Eisiger Winter in Paderborn, kurz nach Neujahr: Der kauzige Uhrmacher Wiromba alias "Kater" vermisst seine hübsche Lebensgefährtin Ela Hanke. Diese wird währenddessen in einem Keller mit dem Paderbornlied gefoltert. Ein Fall wie geschaffen für den Privatermittler Friedrich Maikötter.
Mit wie immer zerzausten Haaren und gut ausgerüstet mit langen Unterhosen macht sich Maikötter auf die Suche nach der Vermissten und stößt dabei schnell auf eine heiße Spur in der Tanzschule Tauber. Wollte Ela etwa am baldigen ersten Paderborner Modelwettbewerb teilnehmen? Die Paderborner Prominenz soll der Sache als Jury einen seriösen Rahmen geben: ein Künstler, ein Koch, ein SPD-Politiker, selbst Hauptkommissar Gökke und auch Wiromba sind zu dem Spektakel geladen, es winken 5000 Euro und ein Modelvertrag mit einer Zeitschrift.
Alles riecht nach dubiosen Machenschaften, es folgt eine Tote, eine verführerische reiche junge Frau hat ihren Auftritt, bullige Rausschmeißer hängen ihren zerplatzte Träumen nach. Alle Beteiligten geben sich natürlich völlig ahnungslos. Also müssen Maikötter, der sich wie im ersten Band als Priester tarnt, und sein Neffe und Gehilfe Deckel zu ungewöhnlichen Mitteln greifen. Deckel, der nie ein Mischpult von Nahem gesehen hat, wird todesmutig als "DJ Hase" in die Veranstaltung eingeschleust.
Streckenweise unglaublich bescheuert, Maikötter betrachtet seelenruhig die Landschaft und braucht drei Buchseiten zum Aufstehen, er mahnt Deckel ungefähr 100 Mal, seine langen Unterhosen nicht zu vergessen und Grosche hat keine Skrupel, fünf Sätze in Folge mit "Sie" oder "Er" beginnen zu lassen. Kapitelabschlüsse wie diese geben dem Leser den Rest:
"Ihr Leben war keinen Pfifferling mehr wert. Sie stöhnte auf und weinte. Und wieder entsprang der Paderstadt eine neue Quelle. Die Augenquelle." Fazit: Absoluter Trash und deshalb absolut genial!!!