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Moviemans Kommentar zur DVD: Der Ton etwas zu milde, das Bild tragfähig.
Bild: Die Schärfe schlägt sich noch recht gut und liefert eine recht nette Detailzeichnung (00.08.30, Autos auf Parkplatz in Totale). Auch die Bewegungsstabilität ist einwandfrei, selbst Nachtszenen verleiten die Disc nicht zu Nachziehern oder Rucklern (01.08.17, Flug über Stadt). Die Rauschwerte sind teilweise etwas bedenklich, treten aber meist nur in mittelhellen Szenen in Erscheinung.
Ton: Das Klangbild ist freundlich, aber etwas zu zurückhaltend, besonders in der Kulissenanlage. Die Beschallung in einer Kneipe etwa klingt zu frontal und auch ein Gewitter (00.45.07) wird akustisch etwas zu zahm gezeichnet. Auch die Spielsequenzen auf dem Eis bleiben etwas zu wenig vital. Bei guter Stimm-Voluminierung, etwas zu wenig Ambienz.
Extras: Im 18-minütigen Making Of kommen alle am Dreh maßgeblich Beteiligten zu Wort, die Outtakes sind ein Zusammenschnitt zur Filmmusik und nicht immer so richtig witzig. --movieman.de
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Blickpunkt: Film
In diesem Fall handelt es sich jedoch nicht nur um einen phänomenalen Triumph im Sportstadion, sondern um eine bitter notwendige Selbstvertrauensspritze für eine angeschlagene Nation. Die Ursachen für die demoralisierte Volksverfassung werden mit einer historischen Montage, die Vietnamkrieg, Watergate, Inflation, Ölkrise, Afghanistan-Invasion der Russen und Iran-Geiseldrama anschneidet, während der Titelsequenz elegant im Schnellverfahren demonstriert. Die folgende Story von Newcomer Eric Guggenheim führt den Eishockey-Trainer Herb Brooks (Russell) als Mann mit unkonventionellen Methoden ein. Nicht nur wählt er sieben Monate vor den Winterspielen das Nationalteam (damals noch aus Amateuren bestehend) im Alleingang aus. Obendrein dreht sich seine Suche auch darum, 'die besten Spieler, sondern die richtigen zu finden'. Diese bestehen unter anderem aus Eddie Cahill als Torhüter Jim Craig und Patrick O'Brien Dempsey als Teamcaptain Mike Fruzoni. Bis sie sich zu einer eingespielten Mannschaft zusammenraufen, bei der jeder einzelne versteht, dass nicht das Individuum, sondern das Team am wichtigsten ist, müssen sie knochenhartes Training bis zur Erschöpfungsgrenze durchstehen. Erst als sie verstehen und inbrünstig intonieren, dass sie für die 'United States of America' spielen, beginnen sie auf dem Eis erfolgreich zu sein. Das abschließende Finale stellt das spannende Spiel gegen die Russen (allesamt finster dreinblickende Riesenkerle) dar, das den USA nach einem weiteren Gewinn gegen Finnland schließlich die Goldmedaille bescherte.
Indie-Regisseur Gavin O'Connor ('Tumbleweeds') serviert mit seiner straffen Inszenierung spannend choreographierte Eishockey-Spielmomente, ohne Nicht-Fans mit einem Aufstiegsspiel nach dem anderen zu langweilen. Dieses Sportdrama konzentriert sich ohnehin insgesamt mehr auf den dramatischen Aspekt, der allerdings vorrangig für den Trainer reserviert bleibt und für die eigentlichen Spieler nur minimale Charakterzeichnung zulässt. Dies hätte so manchen sicherlich mehr interessiert, als die mehrfachen Familienkonfliktsituationen mit Brooks zwangsläufig vernachlässigter Ehefrau (Patricia Clarkson, Oscar-nominiert für 'Pieces of April'). Ähnlich konstant betroffen klingt auch der manipulative Orchesterscore von Mark Isham, bei dem selbst kleinere Enttäuschungen tragisch hervorgehoben werden. Militärische Trommelwirbel beim Showdown mit den Russen hingegen unterstreichen unmissverständlich die symbolische Signifikanz der sportlichen Auseinandersetzung. Überhaupt wird ein patriotisch gesinntes US-Publikum auf der Suche nach moralischer Aufpäppelung die frenetischen 'U.S.A.'-Jubelchöre beim Spiel zu schätzen wissen, im Ausland könnte der Unterton der Story als selbstgefälliger Nationalstolz aufstoßen. Da es sich trotz bewegender Geschichte und exzellenter Schauspieler dennoch nicht um einen 'Rocky' des Hockey handelt, bleibt abzuwarten, ob Buena Vista am europäischen Box Office ein Schlagschuss gelingen kann. ara.
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Kurzbeschreibung
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Drei Tage vor der Eröffnungsfeier in Lake Placid hat Brooks ein Testspiel gegen die Sowjetunion angesetzt, das seine Jungs mit 10:3 verlieren. Der Traum eines Sieges scheint in weite