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5.0 von 5 Sternen
Nichts für Ewig-Gestrige, 13. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Mind Set! Wie wir die Zukunft entschlüsseln: Wir wir die Zukunft entschlüsseln (Gebundene Ausgabe)
Was John Naisbitt's Buch besonders interessant macht, ist die Tatsache, dass er mit seiner früher gemachten Prognosen Recht behalten hatte. Daher sollte man auch seine Europa-Kritik ernst nehmen: Der wirtschaftliche Niedergang sei bedingt durch krampfhaftes Festhalten an nicht mehr finanzierbaren Sozialsystemen, ausufernder Bürokratie sowie unkontrollierter bzw. kaum vorhandener Immigration (Zuwanderung sozial Schwacher statt hoch Qualifizierter) und werde sich in Zukunft eher noch beschleunigen. An der hohen, stets weiter steigenden Verschuldung der europäischen Staaten lässt sich bereits heute ablesen, dass John Naisbitt dank seines Weitblicks wohl auch in diesem Falle Recht behalten wird. Ewig-Gestrige, die immer noch dem "real existierenden Sozialismus" der ehemaligen Ostblockstaaten nachtrauern, werden es sich wohl einfach machen und die ganze Kritik als "Neoliberal" abtun. Aufgeschlossene Leser jedoch können aus diesem Buch einigen Nutzen ziehen. Fünf Sterne für soviel Klarblick !
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Lesenswertes Update des Originals, 22. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Mind Set! Wie wir die Zukunft entschlüsseln: Wir wir die Zukunft entschlüsseln (Gebundene Ausgabe)
Bescheidenheit ist nicht gerade die Stärke von Zukunftsforscher John Naisbitt: Wer seine Mindsets anwendet, so verspricht er vollmundig, wird die Veränderungen erkennen können, die die Zukunft formen. Das allerdings fällt bestimmt jemandem wie Naisbitt, der rund 200 Tageszeitungen nach verwertbaren Informationen durchforsten lässt, leichter als Otto Normalzukunftsgucker. Naisbitts Erläuterungen zum Thema Denkmuster sind zweifellos interessant und nachvollziehbar und würden wohl in der Tat jedem weiterhelfen sofern man nur mehr des von Naisbitt geforderten unverfälschten Inputs hätte. Über weite Strecken liest sich "Mind Set!" wie ein Geschichtsbuch. Der Autor kommt nicht umhin, einige Male anekdotenverloren abzuschweifen; immerhin sind diese Kapriolen in der Regel amüsant. Das Buch ist ein Nachfolger zu Naisbitts Weltbestseller "Megatrends": Was er zu sagen hatte, war dort bereits zu finden. Die Kopie ist nicht so gut wie das Original, aber für alle, die "Megatrends" nicht kennen, ist "Mind Set!" das lesenswerte Update, meinen wir.
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4.0 von 5 Sternen
Einblick wie John Naisbitt's Zukunftsprognosen entstehen..., 8. Februar 2009
Rezension bezieht sich auf: Mind Set! Wie wir die Zukunft entschlüsseln: Wir wir die Zukunft entschlüsseln (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch von John Naisbitt ist keine grosse Sammlung neuer Zukunftsprognosen, vielmehr gibt Naisbitt darin interessante Einblicke, wie er zu seinen Prognosen gekommen ist oder wie ueberhaupt Innovatoren nicht voellig neue Elemente der Zukunft erfinden oder hervorbringen, sondern im wesentlich nur 'sehen', was andere nicht sehen, was aber schon hier und jetzt DA ist. Als Rahmen dieser Methode erklaert Naisbitt eine Auswahl von Mindsets, Denkmustern, die er auf jeweils unterschiedliche Situationen anwendet um daraus Verallgemeinerungen fuer moegliche zukuenftige Entwicklungen abzuleiten. Er erklaert diese Denkmuster sehr ausfuehrlich anhand eigener Anwendungen aber auch anhand von bedeutenden "Zukunftsveraenderungen" und Zukunftsgestaltern. Dabei ist der Leser aber aufgefordert, diese Denkmuster bei sich selbst zu hinterfragen und wohl auch zu selektieren und zu variieren. Naisbit zeigt aber auch anhand einiger moeglicher Szenarien, wie die Zukunftsentwicklung der USA, Europas, Indiens und Chinas unter Anwendung dieser Denkmuster verlaufen koennten. Interessant (wenn auch fuer Politikwissenschaftler gar nicht so neu) erscheint mir seine Schlussfolgerung der abnehmenden Bedeutung von Nationalstaaten in der Witschaft. Hier scheint ihm die Entwicklung der Zukunft zu so genannten Domains zu tendieren, wo es auch mehr Sinn haben wird die Wirtschaftsleistung einer gloabalen Domain anstelle der von Nationalstaaten zu messen um daraus Schluesse zu ziehen. Insgesamt ein auesserst interessantes Buch, wennauch nicht voller neuer Zukunftprognosen aber mit vielen Einblicken in das Entstehen seiner Prognosen. Und dass wir im Moment eher in einer Zeit der schrittweisen Verbesserungen all der Dinge leben, die im letzten Jahrhundert unsere Zukunft radikal veraenderten, scheint sehr plausiblel zu sein.
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