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The Missing
 
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The Missing

Tommy Lee Jones , Cate Blanchett , Ron Howard    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (22 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 8,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Tommy Lee Jones, Cate Blanchett, Evan Rachel Wood
  • Regisseur(e): Ron Howard
  • Komponist: James Horner
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Polnisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Polnisch, Türkisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.40:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Sony Pictures Home Entertainment
  • Erscheinungstermin: 10. August 2004
  • Produktionsjahr: 2003
  • Spieldauer: 131 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (22 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0002ISF8Y
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 13.189 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Movieman.de

Ron Howards (Apollo 13) Film ist ein bitterer Action-Western. Bitter insofern, als es um von einem Indianer initialisierten, brutalen Mädchenhandel geht. Wie völlig menschenverachtend die Entführer ihre Opfer behandeln, ist erschütternd. Es ist nicht ganz klar, wie Howard die Darstellung dieser Brutalität intendiert, aber sie ist verstörend und wieder einmal scheint die Altersfreigabe sehr zweifelhaft. Die melodramatischen Momente des Filmes wirken natürlich, die Darstellung der Lilly durch Evan Rachel Wood ist ergreifend und der Film ist tödlich spannend. Sehenswert.

Moviemans Kommentar zur DVD: Technisch ein Hochgenuß. Das Bild ist von überragender Schärfe und Klarheit, der Sound ist feinsinnig und kraftvoll zugleich.

Bild: Fantastische Bildwerte. Das Bild ist stabil (00.08.40, Schwenk in dunkler Hütte) und entfaltet eine ausgezeichnete Detailtiefe, die sich in Totalen genauso offenbart (01.10.00, Totale, Reiter in Schlucht), wie in Nahaufnahmen, die etwa bei Gesichtern sehr fein die jeweiligen Hautbilder der Darsteller zeigen. Minimales Rauschen, höchste Kontrastwerte und natürliche Farben: Begeisternd.

Ton: Ein auffallend detailiertes Soundbild, das mit einer handfesten und gleichzeitig feinsinnigen Direktionalität arbeitet, die sehr authentisch klingt (00.11.50, Schritte in Hütte). Die Natur-Szenen sind wunderbar gezeichnet, man beachte etwa den leise hämmernden Specht im Hintergrund bei 00.25.08. Auch die Musik wird mit hervorragender Dynamik und Transparenz ausgebreitet (00.24.30). Fabelhaft.

Extras: Das witzigste Extra seit langem sind die Ron-Howard-Super-8-Filmchen, die den etwa Acht-Jährigen in blutrünstigen Miniwestern zeigen. Aber: Wo ist der Trailer? --movieman.de

Produktbeschreibungen

New Mexico, 1886 Samuel Jones Tommy Lee Jones hat seine Familie vor Jahren im Stich gelassen, um mit den Apachen zu leben. Nun kehrt er nach Hause zurück, mit der Hoffnung, seiner Frau und seiner Tochter wieder etwas näher zu kommen. Doch wie sich herausstellt, ist seine Frau schon lange tot und seine inzwischen erwachsene Tochter Maggie Cate Blanchett hat weder Vergebung noch Zuneigung für ihn übrig. Als Maggies Tochter Lilly von einer brutalen Bande verschleppt wird, ist sie auf die Hilfe ihres entfremdeten Vaters angewiesen. In einem Wettlauf gegen die Zeit verfolgen sie gemeinsam die Spur der Entführer, die auf dem Weg zur mexikanischen Grenze sind und mit Lilly für immer zu verschwinden drohen ...

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Phantastische Cate Blanchett!!!, 6. Juli 2004
Von 
P. Mikic "wolverine_25-3_pm" (München, Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Missing (DVD)
The Missing ist bis jetzt einer meiner Lieblingsfilme des Kinojahres 2004. Der Western hatte leider keinen großen Welterfolg und spielte insgesamt 38 Mio. US-Dollar ein. Regisseur Ron Howard (A Beautiful Mind, Backdraft, Apollo 13) hat berückend schöne Bilder (fern aller Cowboy-Klischees) einfangen lassen - der karge Westen mit seinen öden Steinwüsten wird so zum Star neben Cate Blanchett. Ein rauer Western mit einer taffen Cate Blanchett. Wenn der Western nicht ohnehin gerade wieder in Mode wäre, hätte The Missing bestimmt ein Revival ausgelöst. Neben Open Range der beste Western der letzten 10 Jahre und für einen Filmfan ein must-have Titel.

Story:
Amerika 1885. In der Wildnis des Südwestens versucht die allein stehende Maggie (Cate Blanchett) ihr Leben als Farmerin zu meistern und gleichzeitig ihre beiden Töchter, Lilly (Evan Rachel Wood) und die jüngere Dot (Jenna Boyd), zu erziehen. Doch dann geschieht eine Katastrophe: Lilly wird von einem psychopathischen Mädchenhändler entführt. Für Maggie gibt es nur eine Möglichkeit, Lilly aus den Händen des Killers zu befreien. Sie bittet ihren Vater Samuel Jones (Tommy Lee Jones), mit dem sie eigentlich vor Jahren gebrochen hat, um Hilfe...

