ich benutze das vorgängermodell, welches sich nur leicht im aussehen unterscheidet, sonst aber meines wissens völlig identisch ist.
seit nun mehr einem halben jahr ist dieses fernglas mein fast täglicher begleiter und wird es auch wohl noch lange bleiben.
Verarbeitung und Qualität sind supwer gemacht.
Das fokussierrad ist griffig und erlaubt so feinste einstellungen ziemlich genau. auffallend ist dabei, dass die leichtigkeit des Rades von der Außentemperatur abhängig ist. als ich es im herbst bekam dachte ich, dass es doch etwas schwieriger zu drehen ist, doch je wärmer es draußen wurde desto einfacher lässt es sich drehen (macht physikalisch ja auch sinn).
ich habe es mal parallel mit einem svarowski spitzenfernglas verglichen: klar merkt man einen unterschied, aber die 2000¤ preisdiffenrenz sind das nicht wert. wenn ich ein helleres bild haben will setze ich meist einfach meine brille ab und bin manchmal erstaunt wie gut es wird, meine brille ist wohl das schlechteste glas durch das ich gucke :D
als dachkant fernglas ist es zudem sehr kompakt, hat eine angenehme dicke und liegt so mit einem nicht so sehr hohem gewicht gut in der Hand.
zur robustheit ist mir folgendes passiert: ich habe das Minox in die ablage zwischen den beiden Vordersitzen des autos gelegt und das okular guckte leicht hinaus. Dann habe ich den Sitz nach hinten gestellt und wunderte mich warum es nicht weiter geht, nach ein paar weiteren kräftigeren versuchen, da klemmt irgendwo doch was, stellte ich fest: mein fernglas lag im weg, oh Nein!!! Folgen: winzige schramme in der gummierten augenmuschel, SONST NICHTS - erstaunlich.
wer ein gutes fernglas zu einem angemessenen preis braucht - dieses :)