In "Die 500 Millionen der Begum" geht es um zwei Erben eines gewaltigen Vermögens, die ihr ganzes Geld verwenden, um jeweils eine Utopia-Stadt nach ihren Vorstellungen zu bauen. Der Ansatz war interessant, die Geschichte jedoch leider viel zu klischeehaft.
Der böse deutsche Erbe aß natürlich ausschließlich Bratwurst mit Sauerkraut und nutzte seine - Achtung, jetzt kommt's - "Stahlstadt" (O-Ton!), um dort Kriegsmaschinen gegen die Paradiesstadt des anderen Erben zu führen, die - wie sollte es anders sein - France-Ville heißt.
Die Handlung ist leidlich spannend und nicht mal am wenig überaschenden Ende gibt es irgendeine Art Pointe.
Ich weiß nicht, ob der Roman einfach als Produkt seiner Zeit zu entschuldigen, oder ob er tatsächlich einfach nur schlecht ist.