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Mirco: Verlieren. Verzweifeln. Verzeihen [Gebundene Ausgabe]

Sandra Schlitter , Reinhard Schlitter , Christoph Fasel
4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (25 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 17,99 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

4. September 2012
Am 3. September 2010 verschwindet der zehnjährige Mirco auf dem Heimweg von der Skaterbahn. Was folgt, ist die bisher größte Suchaktion in der Geschichte der Bundesrepublik. Menschen aus dem ganzen Land nehmen Anteil. Doch der Junge mit dem Lausbuben-Lachen bleibt verschollen und erlangt als "Mirco aus Grefrath" traurige Berühmtheit. 145 Tage lang hoffen, bangen und beten Mircos Eltern. Doch ihr Junge kehrt nicht zurück. Knapp fünf Monate nach seinem Verschwinden wird Mirco entdeckt. Entführt, missbraucht, erdrosselt. In diesem Buch erzählen Sandra und Reinhard Schlitter, wie es ihnen gelingt, mit dem Unfassbaren fertigzuwerden. Von ihrem Leben mit Mirco, ihrer Verzweiflung, vom Glauben an Gott, von der Unterstützung der Menschen, die sie umgeben. Und davon, wie sie es schaffen, sogar um Vergebung für den Täter zu bitten.

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Mirco: Verlieren. Verzweifeln. Verzeihen + SOKO im Einsatz: Der Fall Mirco und weitere brisante Kriminalgeschichten
Preis für beide: EUR 32,98

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 189 Seiten
  • Verlag: Adeo; Auflage: 2., Aufl. (4. September 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3942208687
  • ISBN-13: 978-3942208680
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,2 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (25 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 14.907 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor

Christoph Fasel ist Professor für Medien- und Kommunikationsmanagement an der Hochschule für Wirtschaft und Medien in Calw. Er arbeitete zuvor als Redakteur und Reporter für die Zeitschriften »Stern« und »Eltern« sowie als Chefredakteur der deutschen und österreichischen Ausgabe von »Reader s Digest« und leitete die Henri-Nannen-Journalistenschule in Hamburg

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Kundenrezensionen

4.9 von 5 Sternen
4.9 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
36 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein bewegendes Buch 6. September 2012
Von Falk Müller TOP 100 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Gleich zu Beginn machen Mircos Eltern klar, was das Buch nicht ist: Es ist kein Denkmal für ihren Sohn, der ohnehin immer in ihrem Herzen sein wird. Es ist auch keine Kriminalgeschichte, obwohl es um ein schlimmes Verbrechen geht. Und es ist keine Abrechung, obwohl man diese nachvollziehen könnte. Was ist das Buch aber dann? Vielleicht am ehesten ein Ratgeber. Mircos Eltern wollen mit den Buch anderen Mut machen, die ebenfalls Schlimmes erlebt haben und sie schreiben, wie sie wieder neuen Lebensmut gefasst haben. Dies war bei ihnen ein längerer Prozess, auf den schon der Buchtitel hindeutet: Verlieren, Verzweifeln, Verzeihen.

VERLIEREN
Wer die schlimmen Details sucht, ist in diesem Buch falsch. Die Eltern erzählen nicht nach, was in den Gerichtsakten verschlossen ist - wie, wo und woran ihr Sohn starb. Worüber sie stattdessen schreiben ist, welche Lücke und Stille ihr Kind hinterließ. Um das deutlich zu machen, beschreiben sie auf vielen Seiten den ganz normalen Alltag, den die Familie bis dahin führte.

VERZWEIFELN
Schon kurz nach Mircos Verschwinden hatte der Chef der extra eingerichteten SOKO den Eltern offen gesagt, dass er aufgrund der Umstände und seiner Erfahrungswerte kaum glaubt, Mirco wieder lebend zurück zu bringen. Und doch klammert man sich an jede Hoffnung. Darüber schreiben die Eltern sehr bewegend. Für sie begann eine quälende Zeit des Wartens, die genau 145 Tage dauerte - bis man Mircos Leiche fand. Warum sie trotzdem nicht verzweifelten, hängt wohl zusammen mit einer Fähigkeit, die sie in der schlimmen Zeit nie verloren: Verzeihen zu können.