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67 von 76 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Erbarmungslos meets Der schwarze Falke, 22. November 2004
Von 
realkenai & family (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: The Missing (DVD)
Handlung (ohne zu viel zu verraten):
1886: Maggie Gilkeson - eine kleine Rancherin - hat es wahrlich nicht leicht. Allein erziehend und unfähig eine neue feste Bindung einzugehen bessert sie ihr karges Einkommen als Heilerin auf. Zwar stehen ihre 2 Cowboys bedingungslos zu ihr, doch Lilly, die pubertierende ältere ihrer beiden Töchter, macht Probleme - träumt von der großen Welt jenseits des öden harten Ranchalltags. Doch dann wird Lilly eines Tages von marodierenden Indianern entführt. Da ihr die öffentlichen Organe - Gesetzeshüter und Armee - nicht im erhofften Umfang helfen ist Maggie nun gezwungen ihren eigenen leiblichen Vater - den sie noch kurz zuvor von der Ranch jagte weil er die Familie vor vielen Jahren im Stich ließ um bei den Indianern zu leben - um Hilfe zu bitten. Gemeinsam mit der kleineren Tochter Dot brechen die beiden auf um Lilly zu retten. Die erduldet zwischenzeitlich eine ziemlich miese Zeit bei ihren Kidnappern, die von einem indianischen Schamanen angeführt werden.

State:
Entsprechend meiner Überschrift verbindet aus meiner Sicht "The Missing" die illusionslose unerbittliche Härte von "Erbarmungslos" mit der Grundidee aus "Der schwarze Falke" - beides Western die man wirklich mal gesehen haben sollte.
Regisseur Ron Howard - der für so unterschiedliche Klassiker wie z. B. "The Grinch", "Backdraft", "A beautiful Mind" und "Kopfgeld" verantwortlich zeichnete - schuf diesmal ein Werk, welches sich nicht nur mit der eigentlichen Rettungsaktion beschäftigt, sondern auch die quälend langsame Annährung einer seelisch zutiefst verletzten Tochter an den lange vermissten Vater zeigt, ganz nebenbei der US Armee den Glorienschein nimmt (die gezeigten Handlungsweisen sind historisch belegt) und blinden Rassenhass gekonnt in Frage stellt. Denn während auf der einen Seite die Indianer - unterstützt von weißem Abschaum - mit Mexikanern (Mädchen)handel betreiben (Multi-Kulti sozusagen) misslingt auf der anderen Seite eine der vielen Rettungsaktion, weil es Lilly trotz ihrer prekären Lage nicht schafft im entscheidenden Moment ganz rational zu handeln, sondern lieber ihrem Indianerhass frönt.
Realistisch bis zur Schmerzgrenze (es ist mir unbegreiflich wieso die FSK trotz teils hammerharter Meucheleien den Film ab 12 Jahren freigeben konnte) werden neben den gut choreographierten Kampfszenen auch widerliche Todesarten, z. B. durch Marterungen, gezeigt. Realistisch auch - nicht jede Kugel trifft, nicht jeder Plan geht auf, etc.
Leider überhaupt nicht realistisch, sondern im Plot eher störend, sind diverse Zauber im Voodoo Stil, die m. E. dem ansonsten durchgehend spannenden Film den "Fluss" nehmen und noch dazu - in diesem Movie - völlig unglaubwürdig sind (daher in der Gesamtwertung ein Stern Abzug).

Anmerkung: Wer realistische Western neueren Datums mag und/oder sich Titel zu bekannten amerikanischen Personen/Ereignissen dieser Zeit anschauen möchte, sollte es mal mit folgenden Scheiben versuchen:
"Long Riders" und "American Outlaws" (James/Younger Bande), "The Broken Chain" (Irokesen), "Geronimo" (Apachen), "Ride with the Devil", "Gettysburg" und "Glory" (Bürgerkrieg), "Heaven's Gate" (Johnson-County-Weidekriege), "Hidalgo" (Frank Hopkins), "Wild Bill" (Wild Bill Hickock), "Tombstone" und "Wyatt Earp" (OK-Corral), "Buffalo Girls" (Calamity Jane). Drei dieser Filme sind auch gemeinsam als Western-Collection erschienen. Zum Zeitpunkt der Einsendung dieser Rezension waren die Titel fast alle bei Amazon erhältlich.

