Produktinformation
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| 1. Introitus - Gaudeamus omnes |
| 2. Kyrie - Deus creator ominum |
| 3. Gloria |
| 4. Gradualis - Proper veritatem |
| 5. Alleluya - Hodie Maria virgo |
| 6. Sequencia - Area virga |
| 7. Credo |
| 8. Offertorium - Diffusa est gratia |
| 9. Sanctus - Benedictus |
| 10. Agnus dei |
| 11. Communio - Beata viscera Marie |
| 12. Magnificat benedicta |
| 13. Responsorium - Beata es virgo Maria |
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen
Vorreformatorische Polyphonie vom Feinsten,
Von engländerinniedersachsen (Selsingen, Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Missa Benedicta Vol. 2 (Audio CD)
Nicholas Ludford (ca. 1485 - 1557): Missa Benedicta et Venerabilis; Magnificat Benedicta. (Vol. 2 der kompletten geistlichen Werke). Ausführende: The Cardinall's Musick (Chor), Ltg. Andrew Carwood, David Skinner. Aufgenommen (Datum nicht angegeben) in der Allerheiligen-Kirche zu Petersham/England. Veröffentlicht 1993 als ASV CD GAU 132. Gesamtspielzeit: 79'39".Unter den vorreformatorischen Kirchenkomponisten Englands nimmt Nicholas Ludford eine Sonderstellung ein: im Gegensatz zu Tallis, Taverner oder Fayrfax ist sein Name bis zu dieser CD-Veröffentlichung nur wenigen Spezialisten bekannt gewesen. Schade, denn seine Musik, zumindest in den polyphonen Messesätzen, kann sich mit dem Besten messen, das aus der Feder seiner berühmteren Zeitgenossen floss. Die Missa Benedicta et Venerabilis ist wohl zum damals noch gefeierten Fest Mariä Himmelfahrt entstanden und wird hier ergänzt durch entsprechende gregorianische Proprien und ein 16minütiges Magnificat, das Lied der Maria aus dem Lukasevangelium. Das Spezifikum dieser Werke ist die Aufteilung der Bass-Stimmen in zwei Teile, so dass The Cardinall's Musicke sich hier aus drei Sopranistinnen, drei Altisten, sechs Tenören, drei Baritonen und sechs Bässen zusammensetzt - was zwangsläufig zu einem sonoren, männlich geprägten Klang führt. Die Aufführung ist aus meiner Sicht tadellos und von großer Schönheit geprägt. Das Beiheft ist dreisprachig, wobei die gesungenen Texte nur lateinisch und englisch abgedruckt werden. Die deutsche Übersetzung des Begleittextes hätte allerdings von jemandem korrigiert werden müssen, der von Kirchengeschichte und Musik mehr Ahnung hat als die etwas hilflose Übersetzerin, die ASV beschäftigte. Zu den Texten der Messe ist natürlich nichts zu sagen - sie entstammen der Bibel. Die gregorianischen Einlagen hingegen sind Zeugen der unverschämten und unverblümten Mariolatrie, man könnte auch sagen: des Aberglaubens, der vorreformatorischen englischen Kirche. Als Protestant muss man beim Musikgenuss gnädig darüber hinwegsehen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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