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Die 500 Millionen der Begum (collection jules verne) [Taschenbuch]

Jules Verne
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 220 Seiten
  • Verlag: pawlak taschenbuch verlag (1984)
  • ISBN-10: 3822410322
  • ISBN-13: 978-3822410325
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 11,6 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.163.151 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verne und das Geheimnis von Stahlstadt 26. Dezember 2008
Von Axel22
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
Die 500 Millionen der Begum ist erstmals im Jahre 1879 erschienen. Erzählt wird die Geschichte einer gewaltigen Erbschaft , die - über verwickelte Umwege - aufgeteilt an zwei Erben geht die gegensätzlicher nicht sein könnten, den französischen Professor Dr. Sarrassin und den deutschen Professor Schultze aus Jena. Der französische Professor nutzt seine Erbschaft, um auf amerikanischen Boden eine ideale Stadt zu bauen, eine Stadt der Gesundheit und des Wohlergehens aller. Der deutsche Professor ist von Anfang an ein erklärter Gegner dieser Stadt "France-Ville" genannten Stadt. Er errichtet "Stahlstadt", eine Stadt die das genaue Gegenteil darstellt, voller Zechen, Eisengießereien usw. in der nur Kriegsgerät hergestellt wird. Kanonen jeden Kalibers, eine schrecklicher als die andere.

In diese Stadt macht sich Marcel Bruckmann, ein Freund des Sohnes von Dr. Sarrasin, auf, um ihre Geheimnisse zu erkunden. Sein Ziel ist es, das Schlimmste zu verhindern. Und es sind schreckliche Dinge, die Stahlstadt zu verbergen hat. Ob Marcel es unter Einsatz seines Lebens schafft, diese Geheimnisse aufzudecken und wie die spannende Geschichte endet, wird nicht verraten....

Ist gibt wohl kaum ein Werk eines Autors welches so verfälscht und verändert wurde, wie das von Jules Verne. Es wird sicher niemanden geben, der nicht ein Werk von Jules Verne kennt, besonders natürlich seine besonders bekannten und verfilmten Romane wie "Reise um die Erde in 80 Tagen" oder "Reise zum Mittelpunkt der Erde", um nur zwei Beispiele zu nennen.
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Format:Audio CD
Jules Vernes war nicht der erste Science Fiction Schreiber. Jules Vernes war ein technologischer Visionär. In diesem Buch schildert er das Yin und Yang Prinzip der Möglichkeiten, die eine große Erbschaft gebiert.
Während der Protagonist eine Stadt erschafft, die im Einklang mit Mutter Erde ein harmonisches Verhältniss pflegt, wird der Antagonist zu einem Übervater Staat, der mit allen Mitteln die neu gewonnene materielle Macht zum Herschen mißbraucht und die Menschen in seiner Stadt versklavt ( Hier könnte Fritz Lang und sein Film Metropolis so einigen Ideen her haben.). Als er seine gänzlichen Resourcen erschöpft hat, ist sein Plan die andere Stadt mit einem Streich zu übernehmen, da seine Gier ihn in den Teufelskreis des immer weiter wachsen müssens hinein gezwungen hat. Hier wird Vernes dann wieder mehr als nur visionär, als er sich die flüssige Stickstoffbombe ausdenkt, die wie später die Neutronenbombe nur Menschen tötet die Gebäude aber intakt lässt. Die versteckte kapitalistische Gesellschaftskritik mag auch darin begründet sein, dass Vernes quasi zeitgleich mit Karl Marx gelebt hat. Der Franzose Jules Vernes verarbeitet hier in seinem Spätwerk das Thema der Industrialisierung die Auswirkungen der Völkerschlacht bei Leipzig sowie auch die katastrophale Niederlage der Franzosen beim Deutsch Französischen Krieg 1870-71, die durch die fatale Wirkung der Kruppschen Artillerie entschieden wurde. Seine visionäre technologische Interpretation der Zukunft war Basis für Aldous Huxley sowie George Orwell, die sich später in "Schöne neue Welt" sowie "1984" eher mit den sozialen Auswirkungen durch den technologischen Fortschritt auseinander gesetzt haben.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Guter Ansatz, aber zu viele Klischees 30. Juli 2011
Von fictionmaster VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Kindle Edition
In "Die 500 Millionen der Begum" geht es um zwei Erben eines gewaltigen Vermögens, die ihr ganzes Geld verwenden, um jeweils eine Utopia-Stadt nach ihren Vorstellungen zu bauen. Der Ansatz war interessant, die Geschichte jedoch leider viel zu klischeehaft.
Der böse deutsche Erbe aß natürlich ausschließlich Bratwurst mit Sauerkraut und nutzte seine - Achtung, jetzt kommt's - "Stahlstadt" (O-Ton!), um dort Kriegsmaschinen gegen die Paradiesstadt des anderen Erben zu führen, die - wie sollte es anders sein - France-Ville heißt.
Die Handlung ist leidlich spannend und nicht mal am wenig überaschenden Ende gibt es irgendeine Art Pointe.

Ich weiß nicht, ob der Roman einfach als Produkt seiner Zeit zu entschuldigen, oder ob er tatsächlich einfach nur schlecht ist.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Unmöglicher Sprecher. 30. November 2009
Format:Audio CD
Ich muss meinem Vorredner leider und entschieden widersprechen. Von "eindrucksvoll und mitreißend gelesen" kann keine Rede sein. Der Sprecher hat offenbar niemals "frei bzw. natürlich sprechen" gelernt. Das Hörbuch ist von vorn bis hinten gequetscht und gestelzt vorgelesen und in einer völlig überzogenen Intonation, oftmal einem regelrechten Singsang, umgesetzt, dass es eine echte Tortour war, sich das reinzuziehen. Ich hatte den Eindruck, der Sprecher weiß überhaupt nichts mit seiner Stimme anzufangen, kann überhaupt nicht "natürlich reden" und hat keinerlei natürliches Selbstvertrauen in dieselbe und versucht deshalb seinen Vortrag mittels künstlicher Dramatik irgendeine Form zu geben.

Der böse "Professor Schultze" quetscht sich permanent einen ab als sei er ein preussischer Offizier der nur eine Tonhöhe kennt und dieser gepresst-schnarrende Tonfall mischt sich oft auch ungewollt unter den seines (ansonsten noch am natürlichsten von allen Figuren klingenden) Widersachers "Marcel". Der Sprecher hat nicht mal eine ordentliche Orientierung für sein überzogenes Akustik-Theater. Die "R" werden scharf gerollt, die Tonmelodie leiert das ganze Hörbuch hindurch auf und ab und die Figuren klingen wie eine Mischung aus Brecht-Theater und mißerabler Hitler-Imitation.

Ich habe schon viele Hörbücher gehört, aber noch nie einen derart unfähigen Sprecher. Ich kann nur jedem abraten. Es klingt schrecklich. Und es ist einfach anstrengend.
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