Die Schauspieler:
Cate Blanchett als Maggie Gilkeson - die Frau die mit ihrer Mimik in wenigen Sekunden mehr Aussagt als ein Politiker in einer 3-Stunden Rede - überzeugt wieder einmal auf ganzer Linie.
Tommy Lee Jones als Samuel Jones - Das Furchengesicht vom Dienst spielt gewohnt routiniert, nur seine Haarpracht ist ein wenig gewöhnungsbedürftig.
Evan Rachel Wood als Lilly Gilkeson - das kleine Miststück aus "Dreizehn" (unbedingt anschauen) bekommt diesmal leider viel zu wenig Filmminuten.
Eric Schweig als Schamane - der waschechte Indianer war in der Rolle des Uncas in "Der letzte Mohikaner" noch der Schwarm fast aller Mädels, hat sich aber inzwischen optisch dermaßen verändert, dass man es schon bei seinem Anblick mit der Angst kriegen kann.
Jenna Boyd als Dot Gilkeson - spielt super - sie und Dakota Fanning (Uptown Girls) - heute noch Kinder - dürften die weiblichen Jungstars der Zukunft sein.
Alle o. G. spielen wirklich gut, doch auch die Qualitäten der Nebendarsteller - z. B. Val Kilmer als Armeeoffizier, Steve Reevis als helfender Indianer Two Stone und Aaron Eckhart sowie Emiliano Calderon als Ranchhelfer - lassen keine Wünsche offen.

Die DVD:
Das Bild liegt anamorph im Verh.: 2.40:1 vor, weist keinerlei Mängel auf - Referenzkasse!
Der Ton (Deutsch, Englisch, Polnisch in DD5.1) ist ebenfalls brillant geraten.
Untertitel gibt's (auch für die Extras) in Deutsch, Englisch, Polnisch und Türkisch.
Alle Menüs sind animiert und mit Musik unterlegt.
(Technisch gesehen sollten sich andere DVD Hersteller wirklich diese DVD zum Beispiel nehmen)
An Extras (alle Vollbild) finden wir dann noch:
--- 2 Alternative Filmenden (7:42 Min. und 12:40 Min.)
--- 5 entfallene Szenen (0:51, 0:51, 0:22, 0:49 und 1:47 Min.), die allesamt gut in den Film gepasst hätten, vor allem wäre auch die Rolle Evan Rachel Woods aufgewertet geworden.
--- Outtakes (2:31 Min.) Offensichtlich echt - kein gestellter Blödsinn
--- 3 Fotogalerien (Besetzung, Produktion, Schauplätze) mit insgesamt ca. 150 Bildern.
--- Ron Howard erzählt zu:
- seinen frühen Werken (5:49 Min.)
- der Arbeit im Schneideraum (2:12 Min.)
- der Filmgeschichte (2:20 Min.)
- seiner Liebe zu Western (1:48 Min.)
- seiner Interpretation des Stoffes (2:54 Min.)
--- Ron Howards frühe Werke zeigt drei Kurzfilme die er als Jugendlicher bzw. auf der Uni realisierte.
- The Deed of Daring Do (2:59 Min.)
- Old Paint (7:49 Min.)
- Cards, Cads, Guns, Gore and Death... (2:10 Min.)
Auf Interviews mit den Darstellern, Audiokommentare und Filmografien müssen wir leider verzichten. Irgendwann ist halt auch so ne DVD mal voll - Schade :-(

Fazit (4 Sterne):
"The Missing" ist alles andere als ein auf Hochglanz polierter Spaßwestern der Popcorn Ära. Gerade deswegen kann ich ihn mit gutem Gewissen jedem Western Fan, aber auch den Freunden intelligenterer Kost ans Herz legen.

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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Fesselnd von der ersten bis zur letzten Minute, 16. August 2004
Von 
A. Kroh (Pinneberg, S-H) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Missing (DVD)
Dieser Film ist einfach grandios. Er ist spannend und fesselt einen von der ersten bis zur letzten Minute. Dies ist ein Western, der nicht nur aus "knaller-baller" besteht, sondern gleich mehrere bewegende Geschichten erzählt. Zum einen natürlich die Entführung der Farmerstochter, zum anderen die Geschichte von Vater und Tochter, die sich sehr fremd sind und dann natürlich die Geschichte der Indianer, bzw. des Miteinanders und der Vorurteile von Weißen und Indianern. Die Landschaftsaufnahmen sind prächtig und die Rollen sind bis in die kleinste Nebenrolle mit tollen Darstellern besetzt. Gerade Cate Blanchett und Tommy Lee Jones liefern hier ganz großes Kino. Was ich nicht so ganz nachvollziehen kann ist, daß der Film schon eine Altersfreigabe FSK 12 hat. Meiner Ansicht nach hätte man den Film erst ab 16 Jahren freigeben sollen, da es doch im Laufe des Films zu sehr brutalen, heftigen Szenen kommt.
Trotzdem: der Film ist sehr, sehr empfehlenswert!
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