Aus der Amazon.de-Redaktion
Kernstück und Mittelpunkt dieser Popsong-Sammlung, die mit jedem Hören wächst, ist Deltas Duett mit Brian McFadden ("Almost"). Die stille Ballade ist das tiefer ziehende Zentrum eines Strudels, um das sich alle anderen Stücke drehen. Allen voran das pianogetriebene "The Analyst", das stimmlich beindruckende "Fragile", das mitreißende "A Little Too Late", das dunkel-romantische "Be Strong", das sanft orchestrierte "Last Night On Earth" und das dramatische "Electrical Storm".
Schon für Delta Goodrems Debüt stand Englands erste Songwriter-Riege Schlange. Mistaken Identity ergänzt den illustren Kreis um den Robbie-Williams-Produzenten Guy Chambers. Die Intensität, Ehrlichkeit und Verwundbarkeit der Künstlerin und nicht zuletzt die Zusammenarbeit mit den besten Hit-Komponisten unserer Zeit machen Mistaken Identity zu einem ganz besonderem Pop-Album.Dirk Ruschepaul
Das Label über die CD
Biographie der Mitwirkenden
Mit Mistaken Identity, ihrem zweiten Album, legt die zwanzigjährige Sängerin, Songwriterin und Schauspielerin nun das facettenreiche Ergebnis eines ereignisreichen Jahres vor. Es ist ein reiferes Album, sagt Delta. Meine Musik hat sich verändert, weil sich mein Leben und die ganze Welt um mich herum verändert hat. Das musste sich ganz einfach in meiner Musik widerspiegeln.
Die kindlichen Fantasiewelten von Innocent Eyes wurden abgelöst von einer neuen, oft unangenehmen Realität, die zur entscheidenden textlichen Inspirationsquelle wurde. Extraordinary Day (gemeint ist der 8. Juli 2003) beschreibt den Tag, an dem Delta mit Morbus Hodgkins diagnostiziert wurde, einer Form von Lymphdrüsenkrebs (who would have thought when chance came calling that this would be my defining story), The Analyst hält die Zeit der ersten kritischen Selbstanalyse fest (trying to make sense of her life, digging round in the dirt, shes a slave to the work), Be Strong ist ein Appell, zuversichtlich zu sein und Mistaken Identity macht noch einmal deutlich, wo Delta mit diesem Album steht.
Jede Note, jede Zeile und jede Emotion auf dem Album haben einen einzigen Zweck: Viele Außenstehende haben in der jüngsten Vergangenheit ihre Fassung von Deltas Geschichte erzählt hier kommt nun endlich ihre eigene Version. Es gibt düstere Stücke auf dem Album wie Extraordinary Day - aber hätte ich nur fröhliche Songs geschrieben, in denen es darum geht, wie schön das Leben ist, hätte auch jeder gedacht: Wovon redet die denn? Das hätte keinen Sinn gemacht. Aber trotz der heftigen Stücke ist es immer noch eine sehr schöne Platte. Es gibt einige sehr entspannte Lieder, einige motivierende und natürlich viele wundervolle Melodien, die mich selbst jedes Mal fast zum Heulen bringen, wenn ich sie höre. Und es gibt auch Songs, bei denen man einfach nur tanzen will. Ich denke, es ist eine gute Mischung. Ich bin wirklich stolz auf diese Platte.
Eine der wichtigsten künstlerischen Neuerungen war Deltas Zusammenarbeit mit dem britischen Songschreiber und Produzenten Guy Chambers, dem Mann hinter Robbie Williams besten Songs. Chambers arbeitete auch schon mit Jewel, Charlotte Church, Brian McFadden und Andrea Bocelli zusammen. Das Ex-World-Party-Mitglied hatte Deltas Karriere schon länger verfolgt und war begeistert von ihren Songwriter-Fähigkeiten und ihrer außergewöhnlichen Stimme. Die Zusammenarbeit brachte einige der wichtigsten Stücke auf Mistaken Identity hervor, inklusive dem australischen Nummer-Eins-Hit Out Of The Blue - ihrem sechsten Chart-Topper dort in Folge.
Dieses Album zeigt mehr von mir als das erste Album, es hat mehr Farben und Schattierungen, erklärt Delta. Und es beinhaltet ihr erstes Duett Almost Here mit dem früheren Westlife-Sänger Brian McFadden. Ich liebte es, diesen Song zu singen, sagt Delta. Es ist ein Stück, in dem es um Trennung geht, und wir unterhalten uns miteinander. Das Mädchen sagt, wenn er bei ihr ist, ist er immer nur halb bei ihr und das reicht nicht. Ich liebe dieses Stück. Es ist ein wichtiges Element auf der Platte.