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Mistakes Were Made (But Not by Me): Why We Justify Foolish Beliefs, Bad Decisions, and Hurtful Acts [Englisch] [Taschenbuch]

Carol Tavris , Elliot Aronson
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

5. Mai 2008
Why do people dodge responsibility when things fall apart? Why the parade of public figures unable to own up when they screw up? Why the endless marital quarrels over who is right? Why can we see hypocrisy in others but not in ourselves? Are we all liars? Or do we really believe the stories we tell?Backed by years of research and delivered in lively, energetic prose, "Mistakes Were Made (But Not by" Me")" offers a fascinating explanation of self-deception--how it works, the harm it can cause, and how we can overcome it.

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Mistakes Were Made (But Not by Me): Why We Justify Foolish Beliefs, Bad Decisions, and Hurtful Acts + The Lucifer Effect: How Good People Turn Evil + The Time Paradox: The New Psychology of Time That Will Change Your Life
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 292 Seiten
  • Verlag: Harvest Books; Auflage: Reprint (5. Mai 2008)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 0156033909
  • ISBN-13: 978-0156033909
  • Größe und/oder Gewicht: 13,5 x 1,9 x 20,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 30.763 in Englische Bücher (Siehe Top 100 in Englische Bücher)
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

PRAISE FOR "MISTAKES WERE MADE (BUT NOT BY "ME")""" "Thanks, in part, to the scientific evidence it provides and the charm of its down-to-earth, commonsensical tone, "Mistakes Were Made" is convincing. Reading it, we recognize the behavior of our leaders, our loved ones, and--if we're honest--ourselves, and some of the more perplexing mysteries of human nature begin to seem a little clearer."--Francine Prose, "O, The Oprah Magazine "

"By turns entertaining, illuminating and--when you recognize yourself in the stories it tells--mortifying."--"The Wall Street Journal"

Synopsis

Why do people dodge responsibility when things fall apart? Why the parade of public figures unable to own up when they make mistakes? Why the endless marital quarrels over who is right? Why can we see hypocrisy in others but not in ourselves? Are we all liars? Or do we really believe the stories we tell? Renowned social psychologists Carol Tavris and Elliot Aronson take a compelling look into how the brain is wired for self-justification. When we make mistakes, we must calm the cognitive dissonance that jars our feelings of self-worth. And so we create fictions that absolve us of responsibility, restoring our belief that we are smart, moral, and right - a belief that often keeps us on a course that is dumb, immoral, and wrong. Backed by years of research and delivered in lively, energetic prose, "Mistakes Were Made (But Not by Me)" offers a fascinating explanation of self-deception - how it works, the harm it can cause, and how we can overcome it. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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Einleitungssatz
IT'S FASCINATING, AND SOMETIMES funny, to read doomsday predictions, but it's even more fascinating to watch what happens to the reasoning of true believers when the prediction flops and the world keeps muddling along. Lesen Sie die erste Seite
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5.0 von 5 Sternen Fehler machen immer nur die Anderen 17. September 2007
Format:Gebundene Ausgabe
Das Ansehen der Psychologie leidet von Jahrzehnt zu Jahrzehnt mehr darunter, dass ihr öffentliches Bild von schwadronierenden Pop- und Vulgärpsychologen beherrscht wird, deren Bücher es häufig in die Bestsellerlisten schaffen, so etwa "Liebe dich selbst und es ist egal, wen du heiratest" von Eva-Maria Zurhorst. Wäre ich ein Polemiker, der ich ganz gewiss nicht bin, würde ich Frau Zurhorst und ihrem Verlag für zukünftige Veröffentlichungen die folgenden Titel empfehlen: "Liebe dich selbst und es ist egal, ob du unter Milben-, Zecken- oder Schabenbefall leidest", "Liebe dich selbst und es ist egal, wer dich geschwängert hat", "Liebe dich selbst und es ist egal, ob du einen IQ von 50 hast".

