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Trotz der eindrucksvollen und sorgfältigst wirklichkeitsnahen Darstellung von cooler Technik und blendender Spezialeffekte ist Mission to Mars auf dem Maßband menschlichen Verstandes Lichtjahre von 2001: Odyssee im Weltraum entfernt. Nachdem ein paar Weltraum-Jockey-Klischees ausgeteilt wurden, konzentriert sich der Film auf eine Rettungsaktion zum Mars, die von Jim McConnell (Gary Sinise, Spiel auf Zeit, Apollo 13) befehligt wird und weiterhin aus Tim Robbins (Bob Roberts, Nix zu verlieren), Connie Nielsen (Gladiator) und Jerry O'Connell (Scream 2) besteht. Sie alle sollen den einzigen Überlebenden (Don Cheadle, Out of Sight) einer tragisch ausgegangenen Marslandung abholen.
Während der Reise zum Mars kann De Palma sich in seinem Element fühlen und liefert zwei technisch beeindruckende Spannungsszenen ab (wenn eine davon, ein Spaziergang im All, zwar dramatisch ist, aber auch ein wenig albern wirkt). Doch kaum hat die Rettungsmission den Mars erreicht, wird der Film immer weniger überzeugend, und das ganze gipfelt in einer Begegnung mit Außerirdischen, die sehr an ein astronomisches Computerspiel erinnert. Mission to Mars ist zwar ein Hollywoodfilm mit einem Budget von 75 Millionen Dollar, doch kein noch so großer Aufwand an technischer Zauberei kann die Last des kindischen Drehbuchs tragen. Ruhm und Ehre für Gary Sinise und seine Kollegen, sowie die Spezialeffektzauberer, die aus dem müden Stoff das Beste herausgeholt haben; Schande über alle anderen, die daran beteiligt waren. --Jeff Shannon
Zu sehen sind eine Fülle an Dokumentaraufnahmen und Produktionszeichnungen, von der flüchtigen Skizze bis zum detaillierten Farbentwurf. In einem weiteren Menüpunkt wird genauer auf die Entstehung dreier Effektsequenzen eingegangen. Hier werden die dreidimensionalen Computeranimationen und abgefilmten Storyboards, die als Referenz dienten, den fertigen Filmszenen gegenübergestellt. Weitere fünf Effektszenen werden anschaulich in ihre Elemente zerlegt. Eine Bildergalerie enthält rund 100 Zeichnungen und Designstudien.
Texte mit Filmografien der Hauptdarsteller und des Regisseurs sowie Informationen zum Mars und zur Suche nach außerirdischem Leben runden das Bonusmaterial ab. Die deutsche Synchronfassung ist wahlweise in dts 6.1 oder Dolby Digital 5.1, der englische Originalton in Dolby Digital 5.1. Für Soundfreaks gibt es die zehn krachigsten Filmszenen als "Best Surround Bites" zur einzelnen Anwahl. --Alexander Röder
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Für SF-Fans ein Muß,
Von
Rezension bezieht sich auf: Mission to Mars (Platinum Edition) [Special Edition] [2 DVDs] (DVD)
Dieser Film wurde von den Kritikern ohne Grund zerpflückt. Ich finde die Computertricks absulut Spitze. Natürlich ist die Handlung vorhersehbar, aber einem SF-Fan ist dies egal. Es kommt nur auf die Umsetzung an und die absolute Spitze. Deshalb 4 Sterne
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Vor 20 Jahren wäre es ein Meisterwerk gewesen.,
Von Jens Peter Conradi (Neu-Anspach) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Mission to Mars (DVD)
"Mission to Mars" hinterläßt einen etwas geteilten Eindruck: Zum einen ist er Abenteuer / SciFi vom feinsten mit erstklassigen Tricks (darauf zuerst einzugehen zeigt, woran es dem Film etwas mangelt), guten Schauspielern und einem - wie ich finde - wunderschönen Soundtrack von Ennio Morricone. Die Story bietet bis kurz vor der Lösung des großen Mars-Rätsels eine gute Mischung aus Sci-Fi und Drama, driftet jedoch gegen Ende in das bekannte "Das hab' ich schon mal gesehen" ab. Die Auflösung ist nicht wirklich originell. Ausserdem gibt es ein paar Dialoge, bei dem sich einem alles zusammen zieht, denn sie sind über und über mit Klischees behaftet. Trotzdem gelingt es dem Film, etwas unbestimmt positives auszustrahlen, das am Schluß doch ein Lächeln beim Zuschauer hinterläßt.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Lieber Raumschiff Enterprise gucken!!!,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Mission to Mars (Platinum Edition) [Special Edition] [2 DVDs] (DVD)
Ich kann nur vom Kauf dieser DVD abraten, denn jede Raumschiff Enterprise-Folge bietet mehr Science Fiction-Atmosphäre, Spannung und vor allem Unterhaltung. Ich habe mich während des ganzen Films gefragt, was er eigentlich sein will: Liebesdrama oder Science Fiction. Diese Kombination ist jedenfalls eine schlechte. Das bischen SF-Story ist aus verschiendenen Klassikern wie Odysse 2001/2010, Apollo 13 oder auch Abyss mehr schlecht als recht zusammengeschustert worden und ist weder logisch noch glaubwürdig. Die Dialoge sind hol, pathetisch und vor allem ohne Witz. Das Ende des Films ist so voraussehbar wie der Ausgang der Deutschen Fußballmeisterschaft. Brian de Palma sollte besser seine Finger von der Science Fiction lassen, denn was er hier abliefert ist eine Beleidigung für jeden Fan des Genres.
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