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Minima Animalia - Ein Stundenbuch der Natur. Mit einem Vorwort von Hildegard Kurt Broschiert – 9. Oktober 2012


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Produktinformation

  • Broschiert: 144 Seiten
  • Verlag: think oya; Auflage: 1. Auflage (9. Oktober 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3927369683
  • ISBN-13: 978-3927369689
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 16,2 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 208.672 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Auf der Suche nach einer Poetik des Lebendigen

Ich beschäftige mich vor allem mit dem Verhältnis des Menschen zur Natur, zur ihn umgebenden und zu seiner eigenen, mit Naturschutz, mit der Frage nach dem Schönen und nach der Poesie, und damit, wie sich ein Bild der menschlichen Kreativität als Teil alles übrigen Lebens in einem lebendigen Kosmos zeichnen lassen kann.
 

Eine neue Sicht des Lebendigen: Von der schöpferischen Ökologie zu einer Ökonomie der Lebendigkeit

Die herrschende Wirtschaftslehre vom immerwährenden Wachstum, von Effizienz und Optimierung und vom stets seinen Nutzen maximierenden Homo oeconomicus beruht ursprünglich auf einer biologischen Idee: auf der Idee der Evolution als beständigem Wettkampf, als kollektivem Egoismus, der das Wohl des Ganzen befördern soll. Doch gerade diese Ökonomie der Effizienz führt dazu, dass das Biologische, die Natur, in immer rascherem Maße zurückgedrängt und zerstört wird. 

Das Verheerende der gegenwärtigen Wirtschaftslehre beruht  paradoxerweise darauf, dass sie sich zwar auf die Natur beruft, aber gerade nicht die tiefe Wirklichkeit der Austauschvorgänge begreift, wie sie die Naturgeschichte hervorgebracht hat. Die Ökonomie glaubt sich am Haushalt der Natur zu orientieren, verkennt diesen aber weitgehend.  Natur etwa ist schockierend ineffizient. Und sie gehorcht auch nicht dem Gesetz, dass für alle Leistungen gekämpft werden müsse, wie es in dem Sprichwort "Im Leben wird einem nichts geschenkt" zum Ausdruck kommt.

Im Gegenteil: Die Ökosphäre beruht auf einer Ökologie der Gabe, auf einem beständigen Austausch, der von der "gratis" eingestrahlten Sonnenenergie gespeist wird. Erst wenn wir diese Ökologie - und auch Ökonomie - des Gebens und Nehmens wieder verstehen, wenn wir verstehen, wie sehr die Menschen Teil eines solchen beständigen Austauschs sind, werden wir eine neue Grundlage für ein anderes Wirtschaften mit der Natur finden können. Diese neue Wirtschaft wird eine Ökonomie der Gemeingüter (oder commons) sein und sich an der Idee der Natur orientieren, dass die Lebensleistungen des Planeten allen Wesen gleichermaßen geschenkt sind. 

Spielen und Lieben


Spielen steht nicht im Dienste eines Zweckes. Es ist vielmehr selbst höchste Wirklichkeit. Spielen ist weder ein "Faksikimile des Überlebenskampfes" noch dessen unbeholfene Vorbereitung. Wenn schon Faksimile, dann ein solches der Lebendigkeit, schöpferisches Sinnbild der kreativen Impulse, die unsere Welt entstehen lassen. Alle konkreten Gestalten und Inhalte des Spielens folgen diesen Impulsen.

Spielen spiegelt Wirklichkeit, aber nicht indem es sie nachahmend abbildet oder lernend einübt, sondern indem es selbst die Qualitäten hervorbringt, welche Wirklichkeit kennzeichnen, nämlich Kreativität, Sinnhaftigkeit und unbändige Freude. Der Sinn von Spiel besteht darin, der Welt inne zu werden, auf die ein Lebewesen geboren wurde. Dieses Innewerden geschieht auf schöpferische Weise, indem ein Kind, während es wahrnimmt und sich selbst begreift, beständig Welt erschafft.

Eine Poetik der Natur

Ich suche nach dem Ort und der Erscheinungsweise des Poetischen in der Welt. Tiere und Pflanzen sind eine davon. Das haben wir zurzeit vergessen, fühlen es aber gleichwohl. Leben ist etwas, das an einem Körper, als dieser Körper, eine Innenseite zum Ausdruck bringt.


