In Form eines Seminarbandes, lesen sich die einzelnen Beiträge etwas schwer. Die Sachinformationen sind dementsprechend dicht, jedoch für historisch Interessierte sehr wertvoll. Man erhält Aufschluß über die Rechtslage und deren Handhabung bezüglich der Minderheiten in Rumänien. Der Schwerpunkt liegt zwischen den beiden Welkriegen, man erhält aber auch Informationen über die Lage seit 1919 bis jetzt (1995). Für alle unkritischen Adepten einer multikulturellen Gesellschaft und für Interessierte die das Märchen der unbelasteten Beziehung zwischen Siebenbürger Deutschen und Rumänen erhellt haben wollen, ist das Buch fast Pflichlektüre.