Mississippi Burning 1988 CC

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Mississippi 1964. Drei junge Bürgerrechtsaktivisten werden auf dem Weg durch die Südstaaten von Mitgliedern des Ku-Klux-Klans kaltblütig ermordet. Das FBI beauftragt den idealistischen Harvard-Absolventen Ward mit der Aufklärung des Falles. Sein Assistent Anderson, ein ehemaliger Südstaatensheriff, versucht mit eigenen Mitteln den Fall zu klären, nachdem sein Vorgesetzter das Schweigen der Bevölkerung mit einem regelrechten Feldzug von hunderten, in das Provinznest abgeordneten Helfern zu beantworten sucht. Anderson gelingt es schließlich, die Mauer des Schweigens zu durchbrechen und die Frau eines Hilfssheriffs für eine Aussage zu gewinnen, die das Verbrechen aufklärt.

Darsteller:
Frances McDormand, Willem Dafoe
Verfügbar als:
DVD

Details zu diesem Titel

Discs
  • Film FSK ages_16_and_over
Laufzeit 2 Stunden 1 Minute
Darsteller Frances McDormand, Willem Dafoe, Brad Dourif, R. Lee Ermey, Gene Hackman
Regisseur Alan Parker
Genres Thriller
Studio Twentieth Century Fox Home Entertainment (MGM/UA)
Veröffentlichungsdatum 1. Dezember 1999
Sprache Spanisch, Deutsch, Französisch, Englisch
Untertitel Finnisch, Spanisch, Norwegisch, Schwedisch, Deutsch, Dänisch, Niederländisch, Französisch, Englisch

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Kundenrezensionen

4.8 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

44 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dodo HALL OF FAME REZENSENTTOP 50 REZENSENT am 6. Februar 2010
Format: DVD Verifizierter Kauf
Trotz einiger, weniger künstlerischer Abweichungen von dem tatsächlichen Fall, der diesen Film als Inspiration zu Grunde lag, hält sich die Story überzeugend bzw. auch erschreckend eng an die damaligen Gegebenheiten. Die gewaltsame Unterdrückung der offiziell gleichberechtigten Schwarzen im amerikanischen Süden wird in all ihren Facetten gezeigt, dabei entstehen Bilder, die man oft eigentlich lieber nicht sehen möchte, die aber haargenauso in historischen Fotographien zu sehen und in Originalaussagen damaliger Zeitzeugen zu lesen sind: Bilder von gelynchten Männern, die vielleicht nur wagten, mit einem Weißen aus den Norden ein paar Worte zu wechseln (auch wenn diese Worte nur waren: "Lassen Sie mich in Ruhe. Ich sagen Ihnen nichts."), Bilder von brennenden Kirchen der schwarzen Gemeinde aus denen schreiend Menschen flüchten (- wenn sie es noch schaffen), Bilder von Männern, die zusammengeschlagen und verstümmelt werden, Bilder von selbstgerechten "Red-Necks", die jeden, der nicht zu "uns" gehört als "Niggerfreund" und "Jude" beschimpfen.

Das tut manchmal weh anzusehen, erzeugt aber nicht so sehr Hass wie vielmehr Abscheu und die Erkenntnis, dass die in jeder Hinsicht ärmeren Weißen aus dieser Gegend letztlich voller Angst waren. Angst vor jeder Veränderung, Angst vor den wirtschaftlich stärkerem Norden, Angst vor Kontrollverlust, Angst vor der Feststellung, dass man vielleicht ein Versager ist und nur die feste Überzeugung, die "Schwarzen" seien einem von Natur aus unterlegen, das letzte bisschen Selbstwertgefühl ist, das man überhaupt noch hat.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ray TOP 1000 REZENSENT am 7. September 2014
Format: DVD
"Mississippi Burning" aus dem Jahr 1988 ist neben "12 Uhr Nachts" wahrscheinlich der beste Film des britischen Regisseurs Alan Parker, der zahlreiche weitere Erfolge vorzweisen hat: Fame, Angel Heart, The Commitments, Birdy, The Wall oder Die Asche meiner Mutter.
Der Film wurde inspiriert vom tatsächlichen Fall der Ermordung von drei Bürgerrechtlern James Earl Chaney, Michael Shwerner und Andrew Goodman durch Mitglieder des White Knights of the Ku Klux Klan in Neshoba Country am 21. Juni 1964. Schon 1975 wurde der Fall unter dem Titel "Attack on Terror: The FBI vs. the Ku Klus Klan" als zweiteiliges Dokudrama für die CBS verfilmt.

Alan Parkers Version wurde bei der Oscarverleihung mit 7 Nominierungen (Bester Film, Regisseur Alan Parker, Hauptdarsteller Gene Hackman, Nebendarstellerin Frances McDormand, Kameramann Peter Bisou, Bester Schnitt, Beste Tonmischung) honoriert, wovon aber nur eine Nominierung auch erfolgreich war: Peter Bisou wurde als bester Kameramann ausgezeichnet.
Die größeren Absahner des Jahres waren Rain Man mit 4 Auszeichnungen und Eine gefährliche Liebschaft mit 3 Auszeichnungen.

Dennoch ist Alan Parkers düstere Südstaaten Bestandsaufnahme aus den 60er Jahren ein Klassiker geworden und vor allem die oft kritisierte Filmfigur, der hartgesottene FBI Mann Rupert Anderson, gespielt von Gene Hackman, hat einige unvergessene Filmszenen. Wenn er die Rassisten mit den gleichen Mitteln angreift, wie diese ihre Feinde angehen, dann sahen einige Kritiker rot und bescheinigten dem Macher, dass er genau hier an die Rachegelüste appelliert und dass diese Dramaturgie dem Film die authentischen Kräfte raubt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Chewie am 14. August 2011
Format: DVD
'We're just try'in to find the three boys, Mr. Anderson' verkündet FBI-Agent Alan Ward, doch jeder weiß: es geht längst um viel mehr, als im Sommer 1964 zwei scheinbar grundverschiedene Agenten in den Süden der USA geschickt werden. Sie sollen das Verschwinden dreier Bürgerrechtsaktivisten untersuchen, waten aber schon bald knietief im rassistischen Kleinstadt-Sumpf Mississippis.
Es geht um Hass und Tradition, um Schweigen und Angst in einer von Vorurteilen und Gewalt verseuchten Zeit, in (nicht nur) einem Bundesstaat im Kampf mit der Liberalisierung des Landes. Der Traum eines Martin Luther King könnte dort kaum weiter entfernt liegen. Die gesetzlichen Beschlüsse des Civil Rights Acts von 1964 werden in der Praxis Lügen gestraft. Im 'Magnolienstaat' grassiert die Lynchjustiz des Ku Klux Klans ' Kirchen der schwarzen Gemeinde brennen und ein Mantel des Schweigens liegt über den Sümpfen und den lokalen Behörden:
'Simple fact is, Anderson, we got two cultures down here. White culture and a coloured culture. That's the way it always has been. That's the way it always will be' - diese fiebrige Atmosphäre fängt der Film genial ein, bannt sie in Bildern und Musik. Angst schwängert die Luft - lange sind die Agenten ohnmächtig gegenüber der unfassbaren Unmenschlichkeit der Angst der schwarzen Gemeinde und der wenigen(?) kritisch denkenden Weißen. Die Kamera ist ruhig und doch eindringlich, sieht nicht weg und steigert ihr Tempo im Takt des Films, im Takt des mal unendlich traurigen, mal fast hetzerischen, rastlosen Soundtracks.
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