Poesie ist die Präsenzform dieser Innenseite - der Welt, die reine Innenseite bleibt, solange sie nicht der Vergegenwärtigung in Fleisch und Blut teilhaftig wird. Poesie ist die Realisierung des Ganzen in einem beliebig kleinen Fragment.
 
www.autor-andreas-weber.de

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Andreas Weber, geboren 1967, studierte Biologie und Philosophie in Berlin, Freiburg, Hamburg und Paris und promovierte bei Hartmut Böhme und Francisco Varela über Natur als Bedeutung. Als freier Publizist schreibt er regelmäßig Beiträge für Magazine und Zeitungen, darunter Die Zeit, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Geo, National Geographic, mare, Greenpeace Magazin, Oya. Im Berlin Verlag erschienen »Alles fühlt« (2007) und »Biokapital« (2008), bei Ullstein »Mehr Matsch!« (2011). Andreas Weber hat zwei Kinder und lebt in Berlin und Varese, Ligurien.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Wir sind Natur, also Lebendigkeit, und wir sind sie im gleichen Moment von außen, als Körper, und von innen, als fühlende Erfahrung.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von OYA-Autorin am 8. November 2012
Format: Broschiert
Es gibt nicht viele Wissenschaftler, die denken und schreiben wie Dichter. Letztere schreiben meist über das, was sie fühlen, erstere über das, was sie sehen. Wenn beides zusammenkommt und sich mit Gesellschaftskritik verbindet, entsteht, was wir derzeit dringend brauchen: »Kleine Beiträge zur Lebendigkeit«. Andreas Webers Buch »Minima Animalia. Ein Stundenbuch der Natur« entwickelt in 99 poetischen Prosaskizzen, was diese Lebendigkeit ist: Freude an schöpferischer Neuheit, Wertschätzung der Schönheit, Sich-Erkennen im Anderen.
Dem Aufbau eines Dramas folgend, spürt der Philosoph und Biologe Weber dem Verlauf eines natürlichen Jahrs nach, indem er seinen Begegnungen mit Schneeglöckchen, Rotkehlchen, Flechten und Blättern in einer »Poesie der Teilhabe« Ausdruck verleiht. Bereits im Vorspiel des Stücks holt der Autor den ausgeworfenen Anker des Denkens zurück in den Körper der Leserin: die kleinste biologische Einheit, die Zelle, hat nur ein Ziel: mehr von sich selbst zu erschaffen. Diesen Lebensdrang versucht Weber in seinen Naturbeschreibungen und -begegnungen zu fassen, indem er den Bewegungen der Schönheit des Lebendigen Aufmerksamkeit schenkt. Doch seine Prosa ist kein romantisches Schwelgen, sie entführt nicht. Stattdessen führt sie mitten hinein in die wahre Natur der Natur, die reine Lebendigkeit ist. Freude beim Anblick der Vögel, Staunen über die Vielfalt der Farben und Formen, Glück in der Tiefe der Augen der Tiere – wir brauchen das, um uns selbst in unserer Unendlichkeit zu erkennen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Gabriele Pohl am 26. Juli 2014
Format: Broschiert
Anstatt blind durch die Welt zu joggen, Wellnessprogramme zu absolvieren oder Anti-Stressprogramme: lassen sie sich auf diese Beschreibungen ein und Sie werden Wirklichkeit fühlen. Sie können spüren: die Welt da draussen macht mich heil.
Uns, die uns zunehmend droht der Wesenskern unseres Seins abhanden zu kommen, wir können erleben: die lebendige Welt und ich sind eines nur. Die Welt in ihrer Fülle, Schönheit und Ganzheit.

Und Sie fühlen sich direkt aufgerufen, endlich wieder offenen Auges nach draussen zu gehen, süchtig nach dieser Einheit mit der lebendigen Welt. Und vielleicht fühlen Sie ebenso die Aufforderung,endlich für sie Verantwortung zu tragen.
Ein grandioses Buch! fein, persönlich, poetisch und kein bisschen sentimental.
Rettung für uns alle, die wir in Gefahr sind, den Kontakt zur Natur und damit zu uns selbst zu verlieren.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dr. Gerd Köllner G.Köllner am 26. April 2013
Format: Broschiert Verifizierter Kauf
es ist ein wunderschönes Buch, sehr lesenswert, und kam gerade rechtzeitig zu Weihnachten bei mir an, guter Service!
Das Buch ist allen naturwissenschaftlich interessierten Lesern sehr zu empfehlen.
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