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Mission Clockwork: Gefahr für das britische Empire
 
 
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Mission Clockwork: Gefahr für das britische Empire [Gebundene Ausgabe]

Arthur Slade
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 350 Seiten
  • Verlag: Thienemann Verlag; Auflage: 1. (15. Juli 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3522201310
  • ISBN-13: 978-3522201315
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,6 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 224.914 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Arthur Slade
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Rußgeschwärzte Gebäude, hohe Schornsteine, Nebel, flackerndes Gaslicht und die Faszination angesichts der wachsenden Macht der Maschinen. Der spannende Steampunk-Krimi mit Fantasyelementen packt seine Leser von Anfang an. Atemlos, hintergründig, magisch und als Reihe angelet. Was will man mehr? (Leipziger Lesekompass 2012)

Fantastisch! Fesselnd! (TOPIC das junge Magazin)

Kurzbeschreibung

Im Süden Frankreichs wird ein kleiner Junge zur Schau gestellt, denn er ist verwachsen und hässlich. Ein britischer Gentleman erkennt jedoch sein außergewöhnliches Talent: Modo kann sein Aussehen verändern. Er kauft den Jungen frei und bildet ihn aus - zum Topagenten Queen Victorias. Mit 14 taucht Modo ein in die Unterwelt Londons. Sein Auftrag: Er soll die mächtige Clockwork Guild kalt stellen. Ihm zur Seite steht Octavia, verwirrend schön und undurchsichtig ...
Steampunk-Agententhriller ab 12 Jahren

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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Anette1809 TOP 100 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Der entstellte Modo wird im zarten Alter von knapp einem Jahr von Mr. Sokrates, dem mächtigen Geheimdienstchef des britschen Empire, aus den Fängen von Schaustellern befreit. Modo hütet ein fantastisches und einmaliges Geheimnis, welches ihn zum begehrten Schüler in den Diensten von Mr. Sokrates werden lässt: Modo kann sein Gesicht und seinen verkrüppelten Körperbau modifizieren und jede beliebige menschliche Gestalt annehmen. 13 lange Jahre bildet Mr. Sokrates seinen Schüler aus, bevor er ihn auf den Straßen Londons aussetzt und mit einer gefährlichen Aufgabe betraut: er soll die Clockwork Guild aufspüren und das Geheimnis einer gefährlichen und sonderbaren Maschinerie aufdecken, die der intelligente Doktor Cornelius Hyde entwickelt hat. An seiner Seite kämpft die ehemalige Taschendiebin Octavia. Können sie gemeinsam den Anschlag der Clockwork Guild auf das Weltreich Queen Victorias verhindern?

