Kurzbeschreibung
Der Film ist in fünfzehn Kapitel unterteilt.Jedes Kapitel stellt einen eigenen Themenschwerpunkt dar und entwickelt einen eigenen visuellen Stil.Alle Teile sind durch ein spezielles Thema verbunden: das verbindende Konzept des Films ist die Idee von universeller Transformation und Bewegung,die von den Tieren repräsentiert wird.Die Künstlerverfolgen das surrealistische Credo,dass alles mit allem in einer verborgenen Weise verbunden ist.Der einzige Weg,diese Verbindungen offenzulegen,ist die Kunst.Mit seiner unwiderstehlichen künstlichen Dynamik macht der Film diese versteckten Verbindungen sichtbar.Das erste Kapitel zeigt wunderschöne alte Zeichnungen von unbekannten fremden Tieren als Memory-Spiel, welches die gesamte Leinwand in Bewegung versetzt,die Tiere werden Teil einer nicht zu stoppenden Transformation.Nach diesem einleitenden Prolog beginnt der Film mit einem Labyrinth von Fenstern, allerdings gibt es keine Wände,keine Decke und keinen Boden:der Raum eines surrealistischen Bildes.Wir betreten eine alte Scheune,die sich zu einer Landschaft mit künstlichen Bäumen öffnet.Keine Ganzheit ist mehr fixiert, alles ist offen und in Bewegung.Es wird dunkel und die Bäume versinken in einer dichten Nebelwand.In einem besonders spannungsgeladenen und aufregenden Moment erscheint ein sehr besonderes Tier:zuerst sehen wir die Texturen eines Leopardenfells aber es ist nicht das Fell eines echten Leoparden,sondern das künstliche eines Plüschtieres. Als dann das gesamte Tier sichtbar wird, sieht man, dass es kein Leopard ist, sondern ein Fantasie-Tier mit dem Körper eines Pinguins,der Nase und den Ohren eines Schweins und dem Horn eines Rhinozeros,das einen entzückenden Tanz zu Minilogues eleganter Musik vollführt.Hinge Design betonen besonders den künstlichen Charakter der meisten ihrer Kreaturen.Die Natur muss zuerst viele digitale Filter durchlaufen, ehe sie auf der Leinwand erscheinen kann.Alles wird auf die kleinsten Elemente heruntergebrochen und zu sich wiederholenden Serien multipliziert.Das nächste Kapitel beginnt mit dem Inneren eines Kassettenrekorders,man sieht ein analoges VU-Meter.Später formen mehrere VU-Meter ein abstraktes Ballett.Fotos und Computergrafiken verschmelzen zu einer Einheit:sobald sie die Oberfläche eines verfallenden Materials erreichen,erschaffen sie synthetische Welten.Plötzlich erscheint eine alte britische Telefonzelle auf einer üppigen computergenerierten Wiese.Eine besonders bezaubernde Naivität ist der Grundgedanke des Films.Die gesamte Bildgestaltung kreist um eine bestimmte Form der Niedlichkeit und das Leitmotiv ist das sich immer wieder verändernde Tier,das in fast jedem Kapitel der DVD auftaucht.In Kristofer Ströms animierten Clips zu Animals und Hitchhiker's Choice erfährt es zahllose Re-Modellierungen. Im ersten Stück, zeichnet die reale Hand Ströms Tier auf Tier in einer aberwitzigen Geschwindigkeit bis die farbigen Linien anfangen,sich selbständig zu bewegen und neue Formen zu entwickeln.In einem weiteren Kapitel ist nichts auf der Leinwand zu sehen ausser einer groben Struktur sowie einigen Punkten und Linien,die sich in einen See verwandeln,aus dem Schwärme von Bienen und Libellen aufsteigen.Den Rhythmus des gesamten Films wird weitgehend durch ruhige Kamerabewegungen bestimmt.Mit seinen zahllosen Bildern und Bewegungen bringt uns der Film in eine losgelöste Position und wir sehen die Welt um uns herum wie Wissenschaftler-diese Entrücktheit oder Ferne erlaubt uns,seine Schönheit im vollen Maße zu erfahren. Animals The Movie schafft es, die repetitiven Bildcollagen von Club-Visuals mit den Feinheiten der Videokunst zu verbinden und ist mit Sicherheit eine der anspruchsvollsten Visualisierungen von zeitgenössischer elektronischer Musik, die man finden kann. Diese DVD wirkt sowohl auf dem Fernseher im Wohnzimmer wie auch als Visualisierung im Lieblingsclub