Unter den mittlerweile 3 Einspielungen dieser größten aller Messpartituren gebührt Koopmans Aufnahme der 1. Rang.
Die erste Version mit Knabenstimmen aus den 70ger Jahren ist aufführungs- und klangtechnisch überholt und Goebels Version leidet unter kaltem Prunk und überakustischer Klanglichkeit.
Koopman hat sich für den Ort der Uraufführung, den Salzburger Dom entschieden und was trotz des großen Kuppelraums an Transparenz, Klarheit und Klangsinn herüberkommt ist ein kleines Wunder von Seiten der Interpreten und Tontechniker.
Das solistisch besetzte Vokalensemble und die hervorragenden Musiker lassen Bibers Riesenpartitur leuchten und tanzen: Verführerischer konnte die Gegenreformation wohl kaum für ihr Programm werben. Eine in jeder Hinsicht optimale Einspielung, die alle anderen Aufnahmen auf die Plätze verweist!