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Mine Is Yours
 
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Mine Is Yours

Cold War Kids Audio CD
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Produktinformation

  • Audio CD (21. Januar 2011)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Cooperative Music (Universal)
  • ASIN: B004AE24HO
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Anhören  2. Louder Than Ever 2:44EUR 0,99
Anhören  3. Royal Blue 3:33EUR 0,99
Anhören  4. Finally Begin 3:41EUR 0,99
Anhören  5. Out Of The Wilderness 4:07EUR 0,99
Anhören  6. Skip The Charades 4:25EUR 0,99
Anhören  7. Sensitive Kid 3:33EUR 0,99
Anhören  8. Bulldozer 5:02EUR 0,99
Anhören  9. Broken Open 4:39EUR 0,99
Anhören10. Cold Toes On The Cold Floor 4:06EUR 0,99
Anhören11. Flying Upside Down 4:18EUR 0,99


Produktbeschreibungen

motor.de

Zeit für Veränderungen. Die Cold war Kids entfernen sich von ihren Wurzeln und agieren dabei nicht immer souverän. Die 2004 gegründete US-amerikanische Indie-/Soulrock-Band präsentiert auf "Mine Is Yours" ihren charakteristischen Sound im neuen Gewand. Die schrägen Riffs und unkonventionellen Ideen, die auf den beiden Vorgängeralben "Robbers & Cowards" und "Loyalty To Loyalty" noch dominierten, mussten auf der aktuellen Platte einer deutlich moderneren und publikumsorientierten Gangart weichen. Querverweise mit etablierten Acts wie Arcade Fire oder Clap Your Hands Say Yeah sind dadurch berechtigter denn je. Eine gehörige Prise Soul und Blues sorgt jedoch dafür, dass die Cold War Kids trotz dieser Kurskorrektur noch immer aus der Masse herausstechen. Der Opener "Mine Is Yours" beginnt mit eingängigen Beats und sanften Klavierklängen bevor Frontmann Nathan Willett mit kraftvoller Stimme die ersten Zeilen intoniert. Der Song verdeutlicht sofort die neue musikalische Ausrichtung des Quartetts - der transparente Gesamtsound wird von einem sphärischen Hall getragen und tönt klar und weiträumig aus den Boxen. Wie viele andere Songs auf der Platte ist die Nummer sehr kompakt gehalten und verliert sich nicht in experimentellen Spielereien. Den Verehrern der ersten Stunde mag dies bitter aufstoßen, obwohl die Band hier auf sehr hohem Indierock-Niveau agiert. Bei den folgenden "Louder Than Ever" und "Royal Blue" zeigt man sich in der Folge um Abwechslung bemüht. Hier treten erstmals auch wieder die typischen Trademarks der Band zutage. Angezerrte Gitarrenklänge treffen auf treibende Beats, bei "Royal Blue" gibt es phasenweise sogar Ausflüge in Funk-Gefilde. Und über allem thront der omnipräsente Gesang Willetts, der stets die Richtung vorgibt und die Songs zusammenhält. Weitere Anspieltipps sind das sehr griffige "Finally Begin" oder das folkige "Out Of The Wilderness", das entfernt an Mumford & Sons erinnert. In der Folge hat man allerdings etwas das Gefühl, dass der Platte nach und nach die Luft ausgeht. Die zweite Hälfte von "Mine Is Yours" fällt im Vergleich zum ersten Abschnitt deutlich ab und bietet kaum noch Höhepunkte. "Sensitive Kid" und "Bulldozer" brechen nahezu vollständig mit der Vergangenheit der Band und klingen streckenweise fast kitschig. Zwangsläufig stellt sich hier die Frage, ob die Cold War Kids über die Jahre vielleicht nicht doch etwas von der Kreativität eingebüßt haben, die sie einst so ausgezeichnet hat. Letztlich muss man akzeptieren, dass "Mine Is Yours" nur zu Teilen überzeugen kann. Unstrittig ist, dass die Cold War Kids noch immer tolle Songs schreiben können. Das beweisen sie – Kurskorrektur hin oder her – mit den ersten Songs der Platte. Der Rest wirkt jedoch etwas uninspiriert und mutlos. Vor allem dann werden alteingesessene Fans die sperrigen Ausflüge früherer Tage wohl am schmerzlichsten vermissen.