Tavris und Aronson sind glücklicherweise von anderem Schlag. Tavris (* 1944) ist (promovierte) Sozialpsychologin, Fachautorin für die "New York Times" und den "Scientific American", Mitglied des Council for Scientific Clinical Psychology and Psychiatry, beratende Herausgeberin der "Scientific Review of Mental Health Practice" und Mit-Herausgeberin der Zeitschrift "Psychological Science in the Public Interest". Sie hat unter anderem das scharfsinnige und -züngige Buch Psychobabble and Biobunk: Using Psychology to Think Critically about Issues in the News veröffentlicht.

Aronson (* 1932), ein Schüler des überaus tüchtigen Sozialpsychologen Leon Festinger (1919-1989), der die Theorie der kognitiven Dissonanz entwickelt hat, ist einer der produktivsten experimentell arbeitenden Sozialpsychologen der letzten 50 Jahre. Die American Psychological Association hat ihn drei mal ausgezeichnet: für die Qualität seiner Forschung, für seine Leistungen in der Lehre und für das schriftstellerische Niveau seiner Veröffentlichungen. Damit ist er die erste Person, die in der 120-jährigen Geschichte dieser wissenschaftlichen Gesellschaft alle drei zu vergebenden Preise auf sich vereinigen konnte.

Wie der Untertitel schon anzeigt, geht es - das ganze Buch hindurch - um die Rolle von Rechtfertigungen. Keineswegs nur Narren, Heuchler, Schurken, gewöhnliche Kriminelle (wie Diebe und Betrüger), gierige CEOs, Kinder missbrauchende Geistliche, Diktatoren, religiöse Fanatiker und politische Massenmörder rechtfertigen so gut wie jede ihrer Handlungen, auch die gewöhnliche Alltagsmenschin tut dies. Und Psychotherapeuten, die von elementaren Forschungsmethoden (z. B. Stichprobenziehung, Randomisierung und Varianzanalyse) und Fallstricken in der Informationsverarbeitung (z. B. dem confirmation bias und dem hindsight bias) keinerlei Ahnung haben und obendrein völlig ungeeignete diagnostische und kurative Verfahren anwenden, sind erst recht keine Ausnahmen: Schlagen ihre Therapien fehl, können in ihrer Sicht immer nur simulierende, dissimulierende, uneinsichtige oder abwehrende Patienten daran schuld sein. "Mistakes were made, but not by me."

"Mistake? What mistake? I didn't make a mistake ... The tree jumped in front of my car ... And what do I have to be sorry about, anyway? She started it ... He stole it ... Not my fault."

Ein Junge hat einem anderen Jungen in der Pause übel mitgespielt. Später spürt er ein beträchtliches Unbehagen (wissenschaftlich gesprochen: "kognitive Dissonanz"): "How can a decent kid like me have done such a cruel thing to a nice, innocent little kid like him?" Um dieses Unbehagen zu reduzieren, versucht der Junge sich selbst davon zu überzeugen, dass der Andere weder nett noch unschuldig ist: "He is such a nerd and cry-baby. Besides, he would have done the same to me if he had the chance."

Tavris und Aronson fahren dann fort: "Once the boy starts down the path of blaming the victim, he becomes more likely to beat up on the victim with even greater ferocity the next chance he gets. Justifying his first hurtful act sets the stage for more aggression. [...] the same mechanism underlies the behavior of gangs who bully weaker children, employers who mistreat workers, lovers who abuse each other, police officers who continue beating a suspect who has surrendered, tyrants who imprison and torture ethnic minorities, and soldiers who commit atrocities against civilians. In all these cases, a vicious circle is created: Aggression begets self-justification, which begets more aggression."

Tavris & Aronson zitieren einen Satz aus "The Brothers Karamazov" (englische Schreibweise!): "He has done me no harm. But I played him a dirty trick, and ever since I have hated him." Das zeigt, dass Dostoevsky (wiederum englische Schreibweise!) ein glänzender Psychologe war, der Selbstrechtfertigung durch den Mechanismus der Reduktion kognitiver Dissonanz vorzüglichst verstanden hat.