VERZEIHEN
Den Eltern ist das Schlimmste passiert, was man sich denken kann: ein Mensch hat ihnen ihr Kind genommen. Kann man einem solchen Menschen überhaupt verzeihen? Die Schlitters haben es geschafft aufgrund ihres christlichen Glaubens. Sie können dem Täter verzeihen, ja sie beten sogar für ihn. Für sie ist er ein Mensch, dem man vergeben muss, wenn man Christ ist. Auch im eigenen Interesse. "Jemand der hasst, wird nicht mehr lachen" schreiben sie. Und so ist das Buch auch eine Hilfe für andere Menschen in ähnlich verzweifelter Lage, Mut zu fassen und wieder ins Leben zurück zu kehren.
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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verlieren. Verzweifeln. Verzeihen. ...und: Verarbeiten. 19. September 2012
Format:Gebundene Ausgabe
Durch den transparenten Schutzumschlag schaut dem Leser ein Junge entgegen. Wie durch einen Nebel. Oder wie aus einer anderen Welt. In krakeliger Kinderschrift ist der Titel des Buches aufgedruckt: "Mirco"
Mirco, der durch eine unfassbare Tat zum bekanntesten Jungen der jüngsten Vegangenheit in Deutschland wurde. Mirco, der nicht weiterleben durfte, obwohl er noch soviel vor sich hatte.

Es gibt wohl kaum jemanden, der nicht von den tragischen Ereignissen, die sich im Herbst 2010 in Grefrath abgespielt haben, in irgendeiner Form gehört hat. Es gibt wohl auch kaum jemanden, den diese Geschichte nicht ergriffen hat. Wie so oft blieb die Frage nach dem "Warum?" unbeantwortet. Wie so oft kochte der Volkszorn hoch.

Die Frage nach dem "Warum?" beantwortet dieses Buch nicht. Das will es auch gar nicht!
Vielmehr erzählen Mircos Eltern, Sandra und Reinhard Schlitter unter Mithilfe des Autors Christoph Fasel, was sich an jenem 3. September 2010 in ihrem Hause abgespielt hat. Sie erzählen minutiös, wie sie den Tag und die 145 folgenden Tage verbracht haben. 145 Tage voller Angst, Hoffnung, Sorge und Verzweiflung. Sie erzählen aus dem Familienleben, das so normal war, wie das von tausenden anderer Familien. Sie erzählen auch vom letzten Kapitel eines der erschütternsten Kriminalfälle der jüngeren Zeit. Von der Gerichtsverhandlung.
Sie erzählen, wie es ihnen gelang, nicht an dem Verlust ihres geliebten, lebenslustigen Sohnes zu zerbrechen. "Das Leben geht weiter. Mirco hat drei wundervolle Geschwister. Auch sie haben ein Recht auf Leben, das nicht in Erstarrung untergeht." schreibt Mircos Mutter im Vorwort.
Den Schlitters half unter anderem ihr starker Glaube, letzlich das Geschehene zu akzeptieren, sogar am Ende dem Täter zu verzeihen und für ihn zu beten.

Insbesondere Letzteres klingt für viele unglaublich und doch ist es der Weg, den diese Familie gegangen ist.

In dem Buch kommen abwechselnd Mircos Mutter Sandra und sein Vater Reinhard zu Wort und lassen den Leser an Vielem teilhaben, was nicht durch sensationelle Presse- und Fernsehberichte an die Öffentlichkeit gelangte. Dabei geben sie viel von sich selbst preis.
Es gibt wohl kaum einen Tatsachenbericht, der den Leser so dicht an das Geschehene heranlässt. Beim Lesen kann man sich immer wieder in die Lage der Schlitters hineinversetzen. Man kann einfach nicht anders als wirklich mitleiden, weshalb man an mancher Stelle die Lektüre auch unterbrechen muss, um das Gelesene überhaupt verarbeiten zu können.

