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Mischpoche: 14 Wiener Kriminalgeschichten
 
 
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Mischpoche: 14 Wiener Kriminalgeschichten [Taschenbuch]

Andreas Pittler
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 321 Seiten
  • Verlag: Gmeiner; Auflage: 1., Aufl. (11. Juli 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3839211883
  • ISBN-13: 978-3839211885
  • Größe und/oder Gewicht: 20 x 12 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 291.365 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Welch genialer Schachzug des Wiener Krimiautors Andreas Pittler: Ein fiktiver Ermittler, der reale Fälle löst, und um den die historischen Ereignisse gleichsam oszillieren. Ein wunderbares Buch, das literarischen Genuss mit Wissens- und Erkenntnisgewinn auf amüsant-kurzweilige Weise zu verbinden weiß. Und zugleich eine spannende Lektion in österreichischer Geschichte!

Kurzbeschreibung

Der Polizeibeamte David Bronstein muss weisungsgemäß bei der Ausschaltung des Österreichischen Nationalrats 1933 zugegen sein. Er spürt, dass hier etwas zerbricht, und fragt sich unwillkürlich, wie es überhaupt so weit kommen konnte, liegt doch die Aufbruchstimmung nach dem Ersten Weltkrieg noch gar nicht so lange zurück In 14 Geschichten ermittelt der jüdischstämmige David Bronstein von der Wiener Mordkommission in realen Verbrechen aus der Zeit der ersten Österreichischen Republik von 1919 bis 1933.

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein richtiger Glücksgriff 5. Februar 2012
Von Charlie
Format:Taschenbuch
Auf dem Cover ist ein Hinterhof mit einem altertümlichen Tor abgebildet, auf der anderen Strassenseite sind Hakenkreuze aus der Nazizeit zu sehen. Das Ganze ist in Schwarz-Weiss abgebildet. Das Buch besteht aus vierzehn wahren Geschichten aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg, die in Wien spielen.

Der Erste Weltkrieg ist soeben vorbei und in der Stadt Wien geht das Leben weiter. Doch Kommissar David Bronstein hat alle Hände voll zu tun. In einer Geschichte wird Bronstein von seinem Mitarbeiter in die Oper eingeladen. Eigentlich sind Opern gar nicht sein Fall, er wurde fast dazu gezwungen mitzugehen. Zu allem Übel wird auch noch eine Frau in der Oper ermordet. Bronstein hat den Täter schnell gestellt. Seine Methoden, wie er die Täter zu Geständnissen bringt, sind manchmal sehr originell.

Dieses Buch war für mich ein richtiger Glücksgriff. Ich habe es von der ersten Seite an richtig genossen. Das Wienerische ist ganz meine Welt. Das Glossar am Ende hat mir wieder ein paar neue Wörter für meinen wienerischen Wortschatz gebracht. Auch die Epoche ist genau nach meinem Geschmack. Die Figuren sind sehr gut beschrieben. Der Schreibstil des Autors hat mich richtig gefangen. Ich fand es sehr spannend, die Geschichten zu lesen, bei der einen oder anderen Episode hatte ich ein Schmunzeln im Gesicht. Auf alle Fälle werde ich weitere Werke dieses Schriftstellers lesen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Mag Wolfgang Neubacher TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Andreas Pittler hat für sein Buch einen interessanten Ansatz gewählt: Er ordnet jede seiner Kriminalgeschichten einem bestimmten Jahr der österreichischen Geschichte zwischen 1919 und 1933 zu (es fehlt das Jahr 1927, über das der Autor seinen Roman "Ezzes" geschrieben hat).
Als "Klammer" für all diese Geschichten fungiert der Polzeibeamte David Bronstein, der die diversen Fälle - mit seinen Mitarbeitern - zu klären hat.
Diese Fälle reichen vom harten Vorgehen der Polizei und der Wiener Sicherheisschutzwache gegen kommunistische Demonstranten ("1919") über den österreichischen Fußballmeistertitel für den Wiener Sportclub ("1922"), die Anfrage des deutschen Reiches, Hitler als österreichischen Staatsbürger nach Österreich abschieben zu dürfen ("1924") bis zur sogenannten "Selbstausschaltung" des Parlaments 1933 (Bundeskanzler Dollfuß ließ ein Wiederzusammentreten desselben mit Polizeigewalt verhindern).
Natürlich treten auch die entsprechenden historischen Persönlichkeiten auf (Bundekanzler; Wiener Polizeipräsidenten usw.) - und in jeder Geschichte (der fiktive) David Bronstein. Er ist erfolgreich (das zeigen seine Beförderungen); 1933 26 Jahre bei der Polizei, 50 Jahre alt - und ziemlich müde...
Ein meist spannendes und interessantes Buch (mit historischen Erläuterungen als Ergänzung); einziger Einwand: das Glossar müsste umfangreicher sein!
Was wäre aus dem 20. Jahrhundert geworden, hätte das deutsche Reich Hitler 1924 tatsächlich nach Österreich abgeschoben?
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Format:Taschenbuch
Vorweg: Wieder ein gelungenes, literarisch wie historisch wertvolles Buch zu den Wirren der ersten Republik, das anders als die bisherige Bronstein Saga bei Gmeiner erschienen ist.
Pittler wählt diesmal für seine Geschichten die Kurzform, was den Vorteil bietet, dass er sowohl von den Ereignissen (wie bereits erwähnt handelt jede Geschichte in einem anderen jahr) als auch von den Kriminalfällen (denen zum Teil wahre Begebenheiten zu Grunde liegen) den LeserInnen ein wunderbar buntes Spektrum bieten kann. Ein Mordfall führt ihn in das damals (noch kurz) zu Österreich gehörende Ödenburg (Sopron), er kann einen Waffenschieberring mit Hilfe der Eisenbahnerschaft aufliegen lassen, er begibt sich auf die Spur mehrer in Wien aufgefundener Leichenteile, ein Mädchenhändlerring wird ebenso wie ein Schmuckdiebstahl Ziel seiner Investigationen und Persönlichkeiten wie Bettauer oder sogar Adolf Hitler sind Figuren in seinen Geschichten.
Pittler beschreibt Historie und erzählt zugleich Histörchen, und beweist wieder einmal, dass er ein Meister seines Fachs ist. Kongenial und witzig das Duo Pokorny und Bronstein, wobei es dem Autor zuweilen gelingt, zwischen den beiden Conferencen zu entspinnen, die sogar Farkas und Waldbrunn zur Ehre gereicht hätten.
Eindeutig ein Kauf- und Lesetipp.
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