Eigene Meinung:
Arthur Slade hat mit "Gefahr für das britische Empire" einen rasanten und sehr spannenden Auftakt zu einer auf vier Teilen ausgelegten Steampunk-Reihe vorgelegt.
Bereits zu Anfang ist mir die Vorliebe des Autors für Klassiker der Literatur aufgefallen. Der verrückte Arzt, der in seinem Wahn Hybriden zwischen Mensch und Maschine zu erschaffen ein wenig wie Frankenstein anmutet, trägt den Nachnamen Hyde, und Modo, der junge entstellte Spion im Dienste Mr. Sokrates erinnert durch sein Aussehen an den Glöckner von Notre Dame - zudem er laut den Schaustellern in der Nähe dieser Kirche ausgesetzt aufgefunden wurde - und durch seine Maske aber auch ein wenig an das Phantom der Oper. Das historisch glaubhafte Ambiente und das zeitgemäße Gehabe der Protagonisten lassen beim Lesen die Außenwelt schnell vergessen und so taucht vor dem inneren Auge schon bald ein Bild des viktorianischen Londons auf, in dessen Gassen man sich dank der detaillierten Beschreibungen des Autors schnell heimig fühlt. Besonders die Leser, die schon einmal in London waren, werden neben den bekannten Wahrzeichen wie Trafalgar Square oder den Houses of Parliament auch beispielsweise die Seven Dials und weitere Straßen und Plätze der britischen Hauptstadt wiedererkennen.
Da ich bereits vor normalen ärztlichen Eingriffen einen unheimlichen Respekt habe, habe ich mich bei den Schilderungen von Doktor Hydes Eingriffen in die menschliche Natur zwecks Erschaffung von Mensch-Maschine-Hybriden teils regelrecht gegruselt und geekelt, bereits im Prolog hatte mich der Autor mit seinen bildhaften Schilderungen am Haken, so dass ich mit einer Mischung aus Faszination und Ekel auch diese "delikaten" Szenen regelrecht verschlungen habe. Das ungute grummelnde Gefühl im Magen wurde noch verstärkt, da besonders unschuldige und wehrlose Geschöpfe wie Tiere und Kinder für Hydes Experimente missbraucht werden.
Zu der Spannung und einem gewissen Maß an Grusel und Ekel (zumindest bei etwas zarter besaiteten Lesern wie mir *g*) gesellen sich neben Wortwitz noch schillernde Haupt- und Nebenfiguren, so dass mir die Geschichte auch unheimlich viel Spaß und Kurzweil bereitet hat. Arthur Slade wartet auf der Seite der "Guten" ebenso wie auf der Seite der "Bösen" mit weiblichen und männlichen Figuren auf, so dass seine Steampunk-Reihe sicherlich begeisterte Leser ebenso wie Leserinnen ansprechen wird!
Zwischen Modo und seinem Lehrer und Ziehvater ergibt sich nach der Ausführung eines Auftrags, bei dem Modo nur knapp dem Tod entronnen ist, ein witziger Schlagabtausch:
"Für gewöhnlich schätze ich es nicht, wenn Beschreibungen meiner Agenten veröffentlicht werden."
"Es wird nicht wieder vorkommen, Sir. [...] Das nächste Mal bleibe ich einfach im Feuer und verbrenne."
Solche Wortduelle tauchen im Laufe der Geschichte des Öfteren auf, da auch die Agentin Octavia nicht auf den Mund gefallen ist und Modo und sie sich in ihren Dialogen gegenseitig die Bälle zuspielen.
Überhaupt ergänzen sich Octavia und Modo auf wunderbare Weise, nicht nur wegen ihrem gemeinsamen Sinn für trockenen und schwarzen Humor, sondern auch durch ihre gegensätzliche Vergangenheit. Während Modo 13 Jahre lang von der Außenwelt abgeschirmt auf seine Arbeit als Spion vorbereitet wurde, so ist Octavia vom Leben geschult worden und hat jahrelang als Taschendiebin in den Straßen Londons gelebt, bevor sie in die Dienste Mr. Sokrates gelangt ist.
Man erfährt nur ansatzweise Details aus ihrer Vergangenheit, manchmal lässt sie Andeutungen in Gesrpächen mit Modo fallen, und entscheidet sich dann doch dafür Vergangenes vergangen sein zu lassen. Ich bin gespannt, ob man in den Folgebänden mehr über Octavias erstes Leben als Taschendiebin erfährt oder vielleicht sogar weitere Details aus Modos kurzer Vergangenheit, bevor er von Mr. Sokrates aufgenommen wurde. Die eingearbeiteten Hintergründe der Figuren steigern die Authentizität der Geschichte und lassen die Protagonisten und den historischen Hintergrund noch glaubhaftiger erscheinen trotz der fantastischen Note.
Mit einem atemberaubenden Showdown, der zerstörerisch wie Gozilla durch die Straßen Londons fegt, und bei dem die offenen Handlungsfäden weitestgehend miteinander verknüpft werden, schließt das erste Abenteuer von Modo und Octavia ab.

