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Millionenallee [Broschiert]

Edgar Franzmann
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

Oktober 2009
Milliardärssohn Franck kommt einem Verbrechen im Parfüm-Konzern seines Vaters auf die Spur und wird in der Kölner City brutal überfallen. Nur einer kümmert sich um ihn: Jean, ein Bettler, der auf dem Melatenfriedhof wohnt. Aber die allmächtigen Verfolger spüren Franck sogar auf dem Friedhof auf. Es beginnt ein Kampf auf Leben und Tod gegen Mörder und »Heuschrecken«, Handlanger und Hintermänner.

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Produktinformation

  • Broschiert: 192 Seiten
  • Verlag: Emons; Auflage: 1., Aufl. (Oktober 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3897056313
  • ISBN-13: 978-3897056312
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 13,4 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 240.928 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor

Edgar Franzmann, 1948 in Krefeld geboren, lebt seit über vierzig Jahren als Journalist und Autor in Köln. Er ist Chefredakteur des Web-Portals www.koeln.de und Leiter Content bei NetCologne. Zuvor war er Redakteur beim EXPRES und Redaktionsleiter der Online-Angebote des Kölner Verlagshauses M. DuMont Schauberg. Franzmann ist Mitbegründer von nanowrimo.de, der deutschen Plattform zum »National Novel Writing Month«. »Millionenallee « ist der erste Köln Krimi von Edgar Franzmann.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Franck schaute auf seine Uhr, eine platinschimmernde Lange-Tourbillon: zehn Uhr und dreizehn Minuten. Nur noch knapp neunundzwanzig Stunden, dann würde er Herr über Hundert Millionen Euro sein.

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Kundenrezensionen

3.8 von 5 Sternen
3.8 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Friedhofsgeflüster 9. April 2010
Format:Broschiert
Kölnkrimis sind nicht Krimis für Kölner, sondern Bücher, die in der besonderen Atmosphäre der Stadt links am Rhein angesiedelt sind. In "Millionenallee" wird uns nun ein ganz besonderer Ort Kölns als einer der Hauptschauplätze näher gebracht: Der Melatenfriedhof. Mitten in Köln. Der Ort, wo die Prominenz sich zu Grabe betten lässt, vornehmlich um die Mittelachse des Friedhofes herum, an der "Millionenallee".

Frack von Franckenhorst, den wir einen Tag vor seinem 30. Geburtstag kennenlernen, könnte hier durchaus in ferner Zukunft ebenfalls seine letzte Ruhe finden. Als ältester Sohn eines großen Kölner Parfümerie-Unternehmens steht ihm ab seinem 30. Lebensjahr der Gang in eine verantwortliche Position in der Firma offen. Nur seine Familie scheint dies verhindern zu wollen. Zunächst mit kleinen Tricks, dann mit härteren Mitteln. Warum aber und wer steckt wirklich hinter dem Angriff auf ihn, der ihn schwer zerschlagen mitten in Köln zurücklässt?
Gut, dass er von einem Obdachlosen aufgelesen wird und von dessen ebenfalls obdachlosen Freunden, einer ehemaligen Krankenschwester und einem ehemaligen Frauenarzt, gut versorgt wird. Wo? Eben auf dem Melatenfriedhof, auf dem der einbeinige, obdachlose Retter aus der Not sein Quartier aufgeschlagen hat. Mithilfe der gesammelten Unterstützung seiner neuen Freunde und seiner Schwester klärt Franck die Hintergründe der "Verklüngelisierung" auf höchster Ebene und des Angriffes auf ihn auf.

Im ersten Teil des Buches wird uns der Protagonist ausführlich vorgestellt und präzise charakterlich beschrieben. Im mittleren Teil erleben wir als Leser die Welt Kölns "von unten".
Obdachlosendasein, Hintergründe der Lebensgeschichten, Überleben auf dem Friedhof, Edgar Franzmann führt uns an diese andere Seite Kölns, die unter der Oberfläche auch das Leben in dieser Stadt ausmachen. Köstlich, seine Schilderung des gemeinsamen Abendessens auf dem Friedhof. Humorvoll ebenso der spätere Umzug der bunten Gruppe auf des reichen Erben Kosten in das Dom Hotel, die erste Adresse der Stadt. Orte und Flair Kölns werden prägnant beschrieben, ohne sich als reine Stadtführung in den Vordergrund zu drängen. Nebenbei wird noch die "Verklüngelisierung" erläutert: Franzmann versteht darunter nicht mehr den kleinen Klüngel vor Ort, der in der Realität meist ans Tageslicht kommt, sondern Schiebungen auf höchster Ebene, die nur noch denen bekannt sind und werden, die daran beteiligt sind.
Das Ende hält die Spannung, obwohl es in meinen Augen ein wenig zu lang geraten ist und an manchen Stellen etwas hölzern und konstruiert wird.

Ein zu empfehlender Lesegenuss, der trotz einiger Längen mit Spannung und greifbar beschriebenen Personen unterhält und zugleich andere, auch dem Kölner durchaus nicht allzu bekannte Seiten, der Stadt vor Augen führt. Von Edgar Franzmann, der, wie man merkt, als Kölner weiß, wovon und worüber er schreibt.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Absturz in der zweiten Hälfte 19. Dezember 2009
Von K. Beck-Ewerhardy TOP 500 REZENSENT
Format:Broschiert
Der Sprößling einestraditionsreichen Kölner Unternehmens erfährt, dass er einen Passus des Familienvertrages nicht erfüllt hat und so einiger seiner finanziellen Rechte beschnitten werden soll. Als er nun mehr Zeit in die Firma investiert stößt er scheinbar auf Dinge, die er nicht wissen sollte und wird direkt nach seinem ersten richtigen Arbeitstag brutal zusammen geschlagen und sein Auto mit den darin befindlichen - eventuell belastenden - akten wird gestohlen. An einem sehr ungewöhnlichen Rückzugsort wird er von einigen ungewöhnlichen Menschen aufgepäppelt und macht sich dann daran, herauszufinden, was denn eigentlich genau los ist.
Ab diesem Moment wird die geschichte, die sich bis dahin durch ganz gefällige Charakterzeichnungen ausgezeichnet hatte wesentlich schnell - und läuft auch fast sofort aus der logischen und narrativen Spur, so dass die folgende Handlung nur noch als unglaubwürdig angesehen werden kann und das vorhersagbare Ende nicht wirklich befriedigt. Eindeutig nicht zu empfehlen.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Köln-Krimi 23. November 2009
Format:Broschiert
Ein toller Krimi, spannend von der ersten bis zur letzten Seite, mit einer rasanten Handlung, temporeich und witzig geschrieben. Immer wenn der Leser glaubt, jetzt weiß er Bescheid, schwupp, kommt ein neuer Überraschungseffekt. Außerdem ist das Buch ein würdiger Köln-Krimi. Köln-Kenner und solche, die es werden wollen, bekommen Lust, die Standorte aufzusuchen und die beschriebenen Strecken abzufahren. Das eine oder andere Geschehnis erscheint etwas unvollständig motiviert, was das Lesevergnügen aber nicht trübt: auf jeden Fall fünf Sterne.
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Haben Sie Fragen zur "Millionenallee"? Ich bin der Autor. 1 09.12.2009
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