Produktinformation
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| 1. Mission: Impossible Theme* (Composed by Lalo Schifrin) | |||
| 2. Factory Rescue | |||
| 3. Evacuation | |||
| 4. Helluvacopter Chase | |||
| 5. Special Agent Lindsey Farris | |||
| 6. Ethan and Julia | |||
| 7. “Humpty Dumpty Sat On a Wall” | |||
| 8. Masking Agent | |||
| 9. Voice Capture | |||
| 10. “See You In the Sewer” | |||
| 11. Davian’s Brought In | |||
| 12. Bridge Battle | |||
| 13. Davian Gets the Girl | |||
| 14. IMF Escape | |||
| 15. Disguise the Limit | |||
| 16. Shang Way High | |||
| 17. The Chutist | |||
| 18. Hunting for Jules | |||
| 19. World’s Worst Last 4 Minutes To Live | |||
| 20. Reparations | |||
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Die, von der gleichnamigen amerikanischen TV-Serie (in Deutschland liefen die 171 zwischen 1966 und 1973 gedrehten Folgen unter dem Titel Kobra, übernehmen Sie! beziehungsweise Unmöglicher Auftrag) inspirierte dritte Kinoversion bleibt sich treu und präsentiert auch in dieser Episode, außer Hauptdarsteller Tom Cruise, ein fast komplett neues Team: Regisseur J.J. Abrams brachte anlässlich seines Kino-Debüts jenen Komponisten mit, dessen Arbeiten für seine Fernsehserien Lost und Alias - Die Agentin ihn begeisterten. Michael Giacchino machte sich durch Soundtracks für die interaktiven Spiele The Lost World: Jurassic Park, Small Soldiers, Medal Of Honour sowie Call Of Duty einen Namen, wurde dann von Abrams entdeckt und hatte zuletzt Die Unglaublichen musikalisch begleitet. Diesmal musste der Amerikaner in die Fußstapfen von Danny Elfman (1996) und Hans Zimmer (2000) treten, welche den Score für die Vorläufer der "Action-Oper" (TV Spielfilm) beigesteuert hatten.
Konträr zu den ersten beiden, sehr wirklichkeitsfremden Teilen steht in dieser 150-Millionen-Dollar-Produktion eine allgemeingültige Frage im Mittelpunkt: Wie sind Beruf und Familie vereinbar? Mit der Antwort schlägt sich nicht nur Ethan Hunt herum, sondern hat zudem einen Psychopathen zu jagen, der die Freundin des Geheimagenten entführt hat!
Da Elfmans Musik halbwegs gelungen und Zimmers Krawall-Nummer katastrophal war, konnte es Giacchino also nur besser machen. Nach einer guten Interpretation der berühmten Lalo-Schifrin-Titelmelodie inklusive seines The Plot als Intro darf der Neue richtig ran. Und er geht, unterstützt von einem 112-köpfigen Orchester, mit viel Geigen, Pauken und Blechbläsern clever zu Werke. Geschickt baut Giacchino die Spannung auf, packt die Dynamik auf der Leinwand in adäquate Klänge. Verschnaufpausen bieten einzig das harfenverzierte Special Agent Lindsey Farris, Ethan And Julia mit seinen akzentuierten Pianotupfern und die melancholischen Reparations.
Nicht zu vergessen: Schifrin And Variations, das letzte der 21 Stücke. Dort spielt Giacchino mit der Titelmelodie und arbeitet ihre perkussive Note besonders heraus.
In Anbetracht solch einer gelungenen Vorstellung ist es bedauerlich, dass von den über 100 Minuten Musik des gut zweistündigen Filmes auf der M:i III-Compact Disc nur 65 Minuten zu hören sind und außerdem das von Kanye West interpretierte Titelstück nicht als Bonus-Track integriert wurde! Thomas Hammerl
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