Aufmachung des Buches:
Das Cover zeigt im Hintergrund mit einem Blick auf die Houses of Parliaments ein typisches Wahrzeichen des Schauplatz Londons. Im Vordergrund sieht man die vermummte Gestalt von Modo, der sein Gesicht unter der Kapuze eines schwarzen Mantels versteckt hält. Umrahmt wird der Bildausschnitt von Steampunkelementen und dem Zeichen der "Clockwork Guild".
Sowohl im hinteren Klappentext als auch auf dem hinteren Einband wird darauf hingewiesen, dass es sich um den ersten Teil einer Serie handelt. Außerdem schließt sich dem Ende der Geschichte eine mehrseitige Leseprobe zum Folgeband "Angriff aus der Tiefe" an.

Fazit:
Der rasante Auftakt einer spannenden und gewitzten Steampunk-Reihe!
Die Zitate aus literarischen Klassikern und das lebendige viktorianische Ambiente lassen die Geschichte auch überaus interessant für Leser werden, die der eigentlichen Zielgruppe entwachsen sind, und da "Gefahr für das britische Empire" für mich neben viel Spannung auch jede Menge Lesespaß geboten hat, kann ich es kaum erwarten meine Nase in die Fortsetzung "Angriff aus der Tiefe" stecken zu können.

Reihen-Info:
Die Reihe "Mission Clockwork" ist auf vier Teile ausgelegt:
Band 1: Gefahr für das britische Empire
Band 2: Angriff aus der Tiefe (The dark deeps)
Band 3: noch ohne dt. Titel (Empire of ruins)
Band 4: keine Informationen gefunden
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Toller Jugend-Steampunk... 19. Februar 2012
Format:Gebundene Ausgabe
'Mission Clockwork ' Gefahr für das britische Empire' von Arthur Slade ist der Auftaktband einer neuen Jugend-Steampunk-Serie aus dem Thienemann-Verlag.
Nach den ersten etwas holprigen Kapiteln, die wie aneinander gestückelt wirken, kommt die Geschichte dann doch noch in Fahrt und die beiden Hauptpersonen begeben sich auf eine abenteuerliche Reise durch das viktorianische London. Die Lebensumstände der Unterschicht stehen dabei im Vordergrund - Waisenkinder, Gefängnisse, Kinderbanden werden gut und eindringlich beschrieben. Slade spart nicht an gruseligen Details über die Hybrid-Technologie, Gerüche und Angaben über die Umgebung, was manchmal richtig eklig ist und definitiv die Stärke des Buches ausmacht.
Die Charaktere sind dagegen eher eindimensional und stereotyp gezeichnet: Modo, ein wenig dargestellt wie eine hörigere Version von Disney's Quasimodo, verharrt bis zum Schluss in seiner Unsicherheit. Oktavia bleibt durchweg die toughe, freche junge Frau. Mr. Sokrates macht seinem Namen alle Ehre ' über ihn erfährt man so gut wie nichts. Und Dr. Hyde, der wahnsinnige Wissenschaftler, wird als Bösewicht aufgebaut, der die Serie wohl samt seiner 'netten' Assistentin Frau Hakkandottir über die vier Bände begleiten wird. Immerhin haben alle Figuren so noch genügend Raum für Entwicklungen'
Fazit: Für Steampunk-Fans bestimmt einen zweiten Blick wert ' aber vor allem ein tolles Geschenk für die einstiegswillige Nachkommenschaft!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Kurzbeschreibung:
London um 1860. Menschen verschwinden plötzlich aus der Stadt, technische Wunderwaffen verbreiten Angst. Die heißeste Spur führt zur Clockwork Guild. Modo, der gefährlichste Agent des Empire, wird auf den mysteriösen Geheimbund angesetzt. An seiner Seite Octavia - klug, mutig, schön. Können die beiden Topagenten den Kampf gegen das Böse gewinnen?

Zum Autor:
Arthur Slade stammt aus Saskatchewan/Kanada. Er hat bereits zahlreiche Jugendbücher veröffentlicht, u.a. "Dust", das mit dem renommierten Governor General's Literary Award for Children's Literature ausgezeichnet wurde. Der Vierteiler "Mission Clockwork" ist sein ambitioniertestes Projekt.