Der israelische Psychologe Zvi Rex hat einmal bemerkt: "Germans will never forgive the Jews for Auschwitz." Obwohl Tavris und Aronson von diesem Satz keinen Gebrauch machen, könnten sie ihn doch aus dem Stand heraus erläutern: Deutsche haben während der Nazi-Zeit 6 Millionen Juden umgebracht. Ein solch monströses Verbrechen bedarf einer massiven Rechtfertigung. Da Deutsche gemäß ihrem Autostereotyp durch und durch Bildung und vor allem Anstand besitzen (besonders Himmler hat dies immer wieder betont), kann die Schuld nur bei den Juden liegen. Der Massenmord ist also ein Indikator für die Schlechtigkeit der Juden, nicht etwa für die der Deutschen. Zugleich rechtfertigt diese Schlechtigkeit den Massenmord und deshalb hassen viele Deutsche die Juden. Bekanntlich sind unter ihnen nicht nur Alt- und Neonazis, sondern auch viele Linke.

Eine - unter psychologischen Laien - sehr beliebte Theorie zur Erklärung nicht nur von Mord und Totschlag, sondern auch von Krieg und Terror ist "geringes Selbstwertgefühl" ("low self-esteem"). Erhebliche Verantwortung dafür trägt der Psychoblubberer Nathaniel Branden, dessen Beweisführung vor allem in einer unterentwickelten wissenschaftlichen Phantasie besteht: "I cannot think of a single psychological problem [...] that is not traceable to the problem of poor self-esteem."

Diesem verbreiteten pop- und vulgär-psychologischen Glaubensartikel treten Tavris und Aronson glücklicherweise beherzt und deutlich genug entgegen: "Combine perpetrators who have high self-esteem and victims who are helpless, and you have a recipe for the escalation of brutality. [...] This is one of the most thoroughly documented findings in social psychology, but is also the most difficult for many people to accept because of the enormous dissonance it produces".

Ein 38 Seiten umfassender Anmerkungsapparat, der die Forschungsarbeiten dokumentiert, auf die sich die beiden Autoren stützen, und ein gründlicher Index beschließen das Buch. Ich kann es schon deshalb sehr empfehlen, weil es sehr ernüchternd ist.

PS. In der deutschen Übersetzung lautet der zitierte Satz aus Dostojewskis "Die Brüder Karamasow" so:

"Er hat mir zwar nichts getan, aber dafür habe ich eine gewissenlose Gemeinheit gegen ihn begangen, und kaum hatte ich die begangen, fing ich sofort an, ihn zu hassen." (2. Buch, 8: "Der Skandal") Wie sagen Tavris und Aronson, um es zu wiederholen? "Aggression begets self-justification, which begets more aggression."
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wichtiges und lesenswertes Buch 1. Oktober 2009
Format:Taschenbuch
Warum fällt es uns so schwer, Fehler zu zugeben? Wie kommt es, dass integere Politiker, ernsthafte Wissenschaftler, professionelle Psychotherapeuten, engagierte Staatsanwälte und Polizisten sich korrumpieren und kaufen lassen? Was treibt sie dazu, lieber ihre Karriere und ihren guten Ruf zu riskieren, als einmal eingenommene Positionen aufzugeben, auch wenn neu gefundene Erkenntnisse die Fehler ihrer Annahmen offen legen. Und sind wir davor gefeit, dieselben Fehler zu begehen?
Die Autoren beschreiben in diesem Buch, wie das Bedürfnis danach, Dissonanz zu vermeiden und Übereinstimmung von Selbst-Konzept und Handeln herzustellen, Menschen dazu bringen kann, auf fehlerhaftes Denken und Handeln zu bestehen. Sie stützen ihre Argumente auf Ergebnisse von Experimenten der kognitiven Psychologie mit ausführlichen Quellenangaben, die Leichtigkeit ihres Schreibstils und ihr Witz sollten nicht dazu verleiten, die Ernsthaftigkeit ihrer Argumentation zu bezweifeln.
Auch wenn die Beispiele aus dem us-amerikanischen Raum stammen, können doch die meisten auf deutsche Verhältnisse übertragen werden. Die Ausführungen über die Toleranz von Fehlern treffen auf deutsche Zustände mindestens genauso zu. Man denke nur an die Notengebung im deutschen Schulsystem, in dem jeder Fehler bewertet wird und schon mit 10 Jahren wissen deutsche SchülerInnen, wer keine Fehler macht, kommt besser voran. Wie leicht lässt sich eine solche Haltung auch auf andere Bereiche übertragen (auf Beziehungen).
Fazit: Eigene Fehlern eingestehen und vermeiden, den falschen Pfad der Ausflüchte zu beschreiten, anderen ihre Fehler verzeihen und damit beitragen, in Ehestreitigkeiten und Familienfehden, in Auseinandersetzungen mit Nachbarn und Konflikten in der Arbeitswelt Lösungen zu finden.
Eine sehr empfehlenswerte Lektüre.
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Amazon.com: 4.5 von 5 Sternen  176 Rezensionen
216 von 225 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Scary but essential reading 14. Juni 2007
Von Dr Cathy Goodwin - Veröffentlicht auf Amazon.com
Format:Gebundene Ausgabe
Why do people refuse to admit mistakes - so deeply that they transform their own brains? They're not kidding themselves: they really believe what they have to believe to justify their original thought.