Darüberhinaus geben die Bilder im Buch auch einen winzigen Eindruck in das Leben der Familie vor und nach der schrecklichen Tat. Wir sehen Bilder eines fröhlichen jungen mit vielen Interessen. Wir sehen aber auch Bilder, die sich tief ins Gedächtnis der Öffentlichkeit eingegraben haben. Polizisten bei der Suche nach Mirco. Die Schlitters während ihres dramatischen Fernsehappells an Mircos Entführer. Mircos Grab.

All das macht dieses Buch zu einem beklemmenden Zeugnis jener Zeit, in der eine ganz gewöhnliche Familie ungewollt in das Zentrum der Aufmerksamkeit eines ganzen Landes rückte. Vor allem gelingt es dem Buch aber auch, selbst nichtgläubigen Menschen zu vermitteln, warum die Schlitters so gehandelt haben wie sie es taten. Es ist glaubhaft und nachvollziehbar.
Vielleicht sollten gerade deshalb alle "Todesstrafe!"-Brüller sich dieses Buch auch einmal zu Gemüte führen.

"Wir schreiben dieses Buch nicht, um unserem Kind ein Denkmal zu setzen." Eine Liebeserklärung an das Kind, das ihnen genommen wurde ist es aber auf jeden Fall und es ist für mich sehr schlüssig, dass auch das Schreiben dieses Buches den Eltern von Mirco ein Stück weit geholfen hat, das schreckliche Ereignis noch ein Stück weiter zu verarbeiten. Das Buch ist auch ein Dank an alle, die in der schweren Zeit den Schlitters ihr Mitgefühl und Unterstützung entgegenbrachten. Es ist ein eindringliches Zeugnis, wie man mit solch einer Katastrophe umgehen kann, ohne zu zerbrechen.

Dass die Schlitters uns so an dem schlimmsten Kapitel ihres Lebens teilhaben lassen verdient allerhöchsten Respekt. Auch als nicht religiöser Mensch hat man keine andere Wahl als der Familie Hochachtung zu zollen für ihre Fähigkeit, (weiter) an Gott zu glauben. Es gehört Mut dazu, sich so zu seinem Glauben zu bekennen und daran festzuhalten.

Nach der letzten Seite braucht man erst einmal einen Moment der Ruhe um das Gelesene zu verarbeiten. Dabei kommt man nicht umhin, sich zu fragen, wie man wohl selbst mit einer solchen Situation umgehen würde. Auch wenn man vielleicht ganz anderer Meinung ist, so zeigen Mircos Eltern auch, dass Hass auf den Täter nicht der einzige Weg ist, mit so einer Situation umzugehen. Und es muss auch nicht unbedingt der Glaube sein. Vielmehr zeigen uns Mircos Eltern, dass es auch auf die innere Stärke ankommt. Vor allem auf die Stärke, auch die schlimmsten Ereignisse des Lebens überhaupt an sich heranzulassen, sich dem Unfassbaren zu stellen, um nicht am Leben zu verzweifeln. Auch Hilfe zuzulassen. Denn welchen Sinn hätte es, auch nach dem Tod eines geliebten Kindes (aus welchem Grund es auch immer zu Tode gekommen ist), das eigene Leben und das der Familie nicht mehr als lebenswert zu empfinden? Wenn man etwas in sich geht, kann einem dieses Buch darauf vielleicht sogar eine ganz eigene Antwort geben.

Ein hervorragendes Buch.
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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr berührend ! 10. September 2012
Von arwen008 TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Buch gehört für mich zu den Büchern, die mich am meisten die letzte Zeit beeindruckt haben. Wer kann sich nicht daran erinnern, überall von Mircos Verschwinden gelesen oder gehört zu haben ?
Am 03.September 2010 verschwindet der 10 Jährige Mirco auf dem Heimweg von der Skaterbahn.In diesem Buch erzählen Mircos Eltern, Sandra und Reinhard Schlitter, über das, was an diesem Tag passiert ist. Doch wir lernen auch ein wenig Mircos Eltern aus der Zeit vor ihrer Hochzeit kennen, erfahren wie die Schwangerschaft mit Mirco verlaufen ist und was für ein Junge er war, aber auch, wie es ihnen ergangen ist, als sie endlich wußten, was mit Mirco passiert ist.