kulturnews.de

Natürlich wäre es ungerecht, die Cold War Kids wegen ihrer christlichen Gesinnung zu kritisieren. Sänger Nathan Willett missioniert ja nicht. Trotzdem nerven seine Alltagsgeschichten, mit denen er uns auf den rechten Weg und in die feste Beziehung führen will, vor diesem Hintergrund umso mehr. Und leider scheinen auch endgültig die Zeiten vorbei, in denen man sich der Musik zuliebe mit den Texten arrangieren möchte. Nachdem auf das grandiose Debüt mit "Loyalty to Loyalty" ein schlechteres Vollplagiat folgte, haben die Kalifornier mit dem dritten Album zwar eine musikalische Veränderung geschafft - nur ist die gnadenlose Verpoppung ihres Soulrocks alles andere als ein Schritt nach vorn. Die Elektrosprengsel bei "Sensitive Kid" wirken aufgesetzt, "Royal Blue" erinnert nicht nur wegen des Klatschens an einen Disney-Soundtrack, und der Titelsong ist sogar abstoßender als alles, was sich die Jonas Brothers bisher haben ausdenken lassen. Natürlich sind etwa bei "Skip the Charades" im Ansatz immer noch große Songmomente aufspürbar, und Willetts Stimme bleibt herausragend. Doch sie werden in der Zukunft einiges auffahren müssen, damit wir ihnen dieses Album vergeben. (cs)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Was ein einzelner Name ... 21. Januar 2011
Von Martin Lorenz TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD
... nicht alles anrichten kann, wenn man ihn nur oft genug im selben Zusammenhang erwähnt. Dass nämlich das neue, dritte Album der Cold War Kids unter der Ägide von Produzent Jaquire King entstanden ist, kann eigentlich nur den schrecken, der sich mit den beigefügten Horrorhäppchen (Kings Of Leon "Come Around Sundown", Norah Jones, Billy Talent) abspeisen läßt. Weil es offensichtlich nicht so gut ins Bild passt bleibt dann aber gern unerwähnt, dass dieser Mann eben auch die Produktion nahezu aller Tom-Waits-Alben nach der Jahrtausendwende verantwortet, ebenso die fabelhafte "Good News ..." von Modest Mouse und das hochgelobte "Do It!" der Liverpooler Band The Clinic.

Bei genauem Hinhören sind die Änderungen dann auch gar nicht so gravierend, denn die wesentlichen Stilmerkmale der Quartetts aus Los Angeles sind auch unter King erhalten geblieben: der affektierte, leicht angezickte Gesang Nathan Willetts, die kraftvolle und sperrige Spielart dessen, was man wohl Soulrock nennen darf, der Ideenreichtum und die Komplexität ihrer Songs, der die Band immer noch dazu verführt, sich ab und an auch mal mächtig zu verheben. Der Humus, aus dem sie jetzt schöpfen, ist halt nun nicht mehr der knarzende Indierock wie noch bei den Vorgängern "Robbers & Cowards" und "Loyalty To Loyalty", sondern eher der geschmeidige und konventionellere Rock der 90er - ihre Springsteen-Lektion jedenfalls scheinen sie gelernt zu haben.

Das mag man gutfinden oder auch nicht, fest steht, dass die Cold War Kids trotz dieser Richtungskorrektur meilenweit davon entfernt sind, platt zu sein oder sich wie ein Chris Martin am eigenen plakativen Pathos zu berauschen, um hernach im Sentiment zu ersaufen - es klingt noch immer nach echter Leidenschaft, die sich Willett da aus der Seele kratzt. "Mine Is Yours" als Titelsong, das verspielte "Out Of Wilderness", ein traurig-schönes "Skip The Charades" und das getragene "Broken Open", allesamt schöne Stücke mit Alltagshorizont und mächtig viel Herzblut. Und wenn dann mal was danebengeht wie "Sensitive Kid", das sich auf dem Radiohead-Terrain offensichtlich etwas unwohl fühlt, dann entschädigt gleich im Anschluß das anrührende "Bulldozer" und macht die Jungs ob dieser Fehlbarkeit auch wieder ein Stück sympathischer. Sicher kein schlechter Auftakt also für das neue Jahr.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Da ist sie nun, 24. Januar 2011
Von Markes
Format:Audio CD
die dritte Platte der Cold War Kids. Als bekennender Fan der ersten zwei Alben, war ich voller Vorfreude auf die neuen Werke. Nach nun gefühlten 10maligem Hören bin ich ein wenig überrascht bzw. enttäuscht. Der Produzent dieser Scheibe hat meiner Meinung nach, keinen guten Einfluss auf den mir bekannten und lieb gewonnen Sound der CWK ausgeübt. Wo sind die disharmonischen Arrangements? Wo ist der schrille Gesang? Die Hälfte der Lieder ist so abartig schnulzig, daß es mir Streckenweise zum Hals raus hing/hängt. Die gesamte Platte klingt, mit einigen Ausnahmen viel zu glatt und vorhersehbar. Keine schönen Soli, Breaks oder sonst irgendetwas was einem vom Hocker reißt. Einzig allein Titel Nummer 10 weckt alte Gefühle.

"Mine is Yours" = U2 + Coldplay
"Louder Than Ever" = Cold War Kids
"Royal Blue" = Cold War Kids
"Finaly Begin" = U2
"Out of the Wilderness" = Eddie Vedder
"Skip The Charades" = Pearl Jam
"Sensitive Kid" = Cold War Kids
"Bulldozer" = von allem etwas
"Broken Open" = Vampire Weekend und U2
"Cold Toes On The Cold Floor" = Cold War Kids
"Flying Upside Down" = U2

Nichts gegen die Künstler derer Sounds bzw. Arrangements sich hier eindeutig bedient wurde.

