norwegian wood (naokos lächeln)", einer traurigen liebesgeschichte, wurden alleine in japan verkauft. ein buch, dass von der einsamkeit desjenigen handelt, der sich nicht den gängigen konventionen unterwirft, dies jedoch weder durch handeln, kleidung oder konsumverzicht ausdrückt, sondern dies in einer eigenen, für andere nicht zugänglichen innenwelt tut, bis es zu spät ist, in der realen welt fuss zu fassen. wobei offen bleibt, ob dies das eigentliche ziel der protagonisten ist oder ob dies nur das ist, was "die anderen" von ihnen wollen.
4 jahre hat haruki murakami an dem roman "mister aufziehvogel" gearbeitet. er handelt von einem durchschnittsmenschen, mitte dreissig, der ein durchschnittsleben führt und dem bisher nie etwas aussergewöhliches passiert ist, bis er eines tages beim spaghetti-kochen einen merkwürdigen anruf einer frau erhält. und damit ändert sich alles...
murakami erzählt über die sehnsucht nach individualität, dem ausbruch aus der gesellschaft und konventionen, über menschen, die man gerne als freunde hätte und die immer irgendwie untergehen. seine helden, wie auch hier, sind immer introvertiert und wortkarg, aber nicht sprachlos. sie leben immer mehr in ihren innenwelten als in der realen welt.
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56 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 5. Juli 2001
Format: Taschenbuch
Skurrile Personen und Handlungen tauchen in diesem Buch auf, fast als wären sie das normalste der Welt. Erst geht ein Kater verloren, dann die Frau der Hauptperson, dafür tauchen plötzlich wie aus dem Nichts viele neue Personen auf und der Protagonist findet sich unversehens in einer kafkaesken Welt wieder und weiß nicht mehr, wie ihm da eigentlich geschieht. Nichts scheint mehr wie es ist. Viele spannend-mysteriöse Handlungsstränge laufen auf spannende Weise lange nebeneinander her, um am Ende in einem furiosen Finale aufgelöst zu werden.
Auf phantasievolle und ergreifende Art beschreibt Haruki Murakami den Weg der Befreiung der Menschen von einer dunklen Vergangenheit. Gemeint ist die oberflächliche japanische Gesellschaft, die die Kriegsschuld ihres Landes verdrängt hat und mit Macht versucht, das Bohren in dieser schwärenden Wunde zu verhindern. Wieviele Seelen sie dabei in die Dunkelheit stürzt und wie diese daraus befreit werden, beschreibt dieses Buch.
Ich habe die über 700 Seiten in nur drei Tagen verschlungen und würde sie am liebsten gleich noch einmal lesen, um all die liebevoll eingebauten kleinen Hinweise und Rätsel besser zu verstehen. "Mister Aufziehvogel" hat mich tief berührt.
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26 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dirk Klose am 27. September 2004
Format: Taschenbuch
Haruki Murakumi scheint ein Kultautor zu sein, von dem ich vorher noch nicht gehört habe, den ich aber auf der Suche nach japanischer Literatur nun entdeckt habe und von dem ich angenehm überrascht war. "Mr.Aufziehvogel" ist ein ungewöhnliches Buch, an dessen Stil man sich gewöhnen muss. Das Rätselhaft-Anziehende an dem Buch hat nicht zu viel mit der japanischen Kultur, in der die Handlung eingebettet ist, zu tun, als viel mehr mit dem Umgang moderner Krisenbewältigung, die typisch westlich ist, aber eine japanische Qualitaet erhält. Wie sehr auch der Japaner die Lebenskultur des modernen abendländischen Menschen annehmen will, so kann er doch seine eigenen Wurzeln nicht leugnen und ohne diese auch nicht Krisen bewältigen. So kann das Buch auch eine Antwort geben auf die Frage: "Was können wir von der japanischen Kultur lernen?"
Vordergründig scheint die Antwort auf diese Frage zu sein: Warten. Das, was für uns eine unerträgliche Zeitverschwendung erscheint, das Warten, wird in dem Buch zu einer aktiven Tätigkeit, die letztendlich die Lösung bringt. Es ist nicht das passive Warten auf ein Ereignis, das schon in seinem Ablauf feststeht, sondern es ist ein Warten, das alles offen laesst: das Eintreten eines Ereignisses, die Zeitspanne bis dahin und den Ablauf des Ereignisses. Dies ist gar nicht wichtig, sondern wichtig ist das Warten als Tätigkeit an sich und mit Hingabe ausgeführt, treten Ereignisse ein, die unvorhergesehen waren, die aber die Zukunft ändern. Warten hat so nicht den Charakter des Zeittotschlagens, sondern den der Aktivität. Es gilt aber das paradoxe Gesetz: Je weniger ich tue, deso mehr erreiche ich.
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