Da ist es besonders beeindruckend, dass sie heute dem Täter gegenüber keinen Hass empfinden, nie empfunden haben. Im Gegenteil sie wünschen sogar, dass man für den Täter betet. Dem ein oder anderen mag das jetzt sehr suspekt vorkommen. Wenn man jedoch das Buch gelesen hat, versteht man warum. Einem Gläubigen stellt sich die Frage unter Umständen gar nicht, denn Familie Schlitter tut genau das, was man als Christ tun sollte, wenn man seinen Glauben ernst nimmt, verzeihen.
Mirco und seine Geschwister sind in großer Freiheit aufgewachsen. Dies geschah immer in Absprache mit den Eltern. An diesem Abend des 3. Septembers nimmt sich ein Mann das Recht in Mircos Leben einzugreifen, ihn zu mißbrauchen und danach zu töten. Alleine von dieser Vorstellung wird einem ganz anders.

Das Buch ist sehr emotional , keine Frage.Man bleibt von dieser Familie nicht unberührt., von ihrem tiefen Glauben, der aber ganz natürlich wirkt, weil er aus ihrem Herzen kommt. Auch Mircos Schicksal geht dem Leser sehr nahe. So kann es durchaus mal vorkommen, dass man einfach weinen muss, angesicht dessen, was man gerade liest. Besonders beindruckend und tröstend fand ich allerdings den Schluß, die Begebenheit, die Mircos Mutter erzählt, gibt allem einen tieferen Sinn.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Buch
Das Buch ist sehr gut, Bestellung erfolgte Promt Hier zeigt die Familie, das man auch mit schwierigen Situationen im Leben umgehen lernen kann.
Vor 8 Tagen von Stefan Papenfuß veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Trotz aller Tragik...
Ein erschütterndes Buch, das trotzdem Hoffnung vermittelt. Ein starker Glaube lässt die Familie weiterleben und zum Tröster für andere werden.
Vor 21 Tagen von Hannelore Besenbeck veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sehr ergreifend
Dieses Buch habe ich trotz seiner ergreifenden und traurigen wahren Geschichte verschlungen. Sehr ehrlich und bewundernswert haben die Eltern dieses Buch über den Verlust... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Isa Schneider veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Gefällt mir sehr!
Das Buch ist echt sehr spannend.Bin beim 4 Kapitel und mag es garnicht mehr aus der Hand legen..Die Familie Schlitter ist echt sehr stark.. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Melanie veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Mirco
Das Buch war wirklich sehr beeindruckend und ich habe sehr mitgelitten mit der Familie Schlitter. Da ich auch gläubig bin, kann ich verstehen, wie diese Familie die Ereignisse... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Heike Faltus veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein mutiges Buch
Ja, es geht zur Herzen und der Umgang mit dem Unfassbaren ist anders als die Meisten wohl reagieren würden. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von le loup veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Mirco: Verlieren, Verzweifeln, Verzeihen
Alles Bestens! Interessantes Buch und gut geschrieben. Man kann richtig nachfüllen wie sich die Eltern von Mirco gefühlt haben. Gut zu lesen.
Vor 3 Monaten von Silke Häußermann veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen verstehen kann nur, wer selbst betroffen
Nur wer leider selbst angehörig, oder in anderer form nahestehender eines verbrechens an einem kind ist, kann nachvollziehen, verstehen...verzeihen? Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von deluxe.reverb veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sehr gut
Das Buch ist sehr gut geschrieben. Und die Bilder sind auch sehr schön. Ich habe es zwar noch nicht fertig gelesen aber bin bis jetzt schon begeistert
Vor 3 Monaten von Norbert Feldmann veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen sehr gutes Buch
Ich bin sehr erschüttert über den Inhalt des Buches. Vor allem nimmt mich das alles noch sehr viel mehr mit, weil ich Angehörige von Mirco persönlich kennen... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von BiggiB veröffentlicht
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