Mein Fazit:

Hat sich das Warten bzw. der Kauf gelohnt?
Nö!
Sehr schade.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von S. Bach
Format:Audio CD
"Mine is yours" war ja irgendwo eine schwere Geburt. Die Angst war jedem Fan auf die Stirn geschrieben. Gründe waren zum einen der neue Stil der 3. Platte, der neue, glattere Sound und die Angst, dass die CWK wie ein "Kings of Leon"-Abklatsch klingen könnte mit dem selben Interesse sich im klaren Wasser des Mainstreams zu baden.
Meiner Meinung nach wurde hier alles richtig gemacht. Die Platte im gesamten ist genau das wovor viele eine große Angst hatten. Sie ist defintiv nicht mehr so dreckig und rau wie die beiden Vorgänger, nicht mehr so düster und schwer. Jetzt stehen Emotionen und Freude im Vordergrund. Diese 180° Wende wurde allerdings gekonnt gemeistert:

1. "Mine is yours": Der erste Track des Albums überzeugt mit fröhlicher und Hoffnungsgeladener Stimmung auch wenn der Song recht simpel gehalten ist. Überraschung kann man hier zwar nicht erwarten, aber einen durchweg gelungenen Eintieg und Wegweiser für alle nachfolgenden Tracks.

2. "Louder than ever": Die erste Single-Auskopplung der CWK+ Video. Recht kurzer Song mit nur knapp 2:40 Minuten, aber ein Werk das rockt! Dieser Track erinnert mich stark an die ersgten beiden Platten, obwohl auch hier der neue Einfluss zu spüren ist. Der Refrain geht gut ins Ohr und hat schöne Mitsingqualität. einer der schnelleren Tracks des Albums.

3. "Royal Blue": Auch hier wird man an die früheren werke erinnert. Die Strophe ist sehr Bluesig und der Refrain erinnert mich ein bißchen an Brit-Rock (Babyshambles). Sehr schön, aht mir auf Anhieb gefallen.

4. "Finally Begin": Für mich der schwächste Song der Platte, obwohl ich die Strophe ganz hübsch finde. Aber der Refrain will mir nicht zusagen. Das ist mir dann doch ein bißchen zu poppig-vorhersehbar. Schade um die wirklich schöne Strophe.

5. "Out of the wilderness": Ab jetzt gehts los mit meinen persönlichen Highlights. Ich finde die große Mitte des Albums am absolut herrausragensten. "Out of the wilderness" ist ziemlich groß. Große Gefühle, große Emotionen, große Klasse. Der ruhigere Mittelteil hat Gänsehaut-garantie.

6. "Skip the charades": Wundervoll. Da kann ich nichts mehr zu sagen, hier wurde ich direkt mit Glücksgefühlen überschüttet. Klasse Ballade (wenn man das so sagen darf). Hier wird man tatsächlich ein wenig an die letzteren Werke der "Kings of leon" erinnert. Hat mir sehr gut gefallen.

7. "Sensitiv Kid": Viele mögen den Song nicht, da hab ich mir schon Sorgen gemacht. Aber ich muss sagen, dass ich doch sehr angetan von dem Track bin. Elektonisch, experimentell (zumindest für die CWK), minimalistisch und irgenwie anders. Ich fands erfrischend!

8. "Bulldozer": Der Titel hält was er verspricht. Man wird niedergewalzt. Eine Dampfwaltze von einem Song. Das Ende verspricht Gänsehaut und hier holt Frontmann Nathan Willett alles aus seinen Lungenflügeln raus.

9. "Broken Open": Netter Song, musste ihn allerdings ein paar mal hören, da er zuvor etwas an mir vorbeigerauscht ist. Hier wird nicht mit den 4 Vorgänger-Tracks mitgehalten. Einer der schwächeren Songs der Platte. Hat sich mir erst nach gewisser Zeit geöffnet.

10. "Cold toes on the cold floor": Nostalgie. Ein typischer CWK-Track. Sehr Bluesig, düster und locker um nicht zu sagen cool. Macht beim Auto fahren tiersch Spaß ;-)

11. "Flying upside down": Episches Ende der Platte. Ein sehr voller Song, der noch zu explodieren droht. Mir ist der letzte Song auf einem Album immer sehr wichtig. Ich finde das ist wie bei dem Ende eines Films, da muss nochmal alles rausgeholt werden. Das machen sie hier ganz gut, hätte eine gesangliche Explosion wie bei "Bulldozer" zwar noch besser gefunden, aber so passt das auch schon.

Alles in allem ein sehr schönes Album, auch wenn ich die 2.Platte der Jungs noch am liebsten mag. Hat auf jeden Fall eine klare Kaufempfehlung verdient.

P.S. Rechtschreibefehler sind bestimmt drin, ist ja schon 5 Uhr in der früh ;-)
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