Rezension:
Der junge Modo wächst im Hause des etwas mysteriösen Mr Socrates auf, der ihn als kleines Kind von umherwandernden Zigeunern abgekauft hatte. Denn Modo ist etwas ganz Besonderes: Er ist von Geburt an sehr entstellt, hat einen Buckel, kann aber das Aussehen von anderen Personen annehmen. Dies macht ihn zu einem besonderen Kind, das Mr Socrates als Agent ausbilden lässt.

Nach seiner Ausbildung bekommt er alsbald seinen ersten Auftrag: Er soll herausfinden, was hinter der mysteriösen Clockwork Guild steckt, einer Vereinigung, die es scheinbar darauf absieht, das englische Empire an sich zu reißen. Zusammen mit Octavia, einer ebenfalls von Mr Socrates ausgebildeten Agentin, macht sich Modo auf in ein Abenteuer, das bald in einen Kampf auf Leben und Tod mündet...

Parallelen zu dem Glöckner von Notre Dame, Quasimodo, lassen sich sehr auffällig in "Mission Clockwork. Gefahr für das britische Empire" ziehen, was nicht nur an Modos Namen, sondern auch an seiner einzigartigen Erscheinung liegt. Doch sonst haben diese beiden Figuren eigentlich nichts gemein. Modo ist ein sehr sympathischer Charakter, mit dem man mitfühlt, sobald er von Mr Socrates sein wahres Äußeres in einem Spiegel präsentiert bekommt, das für ihn sehr lange im Verborgenen gelegen hatte.

Seine sensible Seite vereint er aber auch gekonnt mit seinem neuen Agentenleben, das er mit einer Gesichtsmaske verhüllt bestreitet. In diesem wirkt er sehr abgeklärt und reif für sein Alter. Seinen weiblichen Gegenpart findet Modo in Octavia Milkweed, einem ehemaligen Waisenkind, die auch zur Agentin ausgebildet wurde und mit Modo zusammen im Fall um die Clockwork Guild ermittelt. Sie ist scharfzüngig, sehr selbstsicher und -bewusst und die beiden ergänzen sich bestens. Auch die Bösewichte sind Arthur Slade gut gelungen, allen voran die eiskalte und grausige Frau Hakkandottir und Dr. Cornelius Hyde, ein etwas irrer Wissenschaftler.

Die wichtigen Steampunk-Elemente kommen nicht zu kurz und fügen sich tadellos in die Geschichte mit ein. Dies kommt vor allem in den Szenen mit Dr. Hyde zum Tragen, der verschiedene Körperteile bei Mensch und Tier durch dampfbetriebene Konstruktionen ersetzt und auch das Ziel der Clockwork Guild, das Empire zu stürzen, wird mithilfe eines konstruierten Automaten in Angriff genommen.

Das Ende des Romans ist stimmig in sich abgeschlossen, doch handelt es sich hier um den Auftaktband einer auf 4 Teile angelegten Reihe. Im Original sind bereits der zweite Band "The Dark Deeps" und der dritte Band "Empire of Ruins" erschienen und am Ende des Buches wurde eine kurze Leseprobe zum nächsten Band "Mission Clockwork. Angriff aus der Tiefe" abgedruckt, zu dem aber noch kein Erscheinungstermin vermerkt wurde.

Zur Gestaltung des Buchs: Das Cover, das komplett glänzend gestaltet wurde, zeigt im Hintergrund das nächtliche London, im vorderen Bereich eine dunkel gekleidete Gestalt mit Kapuze und eine von Zahnrädern angetriebene Maschine. Sehr steampunkig!

Fazit: "Gefahr für das britische Empire" ist ein gelungener, atmosphärisch dichter Auftakt zur "Mission Clockwork"-Reihe mit sympathischen Hauptfiguren und fiesen Bösewichtern. Auch die Steampunk-Elemente kommen hier zum Glück nicht zu kurz und ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzung.
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