There are some pretty scary examples in this book. Psychologists who refuse to admit they'd bought into the false memory theories, causing enormous pain. Politicians. Authors. Doctors. Therapists. Alien abduction victims.

Most terrifying: The justice system operates this way. Once someone is accused of a crime - even under the most bizarre circumstances - the police believe he's guilty of something. Even when the DNA shows someone is innocent, or new evidence reveals the true perpetrator, they hesitate to let the accused person go free.

This book provides an enjoyable, accurate guide through contemporary social psychology. So many "obvious" myths are debunked as we learn the way memory really works and why revenge doesn't end long-term conflict.

Readers should pay special attention to the authors' discussion of the role of science in psychology, as compared to psychiatry, which is a branch of medicine. I must admit I was shocked to realize how few psychiatrists understand the concept of control groups and disconfirmation. Psychoanalysis in particular is not scientific. The authors stop short of comparing it to astrology or new age.

This book should be required reading for everyone, especially anyone who's in a position to make policy or influence the lives of others. But after reading Mistakes were Made, I suspect it won't do any good. Once we hold a position, say the authors, it's almost impossible to make a change.
202 von 212 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen At first slowly, then quickly 25. Juni 2007
Von Michael P. Maslanka - Veröffentlicht auf Amazon.com
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Or so say Tavis and Aronson on how we lose our ethical grip---we make a small slip, say to ourselves it is not that bad, and our minds rationalize the next slip. From lunch with a lobbyist to a golf outing in Europe is not---when the mind puts its mind to it---that big a leap. Their discussion of confirmation bias, one of the worst breeders of bad decisions is outstanding and undertandable. And the chapter on how the police get the innocent to confess is chilling. There are all sorts of useful tips.Want to co-op an enemy? Get her to do a favor for you; her mind will say, "I do not do favors for jerks,and because I do not, he must not be that big a jerk." The mind can not hold two thoughts at once, so it bridges the dissonance. At 236 pages, the book is long enough to be worthwhile, but short enough to read on a vacation. Anyone interested in persuasion and how our minds work will find the read a useful one.
30 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Great insights...beautifully written 10. April 2007
Von Susan H. Evans - Veröffentlicht auf Amazon.com
Format:Gebundene Ausgabe
This page-turning read takes you through the myriad ways in which a human urge toward self-justification warps personal lives and contaminates public discourse. The authors ask: "Why do people dodge responsibility when things fall apart?" They explain, with abundant examples. Even more important, they draw readers painlessly through the evidence about self-justification, much of it based on research into the contours of memory distortion.

No one escapes the authors' withering gaze: political leaders who lie to cover up, bosses who kick downward and kiss upward, marriage partners who whine.

A book about the defenses that people erect for bad decisions and hurtful acts might easily turn into an exercise in "bubba psychology", or giving folk wisdom the patina of scholarship. But Tavris and Aronson are much better than that. They are serious, renowned psychologists with a knack for telling arresting stories. They have an eye for counter-intuitive and revealing details. Each chapter tells you things you didn't know, or illuminates experiences you thought you understood, but come to see in a fresh light.

In short, you'll see a bit of yourself as well as others in Mistakes Were Made. You'll be thankful for its insights.
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